Ich bin nicht sicher, ob Mobile TV wirklich so viel Sinn ergibt. Gibt es genügend Leute, die Fernsehen auf dem Mobiltelefon konsumieren wollen? Ich weiß es nicht. Aber für solche und ähnliche Fragen gibt es ja Studien und Untersuchungen (oder so).
Das Blog websehen fasst die Ergebnisse einer Untersuchung des Circom Regional und des Fraunhofer Institut für integrierte Schaltungen zu den Aussichten von Mobile TV und DVB-H zusammen. Heraus kommt ein Artikel, der eine gute Übersicht über den aktuellen Stand dieses Bereiches gibt.
In Italien ist Mobile TV bereits verfügbar: Rund 300.000 Kunden zahlen dort einen monatlichen Beitrag, um unterwegs auf über einem Dutzend Kanälen fernzusehen, erklärt Tobias Hellmuth, der sich für Circom mit Mobile TV beschäftigt. In Finnland besteht ebenfalls ein Mobile TV-Netz, aufgrund technischer Probleme wurde der Sendebetrieb jedoch eingestellt. «Ready to go« sind Deutschland, Frankreich, Österreich und die Schweiz. Dort soll Mobile TV spätestens 2009 starten.
» Mobile TV
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!
Nachdem heute früh Gerüchte bestätigt wurden, der US-Kabelnetzbetreiber Comcast würde die Adressbuch- und Social-Networking-Plattform Plaxo kaufen, und über einen Kaufpreis zwischen 145 und 175 Millionen US-Dollar spekuliert wird, gibt es Stunden später die nächste Übernahmemeldung: CenterNetworks berichtet, der US-Medienkonzern CBS stehe vor einer Übernahme seines Konkurrenten CNET für rund 1,8 Milliarden US-Dollar. » weiterlesen
Neben dem Problem des Informationsüberflusses haben viele auch das Problem der Informationskanalisation. Wohin nur mit all den wunderbaren Links? Der soziale Linksharing-Dienst Mento verspricht Abhilfe.
Wir haben derzeit sicher keinen Mangel an Diensten zum sozialen Bookmarking oder Austauschen von Links, aber das Web ist ein beschleunigter und beschleunigender Raum und sowohl unsere Verhaltensweisen darin als auch unsere Erwartungshaltungen daran ändern sich kontinuierlich. Und manchmal öffnet sich auch für einen so fundamentalen Datentyp wie Links ein Möglichkeitsfenster, wenn ein Dienst soziales Bookmarking unter den aktuellen Bedingungen neu überdenkt. Gregor Hochmuth ist das, glaube ich, mit Mento sehr gut gelungen.
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MySpace, Social Network & laut Alexa die sechstgrößte Seite im Netz, wenn es um Traffic geht. Viele Webworker reden darüber, jeder rümpft die Nase. Ich kenne niemanden, der sich aus professionellen Gründen intensiv mit dem Social Web befasst und noch regelmäßig auf MySpace unterwegs ist.
In meinem ungeekigen Bekanntenkreis dagegen, in dem niemand über RSS und dergleichen redet (es sei denn, ich habe das dringende Bedürfnis, mich auszugrenzen), ist MySpace immernoch allgegenwärtig. Aber was ist da eigentlich los, in diesem Dickicht an blinkendem Text und autostartenden Audioplayern?
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In diesem Sommer finden sowohl die Fußball-Europameisterschaft als auch die Olympischen Spiele statt – für viele Menschen Pflichtveranstaltungen, für die der Terminkalender möglichst rechtzeitig freigeschaufelt werden muss. Über das Web 2.0 Sammelalbum bin ich auf MarkThisDate.com aufmerksam geworden, eine Plattform für von Nutzern generierte Kalender. » weiterlesen
Software as a Service — webbasierte Anwendungen à la Google Docs oder Salesforce.com — sind im Moment der heisseste Trend in der Softwarebranche. Aber am nächsten Schritt wird schon fleissig gebastelt: Voll webbasierte Entwicklungsplattformen, die das Potential haben, Windows als dominantes System abzulösen.
Kaum eine Woche vergeht derzeit ohne Ankündigung einer neuen webbasierten API-Plattform. Gerade in den letzten drei Tagen haben MySpace, Facebook und Google ihre neuen APIs für die breitere Nutzung ihrer Social-Networking-Funktionalitäten vorgestellt. An allen Ecken und Enden spriessen die webbasierten Programmierplattformen aus dem Boden. Kein Wunder, schliesslich verdankt zum Beispiel Facebook seinen Erfolg nicht zuletzt dem pionierhaften Schritt, seine APIs für externe Entwickler zu öffnen.
Aber die Gründe für das Rennen um eine starke Position bei Web-Plattformen reichen wesentlich tiefer als nur zum Wettstreit um das grösste Social Network. Wer die dominante Plattform kontrolliert, verdient das meiste Geld, so die herrschende Meinung in der IT-Branche. Beispiele dafür gibt es reichlich: IBMs System/360 im guten alten Mainframe-Zeitalter, Sonys Playstation, der iPod, Ciscos Routersoftware — all diese Plattformen haben ihren Eigentümern enorme Gewinne beschert und ganze Sub-Branchen geschaffen, die Produkte für diese Plattformen bauen, Dienstleistungen dafür anbieten oder als Verkaufskanal wirken. Das ganz grosse Vorbild heisst natürlich Wintel. Die Plattform-Allianz zwischen Microsoft und Intel dominiert den PC-Markt so umfassend, dass für die eigentlichen PC-Hersteller nur noch sehr dünne Margen übrigblieben. Microsoft und Intel kassierten den Löwenanteil der Gewinne, weil sie die Plattform kontrollieren, an die sich alle anderen anpassen mussten.
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Aufmerksamen netzwertig.com-Lesern ist es nicht entgangen: DataPortability und die verschiedenen Bemühungen und Ankündigungen großer Unternehmen, wie MySpace, Facebook oder Google in diese Richtung bestimmen aktuell die (Tech-)Nachrichten.
Auch wenn alle Beteiligten viel von Offenheit, offenen Standards und dem generellen Nettmiteinanderspielen reden, liegt die Wahrheit ein bisschen anders: Wir sehen 3 zumindest anfänglich nicht miteinander kompatible, konkurrierende Systeme auf uns zukommen.
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Services, mit denen Nutzer kostenlos eigene Social Networks erstellen können, gibt es wie Sand am Meer. Neben Ning, dem bekanntesten und erfolgreichsten Vertreter dieser Gattung, existieren sowohl auf internationaler Ebene (KicksApps, CrowdVine, CollectiveX, Jinity) als auch im deutschsprachigen Raum (six groups, mixxt, TRIBAX, Groops.de, mypeopls) eine ganze Reihe ähnlicher Anbieter. Dass nicht jeder davon eine erfüllte Zukunft haben wird, liegt angesichts dieser Konkurrenz und kaum vorhandener Unterscheidungsmerkmale auf der Hand. Das Team des Hamburger Dienstes six groups hat eine kluge Form der Differenzierung vom Wettbewerb gefunden und dazu noch Glück mit dem Timing. Während MySpace, Facebook und Google Teile und Funktionen ihrer Social Networks auf externen Seiten verfügbar machen wollen, möchte six groups mit seiner neu entwickelten Livecommunity einen ähnlichen Weg gehen und hat dies bereits umgesetzt. » weiterlesen
StudiVZ gibt den Beitritt zu OpenSocial bekannt. Der Launch der studiVZ Entwicklerplattform ist für Sommer 2008 geplant.
Wie Jochen Krisch auf exciting commerce auch anführt, ist dieser neueste Schritt des Social Networks eine weitere Kurskorrektur von vielen in der ‘Strategie’ von StudiVZ.
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Es ist nicht selbstverständlich, dass sich junge Webdienste das Feedback von Early Adopters und Blogosphäre zu Herzen nehmen. Umso erfreulicher, wenn dies doch geschieht. Ende April stellte ich Roodle vor, einen neuen, sehr überzeugenden Fotosharingdienst, der sich durch Simplizität und eine klare Struktur positiv von etablierten Anbietern abhebt. Der einzige nennenswerte Haken war ein etwas unvorteilhaftes Preismodell (für User, die sich nicht mit der in ihrem Umfang eingeschränkten Gratisversion begnügen möchten). 2,99 Euro monatlich für nur ein Pro-Album erschien mir in Anbetracht zahlreicher Alternativen als zu teuer. » weiterlesen