Linkwertig:
Mobilversionen deutscher Social Networks..
..sind, um es kurz zu machen, quasi nicht existent.
Das Mehrblog hatte bereits vor 2 Monaten sich die bekannteren deutschen Social Networks und ihre Mobilversionen angeschaut. Martin hatte damals über das für die deutschsprachigen Anbieter nicht rühmliche Ergebnis berichtet. Jetzt hat das Mehrblog, ein Blog rund um StudiVZ und seine Verwandten, die Liste aktualisiert und erweitert:

Ausschnitt der Liste. Die ganze Liste auf Mehrblog.net
Nach wie vor sieht es eher düster aus. Außer den Lokalisten und Xing finden sich quasi nur ausländische Social Networks mit Mobilversionen. Alle anderen wollen vom Mobile Web immer noch nichts wissen. Ein trauriges Bild. Es besteht immer noch Nachholbedarf.
» Mobile Socialnetworks (2) | mehrblog.net
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11 Kommentare zu diesem Artikel
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Wunderer
hießig?
Marcel Weiss
Ich hab’s geändert. Danke!
Tobi
Da es ja nur ein deutsches Mobil-Projekt (Lokalisten; XING zähle ich jetzt mal nicht) gibt, erübrigt sich der Vergleich der Usability.
Mittlerweile stoßen die US-Networks (und damit meine ich vor allem Facebook) da in Regionen vor, die man in den hiesigen Networks wohl auf Jahre nicht erreichen wird. (z.B. Facebook auf iPhone, sowohl die Web- als auch die deziderte Applikation.
Und: Während Facebook auch eine ordentliche Mobilversion für Symbian und Co. zur Verfügung stellt, ist die Lokalisten-Anwendung auf E61 und Co. so gut wie nicht nutzbar.
Interessant wärs nun natürlich, zu ergründen, warum die deutschen SN keine Entwicklungskosten in die Mobilversionen stecken wollen. (ROI zu weit weg, keine Werbekohle, zu hohe Kosten, unvisionär, inkompetent…)
Daniel Thomaser
Also ich kann nur aus unserer Sicht sagen, warum wir keine Mobile Version vom Start weg haben werden:
Keine Zeit / Kein Geld (ok das ist jetzt wenig überraschend ;o)
Es steht allerdings auf unsere Feature-Liste nach dem Launch relativ weit oben. Warum große Player das mobile Web in D ignorieren ist mir selber auch schleierhaft, gerade da sich die Entwicklungskosten eigentlich im Rahmen halten. Ich denke einfach mal, sie empfinden den Markt noch als zu klein.
Ergänzend möchte ich aber auf die doch immer zahlreicher werdenden Mobile-only startups aus D hinweisen. Da tut sich schon was…
David G.
Ich denke, dass das Internetnutzungsverhalten in Deutschland einfach noch nicht soweit ist. In Amerika werden z.b. mobile Inhalte aber auch Social Networks weitaus mehr und intensiver genutzt, als in Deutschland. Ein Beispiel sind hier auch Seiten, die durch den User komplett anpassbar sind, im Design und im Content. Es wird in Deutschland wohl noch etwas dauern, bis wir soweit sind.
-
[Edit: Werbung gelöscht. F.S.]
inhalte
also studivz ist auf nokia e51 und n82 echt ne schlimm. dieses “popup” um nachrichten zu senden scheitert immer. nachrichten senden würde ich als kernfunktion bezeichnen - also zumindest das sollte irgendwie in allen browsers funktionieren.
inhalte
also studivz ist auf nokia e51 und n82 echt ne schlimme sache. dieses “popup” um nachrichten zu senden scheitert immer. nachrichten senden würde ich als kernfunktion bezeichnen - also zumindest das sollte irgendwie in allen browsern funktionieren.
Bernd Lampen
Also auf dem iPhone lässt sich studiVZ doch relativ gut anschauen. Und meiner Meinung kann man auf anderen Handys sowieso nicht gescheit Surfen
Mouchine
„Nachholbedarf“ und wenig „rühmliche Ergebnis(se)“ der deutschsprachigen Social Networks im Hinblick auf deren nicht vorhandene Mobilversion wurden in den vergangenen Wochen ja ziemlich nachhaltig und unisono beklagt. Und, wie ich finde, auch ein wenig einseitig.
Bedenkt man, dass wahrscheinlich nur ein verschwindend geringer Teil der Nutzer von StudiVZ & Co über ein nagelneues iPhone verfügen dürfte, bedenkt man weiter, dass jede ausgedehntere, sprich nicht bloß der kurzen Informationsabfrage dienende, mobile Internetnutzung eigentlich nur mit einem iPhone (vor allem mit Blick auf das Handling) wirklich sinnvoll ist, dann müsste man durchaus auch zu folgendem Ergebnis kommen:
Solange das durchschnittliche Handy nicht über die entsprechende technische Ausstattung und Software verfügt, solange außerdem vor allem jüngere Mobile-Nutzer (sprich: die Hauptgruppe der besagten und beklagten säumigen Social Networks) wegen der unkalkulierbaren Kosten für’s Surfen im Internet mehrheitlich nicht Handy, sondern Heim-PC oder Internetcafé vorziehen dürften, solange jedenfalls kann man eigentlich auch nicht vom „Nachholbedarf“, ja überhaupt der Notwendigkeit einer aufwendigen Umrüstung auf „m.“ für die besagten Netzwerke reden.
Beobachterin
Netlog gibts auch als iPhone bzw als Mobilversion, wobei, zählt Netlog überhaupt als deutsches Social Network?
Ich meine, immerhin ist Netlog DAS schweizer Jugend-Social Network.
Manuel
Hallo,
wir (www.stayblue.de) haben mit unseren Regionalcommunities als rein deutsche Plattform auch eine Mobile Version. Ob die jetzt toll ist will ich jetzt nicht bewerten, aber sie existiert wenigstens.