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Der Weg in den Mainstream

friendfeed-logoHutch Carpenter hat einen lesenswerten (und recht langen) Artikel über den möglichen Weg des Lifestreaming-Dienstes Friendfeed in den Mainstream geschrieben.

Auch wenn man mit Friendfeed nichts anfangen kann, ist der Artikel lesenswert. Carpenter geht darin recht ausführlich am Beispiel friendfeed auf verschiedene Aspekte ein, warum und wie ein Webdienst zum Massenphänomen werden kann.

Zum Beispiel der Ansatz des Harvard Professors John Gourville: Eine neue Technologie muss neun mal besser sein, als die bestehende, um im Mainstream ankommen zu können:

«9x problem» says a new technology has to be nine times better than what it replaces. This is because of two reasons:

* We overvalue what we already have by three times
* We undervalue the benefits of a new technology by three times

What does this mean in everyday terms? There’s comfort in the status quo, and fear of the unknown.

Carpenter geht unter Anderem auch auf die inhaltliche Verschiebung bei friendfeed ein, die mit einer Massenadoption einherkommen würde. Je nach dem, wie sehr Crowdsourcing bei der Struktur eines Webdienstes eine Rolle spielt, kann das signifikante Auswirkungen haben und u.U. die First Adopters vergraulen. Zur Zeit sieht man das recht stark bei der SocialNews-Seite digg, die auf ihrem Weg in den Mainstream immer mehr von ihrem ursprünglichen Techfokus wegkommt.

» Yes, FriendFeed Will Be Mainstream (by 2018) and Here’s Why « I’m Not Actually a Geek

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!

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