Qype startet in der Schweiz
und in Österreich
Pünktlich zur Europameisterschaft expandiert Qype, die allseits beliebte Bewertungs- und Empfehlungsplattform für Orte, in die Schweiz und nach Österreich.
Auch bisher schon konnten Plätze in beiden Ländern angelegt und bewertet werden, doch Reviews waren eher spärlich gesät. Die neuen länderspezifischen Seiten wurden von Qype jedoch mit Tausenden von kategorisierten Locations vorpopuliert.
Einerseits erhöht sich dadurch für nach nützlichen Orten Suchende die Attraktivität von Qype mit einem Schlag enorm, weil man immer zumindest die Kerndaten (Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Google Map) von Plätzen findet, auch wenn es noch keine korrespondierenden Besprechungen gibt. Andererseits erleichtert das auch den proaktiven Qypern die Arbeit und senkt sicher die Hemmschwelle, einen Platz als Erster zu bewerten.
Für eine Seite wie Qype, die den Großteil des Werts aus der Beteiligung der User bezieht, ist die Motivation der User natürlich entscheidend. Qype steht dabei vor dem Problem, dass der egoistisch-rationale Benutzer zwar großen Nutzen aus Qype und den Bewertungen aller anderen ziehen kann, dass er aber eher Nachteile davon hat, sich die Arbeit zu machen, seine Geheimtipps selbst auf Qype zu beschreiben (‘Mein Lieblingscafe ist jetzt schon jeden Sonntag überfüllt, wenn ich es auf Qype bejuble, bekomme ich eventuell überhaupt keinen Platz mehr …’).
Das Zauberwort, warum Qype trotzdem so gut funktioniert, heißt natürlich ‘Community’. Die Reputation, das soziale Kapital und nicht zuletzt der Spaß, den man davon hat mitzuwirken, muss größer sein als die angesprochenen Nachteile. Durch die eigenständigen Seiten für die Schweiz und Österreich ermöglicht Qype postitive Feedback-Loops und eine eigenständige Ausdifferenzierung der Communities in den beiden Ländern. Stellt sich eigentlich nur die Frage: Warum erst jetzt?
Artikel zum Launch:

















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Ich glaube dieser Beitrag gehoert in die Kategorie “Werbung”.
@Adrian Ich muss zugeben, dass mein erster Reflex auf dein Kommentar der Gedanke ‘das ist mal wieder symptomatisch für die Mentalität hierzulande, wenn man nicht nur das Haar in der Suppe sucht und irgendwas einfach gut findet, dann wird es gleich als Werbung abgetan’ – aber etwas selbstkritisch betrachtet, der Text klingt tatsächlich etwas werbelastig.
@ Adrian & Markus:
Ich habe von Sven Dietrich (Qype-Mitarbeiter) ein Email bekommen. (Via Kontakt-Formular auf meinem Blog.) Darin machte er mich auf die Website aufmerksam und bat mich, darüber zu berichten. Da Werbung nicht zu meinem Blog passt, habe ich es unterlassen. Ansonsten hätte ich sicher mit Sven über den Preis verhandelt…
Netzwertig hingegen scheint auf das Angebot eingegangen zu sein…
Aber man kann es Blogwerk ja auch nicht übel nehmen, irgendwie müssen die sich ja finanzieren. :)
Und solange die Werbung nicht überhand nimmt, finde ich es noch ok.
@Andreas Um das klarzustellen: keiner unserer Einträge wird auf die von dir angesprochene Art bezahlt.
Wir bekommen viele Pitches und Pressemitteilungen, wir berichten über das, was uns interessant oder wichtig erscheint.
Ja, okay, werbend ein bisschen, böse böse!
Aber jetzt mal ernst: Ich finde es durchaus spannend, die (Weiter)entwicklungen des Qype-Geschäftsmodells zu beobachten und werde darüber auch gern in diesem Blog informiert (bzw. gerade in diesem Blog).
Und dass da Blogger angeschrieben werden: mein Gottchen. Die ganze Community basiert auf dem Prinzip word-of-mouth… kann jeder selbst entscheiden, ob´s für ihn interessant ist oder nicht.
@Andreas Hobi: Redaktion und Werbung ist bei Blogwerk streng getrennt. Das kommunizieren wir regelmäßig auch immer wieder auf blogwerk.com.
Der von Dir vermutete Vorgang, dass wir für einen Artikel auf netzwertig.com auf diese Weise bezahlt werden, wird nie passieren.
Wie Markus bereits sagt, können Auslöser von Artikeln Kontaktaufnahmen via Emails sein (wir bekommen täglich Pitches und Pressemitteilungen per Email). Wir entscheiden dann, ob etwas Interessantes dabei ist. Ein in der Presse völlig normaler Vorgang.
Hätte ja sein können. :) Nein ist ok.
Ich mag es einfach nicht, wenn eine Firma, ein Online-Dienst oder eine Privatperson mir persönlich Mails schreibt und mich bitte, über dies und jenes zu berichten und “Werbung” zu machen. Wenn ein Service gut genug ist, werde ich von selbst auf die Idee kommen, darüber zu schreiben.
Umso ärgerlicher war es im ersten Moment, als ich sah, dass ein so angesehener Blog wenige Stunden danach genau über jene Firma schrieb, und dies auch noch in einem (meiner Meinung nach) werbenden Ton.
Naja, bei so vielen Artikeln musste es ja früher oder später einmal vorkommen, dass mir ein Beitrag nicht sooo gut gefällt… ;)
Habe geschmunzelt als ich die Diskussion über Werbung las… Vielleicht relativiert es die Situation in euren Augen ja, wenn ich von einem neuen Portal berichte, dass Qype Konkurrenz macht – denn die belebt ja das Geschäft :-)
Seit ein paar Wochen gibt es http://www.frag-titus.de und hier werden Infos über lebensnahe Locations zum Einkaufen, Ausgehen usw. gesammelt, um darüber die passende Wohngegend für sich zu finden. Hier sind keine Adressen eingekauft – dafür sind auch noch wenige Locations zu finden. Ich mach auf jeden Fall mit und daddel meine Favoriten ein…