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Fake News via Social Media
Twitter und andere Tools sind mittlerweile des öfteren schneller im Verbreiten von (wichtigen) Nachrichten als Nachrichtenagenturen. Für Nachrichtenmacher können sie zu einer wertvollen Quelle von frühen Informationen werden.
Das schnelle, oft unbedachte Verbreiten von eben erst gelesenen Nachrichten birgt aber auch einige Gefahren: Hoaxes, falsche Gerüchte und dergleichen können sich so in Windeseile verbreiten und Eigenleben bekommen.
So geschehen gestern in den USA. Da wurde eine gefakete Seite ernstgenommen und der vermeintliche Tod eines Prominenten verbreitet:
In seconds, a rumor can be launched, whether true or not, and hit thousands. If those thousands then, in turn, repost your note, you’ve got a rapidly snowballing mess to deal with.[..]
Whether you’re writing a blog post or entering something on Twitter, it absolutely makes sense to take a cue from traditional media and check your facts.
Think before you tweet.
» louisgray.com: Smart People, Stupid Tweets. Fake News Spreads Fast on Twitter.
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!
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2 Kommentare zu diesem Artikel
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blogwerk.com
ben_
Fas-zi-nier-end: Das hat der große, große Douglas Coupland schon im 2001er Roman “Miss Wyoming” vorhergesehen, wie er überhaupt schon sehr tief in unser Herz geblickt hat.
Jochen Hoff
Natürlich gibt es Twitterenten wie es dpa oder ganz allgemein Journalistische Enten gibt. Aber gerade die Geschwindigkeit von Twitter fängt solche Enten sehr schnell wieder ein, während die von “Qualitätsjournalisten” meist nur auf dem Klagewege wieder eingefangen werden können, da diese meinen ihre “Lügnerehre” verteidigen müssen.
Alle berichten immer wieder gerne über wikipedia und die Kämpfe um Worte und Halbsätze. Aber selbst da wo Profiwerber auf das Netz treffen, verlieren sie am Ende immer. Selbst die INSM schafft es nicht im Netz dauerhaft das zu verkünden, was sie als “Wahrheit” verkaufen will.
Die Selbstreinigungskräfte des Netzes sind unheimlich hoch. Es funktioniert nur da nicht so gut, wo Gerichte versuchen den Lügnern Autobahnen zu bauen.
Aber selbst falsche Gerichtsentscheidungen überleben im Netz nicht. Sie werden zerrissen und von der Mehrheitsmeinung verurteilt.
Auch wenn der Schwarm viele Umwege macht und auch einzelne Mitglieder verliert, behält er am Ende für den Schwarm recht.