This Cat is Content
Wer wissen will, wie’s im wilden Internet zugeht, der muss einfach nur einen Journalisten fragen. Die sind in allen Medien daheim. Wenn man sich dann dort, an der Quelle wahrer Weisheit, lange genug über das tolle Treiben informiert hat, und über das weltbewegende Interesse der Menschen im Netz an Bügeleisen und schmutziger Wäsche, dann kann man auch selbst ein Blog ganz einfach betreiben und es den Amateur-Bloggern zeigen. So professionell klingt’s eben nur aus dem Mund einer berufenen Journalistin:
“Es ist kurz vor Mittag. Vor meiner Haustür wartet der Wagen meiner TV-Redaktion, um mich ins Studio zu fahren. Das Essen für die Kinder steht auf dem Herd, die Frisur sitzt, es könnte losgehen – und plötzlich kriege ich wieder meine wilden fünf Minuten. Wie ein aufgeschrecktes Huhn flitze ich durchs Haus. Die Kindersocken gehören nicht auf die Fensterbank. Die liegen da nun schon ein paar Tage, jetzt kommen sie noch schnell mit in die Wäsche. Oh, und der Trockner ist auch schon wieder fertig ? schnell noch die letzten feuchten Teile auf die Leine und oh ja ? jetzt sind sie fällig: Über die Bauklötze bin ich schon ein paar Mal hinweg gestiegen, die räume ich noch fix beiseite.”
Mal ganz ehrlich, meine Damen und Herren von der Druckfraktion:
Wer schreibt denn hier Katzen-Content?!
Dank an Ulli für den Hinweis!
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
















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Das Katzenklo steht bei Springers Frauen-Bild. Das ist da, wo sie immer noch unter der Überschrift “Hausfrau” an der eierlegenden Wollmilchsau basteln. Alma mater für Dünnbrettbohrer. Ob Frau E. das Eva-Herman-Kostüm paßt? Oder doch nur alles Chanel No. 5?