TechCrunch Meetup Zurich:
Die Startups

Damian Amherd, 18. Juli 2008 04:06 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

techcrunchzurich

Wir stellen Euch einige der interessanten Startups des Meetups näher vor. Am Ende des Artikels findet Ihr außerdem alle vorgetragenen Startups aufgelistet.

Siehe zum Techcrunch Meetup Zürich auch unseren ersten Artikel.

Wir konnten uns leider nur einige Startups herauspicken und genauer anschauen. Unser spontaner Favorit war die Firma Poken. Sie stellt kleine Schlüsselanhänger her, die das lästige Connecten in Social Networks automatisieren und damit Visitenkarten überflüssig machen sollen. Trifft man im Zug, an der Uni oder an einem TechCrunch Meetup jemanden und besitzen beide ein «Poken» (die zum Beispiel an einem solchen Event am Eingang abgegeben werden könnten), muss man diese bloss aneinander halten, und das Zusammentreffen der beiden Besitzer wird gespeichert. Zu Hause steckt man das Poken in seinen USB-Port, und Poken fügt den neue Bekanntschaft automatisch in vordefinierten Netzwerken (Xing, Facebook, LinkedIn etc.) als Kontakt hinzu. Die Pokens sollen im Herbst für ca. CHF 10 auf den Markt kommen.

DoYouPoken
Do you poken? Gründer
Stéphane Doutrioux

Mixin war ein weiteres interessantes Startup. Mit ihrem Webdienst, einem «social calendar», kann man sich anzeigen lassen, was seine Freunde in den nächsten Tagen tun und so Termine ausmachen. Man kriegt also nicht nur mit, was die alten Schulfreunde in der Heimat am Wochenende vorhaben, sondern sieht auch, wann jemand nichts vor hat, und kann da gleich mit einem Termin aktiv gegensteuern. Durch eine Anbindung an Twitter und Google Calendar sowie einer eigenen Facebook-Application soll der Dienst auch mit anderen, bereits etablierten Netzwerken, zusammenarbeiten können. Irgendwie cool, irgendwie aber auch ziemlich geeky. Ob Frauen wirklich wollen, dass wir ihnen auf den Kopf zusagen können: Wieso hast Du eigentlich samstags nie was vor?

Wer zu faul ist, um jedes Mal beim Hochfahren des Computers sein Windows-Passwort eintippen zu müssen, kann auf die Software von KeyLemon zurückgreifen, die bereits 300′000 Mal heruntergeladen wurde. Die Software analysiert mit Hilfe einer Webcam das Gesicht der vor der PC sitzenden Person und gibt den Computer nur frei, wenn das Gesicht bekannt ist. Sobald man nicht mehr vor dem Rechner sitzt, wird dieser automatisch gesperrt. Die Firma will nicht im grossen Stil an Endkunden verkaufen, sondern sucht Partnerschaften mit OEMs.

Als letztes Startup möchte ich Secu4 erwähnen. Ihr Diebstahlschutzsystem «BlueWatchDog» für Laptoptaschen und andere Wertgegenstände arbeitet via Bluetooth mit dem Handy. Sobald BlueWatchDog eine gewisse Distanz zum Handy überschreitet, geht ein Alarm los, und man wird per SMS über den Diebstahl informiert. Alle Parameter (maximale Distanz, Lautstärke des Alarms etc.) kann man via Symbian-Applikation vom Handy aus einstellen.

Alle Startups des Techcrunch Meetups Zürich

In der folgenden Liste findet Ihr alle Startups, die am Meetup teilgenommen haben. In alphabetischer Reihenfolge und im Format: Startup-Name, Name des vorstellenden Vertreters, Geschäftsinhalt.

  • Amazee, Markus Tressl, Social Network für Projekte
  • Amiando, Marc Bernegger, Event-Administration
  • Cassiber, Rico Wyder, Ideen-Management
  • CulturePod, Thierry Weber, TV-Show
  • Doodle, Michael Näf, Termin-Koordination
  • optionrating.com, Jose Rodriguez, Optionen-Suche
  • Faircustomer, Amei Poensgen, Soziales Online-Shopping
  • FundExplorer, Jakob Baur, Suchmaschine für Funds
  • Gbanga, Matthias Sala, Mobiles Multplayer-Game
  • Groops, Jens Doka, Gruppen-Koordination
  • Holistis, Cyril Lamblard, Website-Personalisierung
  • Keylemon, Gilles Florey, Gesichts- und Spracherkennung
  • Klewel, Mael Guillemot, Multimedia-Indexierung
  • LiberoVision, Stephan Würmlin, 3D-Sportvisualisierung
  • Mixin, Nicolas Dengler, Multimedia-Indexierung
  • Newscred, Shafqat Islam, Newsaggregation
  • Playyoo, David Mantripp, Spiele-Community
  • Poken, Stephane Doutriaux, Social-Networking-Gadgets
  • Procedural, Pascal Müller, Gebäudevisualisierung
  • RouteRank, Jochen Mundinger, Routenplanung
  • Secu 4, Ralph Rimet, Bluetooth-Schloss für Wertsachen
  • Semacle /InfoCodex, Martin Müller, Semantische Informationsanalyse
  • SixSigns, Nitai Aventaggiato, Informationsorganisation / Digital Asset Management
  • Sobees, Francois Bochatay, News-Aggregation
  • Sociomantic Labs, Lars Kirchhoff, Social-Network-Suche
  • Starfruit, Julie Stewart, Second-Life-Services
  • Swarmcast, Conrad Weiss, HD-Video-Streaming
  • Swisspoll, Patrick Fehrlin, Online-Umfragen
  • Trigami, Remo Uherek, Blog-Marketing
  • W2ML, Marc Mongenet, XML-Webeditor
  • Webnode, Vit Vrba, Webseite-Erstellung
  • Wuala, Dominik Grolimund, Online-Speicher
  • YES, Daniel Goldscheider, Interaktive Elemente für Online-TV
  • Zattoo, Nick Brambring, Online-TV

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6 Kommentare

  1. Tom
    schrieb am 18. Juli 2008 um 10:58 Uhr (#)

    wuala ist geil! ;-)

  2. cocaman
    schrieb am 18. Juli 2008 um 14:32 Uhr (#)

    Videos sind da :-)
    http://cocaman.ch/wp/2008…h-meetup-the-videos/

  3. TECHCRUNCH MEETUP ZURICH | Cassiber Blog
    schrieb am 18. Juli 2008 um 16:49 Uhr (#)

    Einige 20-Sekunden-Pitches waren wirklich sehenswert!

  4. ThierryWeber.com
    schrieb am 23. Juli 2008 um 12:33 Uhr (#)

    Hallo (ich probiere auf Deutsch) und bravo fuer dieses New, cool. Sie konnen andernen video zu schauen hier: http://www.culturepod.ch (auf English)
    More to come: interview of others startup present during this event

    bis bald

  5. Poken
    schrieb am 4. März 2009 um 10:04 Uhr (#)

    Poken has been taking the UK check out

  6. Chris
    schrieb am 4. März 2009 um 16:09 Uhr (#)

    Hey guys, If you are interested in Poken and are trying to get one in the UK, look no further than http://ilovepoken.com. Distributors of Poken in the UK. We love poken, and if you want one then you definately need to get it through us.

    This revolutionary gadget is making waves all across the world by bringing social networking into the real world. Face to face, poken to poken

    Cheers

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