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last.fm zahlt Lizenzgebühren direkt an Musiker

Marcel Weiss, 10. Juli 2008 08:44 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Wer braucht da noch Label: last.fm startet das Anfang des Jahres angekündigte “Artist Royalty Program”, das unabhängige Musiker auf last.fm an den Werbeeinnahmen beteiligt. Die Lizenzgebühren werden generiert, wann immer Musik der beteiligten Künstler abgespielt wird. Also sowohl bei on-demand als auch über eines der verschiedenen last.fm-Streaming-Radios.

Das sind besonders gute Nachrichten für Musiker, die weder bei einem Label noch bei einer Verwertungsgesellschaft, wie der GEMA in Deutschland, sind. Myspace zahlt im Gegensatz zum Beispiel nur an Majorlabel Lizenzgebühren. Bands ohne Label, die ihre Musik auf Myspace hochladen, gehen dagegen leer aus. Bei last.fm werden jetzt all die Mittelsmänner, Labels wie Verwertungsgesellschaften, für die unabhängigen Musiker ausgeblendet. Reich wird davon in absehbarer Zeit kein Musiker, aber es ist ein guter Anfang.

Berichterstattung in den Blogs:

» Last.fm Starts Paying Royalties to Unsigned Bands - ReadWriteWeb

» Last.fm Compensates Artists, Unlike Some People We Know | Listening Post from Wired.com

offizielles Blogposting von last.fm:

» Last.fm – the Blog · Calling All Musicians…

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1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. mo

    schrieb am 11. Juli 2008 um 10:04 Uhr (#)

    Mich würde interessieren woher du die Info hast, dass MySpace an Majors zahlt? Dachte immer das MySpace sich da ganz raushält..


1 Trackback

  1. last.fm gibt den Ton an - und zahlt in bar » zweipunktnull
    (10. Juli 2008 21:56)

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