Des Präsidenten Penis

Musste ja so kommen: Gennifer Flowers und Paula Jones erzählen im Internet über ihre Affären mit Bill Clinton.

Beide haben ihn wohl leibhaftig gesehen – ihn, den Schniedelwutz des Präsidenten. Leider wurden sie dadurch etwas länger berühmt als nur die allseits akzeptierten 15 Minuten des Andy Warhol.

Bekanntlich aber gestaltet sich das Leben mit den Jahren nicht unbedingt leichter. Zumal dann, wenn jemand nichts als Frau ist; wenn inzwischen zwei lange Amtszeiten eines Nachfolgers schon unbegehrt dahingestrichen sind; wenn auch die Ex-Geliebte längst so ex-prominent ist wie ihr Ex-Lover; wenn unaufhaltsam das graue, postsexuelle Alter naht, wo allabendlich die Kukident-Dose klappert.

Wohl deshalb haben Gennifer Flowers und Paula Jones jetzt eine Filiale im Internet gegründet, wo sie ihre Intellektualität nebst einigen inzwischen nostalgischen Jugendfotos in sieben Schnipseln ausbreiten, die ihre weltbewegenden Hosenschlitzerfahrungen für $ 1,99 je Einblick an Voyeure verhökern – resp. an den Mann bringen wollen. Fragt sich nur, an welchen?

Gibt es eigentlich Fälle von medialem Priapismus?

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
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30.4.2009, 8 Kommentaremedienlese.com:
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