Texte für später speichern mit LaterLoop
Laterloop ist ein einfach gehaltener Bookmarking-Dienst, ähnlich Instapaper, von Mento-Entwickler Gregor Hochmuth. LaterLoop läuft auf Googles App Engine.
LaterLoop muss den einen oder anderen Google-Mitarbeiter beeindruckt haben. Nicht nur wurde der Dienst auf der Google I/O-Konferenz letzte Woche als eines der ersten größeren Applikationen auf Google App Engine, Googles CloudComputing-Angebot, vorgestellt. Aktuell ist laterloop auch die “Featured Applikation” auf der AppEngine-Startseite.
Laterloop ist simpel gehalten. Man kann mittels Firefox-AddOn oder Bookmarklet mit einem Klick Texte (beziehungsweise Links) für später speichern. Klickt man dann die Texte in der Liste zum Lesen an, werden sie automatisch als gelesen markiert. Im Grunde also wie Instapaper, das Kollege Florian Steglich auf unserem Schwesterblog imgriff.com im Januar vorstellte und davon begeistert war.
Die Unterschiede sind marginal und dürften Instapaper-Nutzer kaum zum Wechseln verführen:
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Reihenfolge shuffeln (zufällig, alt-zu-neu, neu-zu-alt)
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offline lesen (erzeugte im Test einen Servererror)
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besonders gute Texte können als Favoriten gespeichert werden (mit eigenem Favoriten-Feed)
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Linkliste kann publik gemacht werden (kann auch per Feed abonniert werden, geht quasi Richtung GoogleReader-SharedItems)
Wer bis jetzt aber noch keinen Dienst nutzt, um mal eben schnell einen Text zum Späterlesen abzulegen, der sollte als erstes einen Blick auf laterloop werfen. Die Handhabung unterscheidet sich kaum vom beliebten Instapaper, laterloop bringt aber einige zusätzliche, nützliche Funktionen mit (so sie denn funktionieren).

Dem Entwickler zufolge waren die laterloop-Funktionen ursprünglich Teil von Mento, dem aktuell bei Early Adoptern sehr beliebten neuen SocialBookmarking-Service, und damit auch vor Instapaper veröffentlicht (Siehe hier unser Review über Mento, und hier Einladungen für Mento). Im Nachhinein wurde laterloop dann ausgegliedert (wahrscheinlich aufgrund des Erfolges von Instapaper).
Was laterloop unter Anderem zeigt ist, dass es künftig mehr und mehr Sinn ergeben könnte, kleine Webapps mit Google App Engine umzusetzen. Kleine Applikationen, die nur einen speziellen Nutzerkreis erreichen, können vom Entwickler kostenlos betrieben werden. Wer einen Google-Account hat, kann die Möglichkeiten als registrierter User wahrnehmen, ohne einen neuen Account anlegen zu müssen. Was es für die Interessierten einfacher macht. Mit jeder App auf Googles App Engine wird außerdem der eigene Google-Account damit immer wertvoller. Sehr interessant. Klingt ein bisschen nach OpenID? Genau.
ReadWriteWeb hat diese Woche außerdem weitere Bookmarking-Dienste dieser Art vorgestellt und verglichen .
Weitere Informationen zu Googles CloudComputing-Angebot App Engine gibt es in einem Artikel von Andreas Göldi zum Launch von App Engine, in dem er Google App Engine und Amazon Web Services vergleicht .










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Dazu fällt mir noch Zootools an, was ich ganz gerne nutze.
Sieht ganz nett aus. Was ich aber bei Instapaper ganz nett finde, ist die Notizfunktion zu den einzelnen Links; wenn ich nicht mehr weiß, warum ich die Seite eigentlich nochmal lesen wollte. Bei laterloop geht das nicht.
Interessanter Hinweis auf die Möglichkeit für eigene Anwendungen Google zu nutzen.
Wenn man so will, dann kann man das mit meinem Dienst ( http://jascia.de ) auch. Dabei gehts jedoch primär darum Bookmarks und Notizen zwischen mobilem Surfgerät und PC auszutauschen. Oftmals ist es kompliziert lange URLs abzutippen. Man muss sich auch nicht registrieren, sondern bekommt automatisch eine Session-URL. Das gleiche gilt für Notizen.
Benutze das Tool seit einiger Zeit und fahre sehr gut damit. Vor alem die einfache Handhabung des FF Plugins (STRG + Leertaste zum bookmarken) und die Bereitstellung eines RSS Feeds haben mich überzeugt. Jetzt vergesse ich keine Links mehr, den RSS Feed habe ich in meine Netvibes Seite eingefügt und habe so schnell entsprechenden Zugriff…Empfehlung!
Den Feed in Netvibes zu abonnieren ist eine gute Idee!