Timetracker mite in neuem Gewand

Marcel Weiss, 15. Juli 2008 20:49 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

mite-logo

Der vom Berliner Unternehmen Yolk betriebene Timetracker mite wurde heute generalüberholt. Verbesserte Oberfläche, neue Features und nun kostenpflichtig.

mite ist ein Tool für Freelancer und Kleinstunternehmen zur einfachen Zeitabrechnung. Unser Schwesterblog imgriff.com hat mite vor einem Jahr ausführlich vorgestellt. Nach wie vor kann man Kunden definieren und diesen wiederrum einzelne Projekte zuordnen. Zu den einzelnen Projekten kann man die Zeit vorgeben und/oder eine Stoppuhr laufen lassen.

mite-projekte

Seit damals hat sich einiges getan. Heute wurde mite einem Relaunch unterzogen und bekam neben neuen, absurden Domains ( http://eigeneadresse.mite.yo.lk) eine überarbeitete Oberfläche und neue Features.

Einige Neuerungen:

  • Mit einem Kalender kann man nun leicht zurückliegende Tage anwählen.
  • Alle angelegten Daten (Kunden, Projekte, dem Account zugeordnete Teammitglieder) können nun archiviert werden. Das bedeutet, sie verschwinden von der täglich genutzten Ansicht, werden aber nicht gelöscht.
  • Die auch in der Vergangenheit bereits ausgezeichneten Auswertungsmöglichkeiten wurden weiter verbessert: Das Balkendiagramm über Aktivitäten der vergangenen Monate zeigt per Mouse-Over Datum und die getrackte Zeit an und ist frei zoombar.

Der Report für die Team-Ansicht wurde ebenfalls überarbeitet und bietet reichhaltige Informationen:

mite2-report-team-uebersicht

Screenshot: mite-Blog

Mehr Screenshots und eine detailliertere Beschreibung der Neuerungen findet man auf dem Mite-Blog in den Artikeln Zeiten erfassen mit mite, Reports in mite und das neue mite.

Mit Veröffentlichung der neuen Version wird mite für alle neuen Nutzer kostenpflichtig. Jeder Nutzer muss nun 5 Euro monatlich für die Nutzung berappen. Wer mite testen will, kann 30 Tage lang mite kostenlos ausprobieren. Die Konditionen für bestehende Nutzer findet man hier.

Fazit

mite gehört zu den ausgereiftesten Webapplikationen aus dem deutschsprachigen Raum. Die Handhabung ist durchdacht und die Features sind für diesen Bereich reichlich.

Das Einzige, was ich mir, wäre ich ein täglicher Nutzer, wünschen würde, wären Shortcuts zu täglich zu trackenden Leistungen. Ohne solche Schnellzugriffe muss man jeden Tag morgens aus einem Drop-Down-Menü erst auswählen.

mite bewegt sich außerdem auf einem Markt, auf dem es mit unzähligen kostenlosen Produkten konkurriert. Ich zum Beispiel verwende SlimTimer, das man auch kostenlos verwenden kann. In einem solchen Markt ist es nicht einfach, sich mit ausschließlich kostenpflichtigen Diensten zu behaupten. Selbst eine zeitlich eingeschränkte, kostenfreie Testphase bekommt in so einem Markt eine hohe Hemmschwelle.

Eine kostenlose Basisversion mit eingeschränktem Funktionsumfang könnte mite langfristig helfen, das eigene Produkt auch international bekannt zu machen.

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5 Kommentare zu diesem Artikel

  1. neon

    schrieb am 15. Juli 2008 um 22:46 Uhr (#)

    Hallo,

    noch eine alternative ist http://www.getharvest.com
    Für den kleinen Gebrauch absolut kostenfrei und dazu kann man noch Rechnungen schreiben, als pdf generieren und direkt versenden. ach z.b. auch die mwst ausweisen.

    also mite macht auf mich jetzt keinen großen eindruck im schatten von getharvest ;-)

  2. Stefan

    schrieb am 16. Juli 2008 um 09:38 Uhr (#)

    @Harvest: Was nützt mir das Schreiben von PDF-Rechnungen, wenn meine Kunden – mangels Signatur – bei der nächsten Umsatzsteuerprüfung einen dicken Hals meinetwegen bekommen? Und ich vielleicht in Folge keine Projekte mehr?

  3. Tom

    schrieb am 16. Juli 2008 um 09:53 Uhr (#)

    Hi. Gar nicht gekannt, das Tool! Echt coole Sache!

  4. Alexander

    schrieb am 16. Juli 2008 um 14:34 Uhr (#)

    Weitere Alternativen:

    Stylish und auf AIR aufbauend: Klok (http://klok.mcgraphix.com/klok/index.htm)

    Weniger hübsch aber dafür praktisch in die Taskleiste von Windows integriert: Baralga (http://baralga.origo.ethz.ch)

    Nach dem Ausprobieren diverser Alternativen in Form von Apps oder Webtools bin ich selbst wieder bei Baralga gelandet.

  5. namless

    schrieb am 17. Oktober 2008 um 10:51 Uhr (#)

    @stefan // … schon dafon gehört das man PDF´s auch ausdrucken kann ;-)


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