Das für 2010 geplante Nachfolgemodell des OLPCs soll kleiner sein, weniger Strom verbrauchen und mit 2 Touchscreens ausgestattet werden. Hübsch sieht es aus, und praktisch wäre es auch (wobei Tippen auf einem Touchscreen auch nicht das Gelbe ist).
Ob das konzeptionell und finanziell so das Licht der Welt erblicken wird, wird sich aber noch zeigen müssen. Bekanntlich hatte das OLPC-Projekt bereits in der Vergangenheit das eine oder andere Problem. Die Aktion “Give One, Get One” hatte so ihre Schwierigkeiten, die Andreas aus erster Hand miterlebt hat. Und die grundlegenden Probleme rund um OLPC werden eher immer größer als kleiner. Da erscheint der Erfolg ambitionierter Pläne wie des OLPC XO-2 als fragwürdig, auch wenn man dem Projekt natürlich den Erfolg wünscht.
The XO-2 will employ the dual indoor-and-sunlight displays, which was pioneered by former OLPC CTO Mary Lou Jepsen. The design will provide a right and left page in vertical format, a hinged laptop in horizontal format, and a flat, two-screen continuous surface for use in tablet mode.
» Laptopmag: First Look: OLPC XO-2
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!
Google startet Google Health und will damit den Benutzern Kontrolle über ihre Gesundheitsdaten geben.
Es ist das erklärte Ziel von Google, die Informationen der Welt zu organisieren und zugänglich zu machen. Nach der Vollindizierung des Web, der Digitalisierung von Büchern, der Vermappung der Welt, des Mondes und des Alls, nach Videos, Source Code, Mails, unseren Aufmerksamkeiten und Clickströmen usw. ist die Erschliessung des verbleibenden biologischen Restes, unserer Gesundheit und DNA, der logische nächste Schritt.
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Calais, das semantische Toolkit von Reuters, liegt nun in Version 2.0 vor. Blogger, Publisher und Entwickler bekommen damit die Möglichkeit, ihre Texte oder Anwendungen automatisiert mit Metadaten anzureichern.
Zur Erinnerung: vor ein paar Tagen hat Yahoo SearchMonkey gestartet, welches Webseitenbetreibern die Möglichkeit gibt, die Anzeige der Suchergebnisse auf Basis von semantischen Metadaten zu verbessern. Es ist nicht schwer die Nützlichkeit davon zu erkennen, allein: woher diese semantischen Metadaten nehmen und nicht stehlen? Dass man einige coole Dinge machen könnte, wenn Texte semantisch annotiert wären, weiß man schon lange. Die Verbreitung wurde bis dato eher durch die damit verbundenen Kosten für die Erstellung und Pflege der Metadaten behindert.
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Zero” ist ein ambitionierter Online-MP3-Shop. Schick umgesetzt, mit grafischer Wellenform beim Vorhören, u.A. geordnet nach Herkunftsstädten und oft mit viel Backgroundinformationen ausgestattet. So weit, so toll.
Das eigentlich Interessante ist aber, dass man bei Zero” bewusst auf ein möglichst komplettes Angebot, also den Long Tail verzichtet. Das heißt nicht Top40, sondern eine bewusste, aus logistischen Gründen nicht notwendige, Selektion nach subjektiven Kriterien (aka Geschmack).
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Es kam, wie es kommen musste: Facebook gab Ende letzte Woche bekannt, Googles Konkurrenzprodukt Friend Connect zu blocken. Der Beginn der DataPortability-Kriege.

(pic: gapingvoid.com)
Es ist letztenendes eine relativ vorhersehbare Geschichte:
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Robert Scoble noch einmal über die anschwellende Diskussion rund um Signal-Noise-Ratios in unserer Welt des Informationsüberflusses und warum er den Lärm liebt:
The news is in the noise. Which is why Twitter is crack for newsmakers. There’s no better place to find noise, er news, than on Twitter.[..]
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Communipedia ist eine deutsche communityübergreifende Suchmaschine. Außerdem entwickelt man ein SingleSignOn für alle angeschlossenen Seiten.
Update: Invites am Ende des Artikels
Die ekaabo GmbH verfolgt mit Communipedia einen interessanten Ansatz: Vornehmlich deutschsprachige Communities, hauptsächlich Social Networks, werden unter einem Dach vereint. Das Ziel ist, für alle angeschlossenen Communities eine übergreifende Suchmaschine anzubieten. Man kann also zum Beispiel nach einer Person suchen und findet diese dann unabhängig davon, auf welcher Seite die Gesuchte ein Profil angelegt hat.
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Die Emotionen rund um Ankündigungen der großen sozialen Netzwerke MySpace und Facebook sowie des Internetriesens Google hin zu mehr Offenheit und Portabilität der Nutzerdaten kochen hoch. Während Facebook sich entschieden hat, Googles neuen Dienst Friend Connect zu blockieren, bezeichnet Harvard-Blogger und Querdenker Umair Haque das von Mark Zuckerberg geführte Unternehmen als “böse”. Nick O’Neill von allfacebook sieht das dagegen ganz anders. » weiterlesen
FAZ-Netzökonom Holger Schmidt streift erneut die Grenze zum Sensationsjournalismus: “Das große Start-up-Sterben hat begonnen“. Das mag so zutreffen oder nicht. Zweifellos Recht hat er damit, dass der Gründerboom (in Deutschland) in diesem Jahr stark abflachen wird. Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang, was Ernst-Jan Pfauth auf der Next08-Konferenz erlebt hat: deutsche Startups, die ihre Produkte auf Deutsch präsentierten, trotz der Anwesenheit internationaler Besucher (und Kapitalgeber?). Wer wundert sich da noch, dass nur wenige Webdienste aus Deutschland außerhalb der Heimat erfolgreich sind? (Abbildung via Iconfinder)
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.
Mit SearchMonkey transformiert Yahoo die eigene Suche in eine offene Plattform. Das ist nicht nur gut für Yahoo, das ist auch gut für das gesamte Web, weil Yahoo erstmals Webseitenbetreibern einen echten Anreiz gibt, offene Standards und ‘gute’ Praktiken zu verwenden. Nicht zuletzt ist das auch gut für die User.
Yahoo hat vor einigen Wochen im Zuge der Vorstellung der neuen Strategie (wir haben berichtet) als erstes Stück im strategischen Puzzle SearchMonkey angekündigt. Seit gestern ist SearchMonkey für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich.
Mit SearchMonkey verwandelt Yahoo die eigene Suche in eine offene Plattform. Seitenbetreiber können die Suchergebnisse von Yahoo für ihre jeweilige Seite mit strukturierten Informationen anreichern und optisch aufpeppen. Die Suchergebnisse werden dadurch relevanter, sind für die Suchenden informativer und besser einzuschätzen und generieren zielgerichteteren und wertvolleren Traffic.
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