Linkwertig:
Habermas und das Internet
Beim Perlentaucher gibt es eine Replik auf Jürgen Habermas’ Essayband “Ach, Europa”, der vor ein paar Monaten erschien. Darin äußerte sich Habermas besonders kritisch über die aus seiner Sicht starke Fragmentierung der Öffentlichkeit im Netz in desorganisierte Teilöffentlichkeiten, für die Habermas aktuell keine Heilmittel sieht.
Im Perlentaucher geht der Autor auf die Potentiale und bereits heute aktiven Mechanismen des Internets ein.
Das Internet schafft eine neue Informationslogistik von Aussage-, Filter- und Synthesemechanismen. Im Ergebnis bewegt sich das Mediensystem weg vom Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners hin zu mehr persönlicher Relevanz.[..]
Es entsteht eine Gesellschaft, die sich daran gewöhnt, ihre Diskurse auf ganz unterschiedlichen, vernetzten Plattformen zu führen – eine multiagorale Gesellschaft.
Sehr lesenswert.
» Robin Meyer-Lucht: Habermas, die Medien, das Internet (via netzpolitik.org)
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!













Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite

Das ist ja mal etwas leichtes zum Frühstück ! =)
Am schönsten fand ich eigentlich:
Damit ist eigentlich alles gesagt
Ja, die Formulierung fand ich auch toll. :)