Zenbe:
nach Xobni die nächste Innovation mit Liebe zur E-Mail
Ich bin ein großer Fan von Diensten, die die gute alte E-Mail mit zusätzlichen Features anreichern und ihr mit Social-Web-Funktionen einen frischen Anstrich verleihen. Kaum dass die beeindruckende Outlook-Erweiterung Xobni, die das umständliche Suchen nach Mails sowie Kontakten der Vergangenheit angehören lässt und aus Absendern und Empfängern eine Art Mini-Social-Network erstellt, ihre geschlossene Beta-Phase verlassen hat und nun von jedem hier heruntergeladen werden kann, steht mit Zenbe der nächste, äußerst vielversprechende Dienst mit dem Schwerpunkt auf E-Mail in den Startlöchern.
Bei Zenbe handelt es sich um einen kostenlosen E-Mail-Service, der Nutzern vier Gigabyte Speicherplatz bereitstellt und über eine optisch ansprechende, AJAX-reiche Weboberfläche das Versenden und Empfangen von Mails ermöglicht. Bis hierhin wenig Neues. Was Zenbe besonders macht, ist die durchdachte Integration von Funktionen, die mit der E-Mail-Kommunikation in enger Verwandtschaft stehen sowie die Möglichkeit, direkt aus Zenbe Daten zu veröffentlichen und mit beliebigen Usern im Web zu teilen. Angesichts des frühen Beta-Stadiums hat es mich positiv überrascht, wie viele ins Detail gehende Optionen bereits bei Zenbe enhalten und einsatzbereit sind.
Neben dem Versenden und Empfangen von Mails, die wie bei Google Mail mit Tags statt mit Ordnern verwaltet werden, wartet Zenbe mit einem Kalender, einer Integration der Facebook-Freundeupdates, einem Aufgaben- und Todo-Listen-Feature sowie einem Dateimanager auf. Sämtliche empfangenen Anhänge landen automatisch dort und sind über die Suche nach Dateiname oder Schlagwort auffindbar. Weiterhin können beliebige Dateien von der Festplatte dauerhaft oder zum späteren Mailversand dort abgelegt werden. Was den Kalender betrifft, so konnte ich problemlos meinen Google Kalender importieren (read-only).
Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal von Zenbe sind aber die so genannten Zenpages. Dabei handelt es sich um einfach und schnell erstellte Seiten, zu denen bestimmte Module hinzugefügt und die anschließend mit anderen Usern (die nicht bei Zenbe registriert sein müssen) geteilt werden können. Zu den internen Modulen gehören der Kalender und die Aufgabenliste, ein Diskussionstool, mit dem man in Echtzeit chatten kann, sowie ein Newsfeed mit den letzten Änderungen an der Seite. Zudem ist über Zenpages das Veröffentlichen von Dateien und Bildern aus dem Dateimanager sowie von einzelnen E-Mails möglich. Neben den internen Modulen lassen sich auch YouTube-Videos, beliebige RSS-Feeds, Google Maps, Fotos von Flickr und Picasa sowie ein Google-Talk-Widget in beliebiger Reihenfolge hinzufügen.

Wer per Mail zu einer Zenpage eingeladen wird, kann diese nicht nur betrachten, sondern zum Beispiel eigene Aufgaben oder Termine erstellen oder Nachrichten hinterlassen. Auch wenn dieses Feature sicher noch ausgebaut werden kann, so ist klar, was das Zenbe-Team mit Zenpages erreichen will: Nutzer sollen direkt aus Zenbe heraus Feste, Meetings oder Veranstaltungen mit Freunden, Bekannten oder Kollegen planen, und das ohne nennenswerten Zeitaufwand und Mühe. Mir persönlich gefällt dieser Ansatz sehr gut, wie überhaupt alles an Zenbe. Bleibt abzuwarten, ob und wie sich das junge New Yorker Startup gegen die Webmail-Riesen wie Yahoo, Microsoft und Google behaupten wird und ob die praktische Integration von Online-Office- und Kollaborations-Komponenten ausreicht, damit User ihrem bisherigen Mailanbieter untreu werden. Wer ein Konto bei AOL, Google Mail, Yahoo oder Windows Live hat, kann die Post der vergangenen 30 Tage zu Zenbe importieren.
Zenbe befindet sich derzeit in der geschlossenen Beta-Phase. Ich habe 50 Einladungen für euch. Folgt diesem Link und registriert euch. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Update: Nach vier Stunden waren alle Einladungen weg. Auf Zenbes Website könnt ihr euch in die Warteliste eintragen.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

















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Ich hab mir schon vor Wochen die daniel at zenbe.com geschnappt und es ist wirklich ein wunderschöner Dienst.
Aber irgendwie ist die Hürde zu hoch, seinen E-Mail Dienst noch einmal zu wechseln.
Bin gespannt, ob sich ein neuer Anbieter wirklich noch zur “Primär-Addy” entwickeln kann…
argh jetzt macht er da einen mail-direkt link raus.
wird wirklich mal zeit für eine edit-funktion…
Hab’s geändert. Ein Fall für Michaels Bugliste.
hehe … ok, ich seh’s ja ein – die edit funktion muss so schnell wie möglich her ;)
Ja das stimmt. Zudem ist auch hier wieder die Frage, wie sehr man einem neuen, unabhängigen Gratisdienst dieser Art vertrauen möchte, was die Sicherheit und Verfügbarkeit seiner Kommunikation betrifft.
Ich werde versuchen, Zenbe so ein bisschen nebenbei zu verwenden, und dann schaue ich einfach, wie sich mein Nutzungsverhalten entwickelt.
Hast du zum Testen eigentlich mal eine Zen-Page gemacht, zu der du mal einladen kannst?
passend dazu: Xobni ist nun in einer öffentlichen Beta verfügbar. Also wers noch nicht hat und Outlook benutzt – einfach mal ausprobiern :-)
Ihr müsst gründlicher meine Artikel lesen :)
Xobnis Launch habe ich doch am Anfang erwähnt, und auch eine Zenpage ist im Text verlinkt ;)
http://zenbe.com/pages/46…D1uD1I8RDfE6qy4LBNTR
Ach komm, das war aber wirklich dezent.
Scheint ja noch ein bisschen buggy zu sein. Ich heiße irgendwie Hubert und kann mich weder einloggen noch das irgendwie mit meinem Account verbinden.
Naja vielleicht bin ich auch einfach nur zu doof!
Das ist ein personalisierter Link, den ich per Mail an mich selbst geschickt habe. Hubert ist doch ein schöner Name, oder? ;)
Klar, nicht so langweilig wie Daniel!
Dann mach ich ebene meine eigene Page mit eigenen Freunden (und Blackjack und Nutten) =)
So einer bist du also.
Hmm, mein FirefoxPortable 3 Beta 5 stürzt nachvollziehbar ab. Schade eigentlich.
Mit IE7 ist es auch nicht wirklich benutzbar – zumindest wenn man den nicht im Vollbild einsetzt.
Schreiben wir es mal der Beta-Phase von Zenbe zu. :-)
Beste Gruesse,
Ralf
Mit Firefox 2.0 geht’s problemlos.
Was bedeutet eigentlich der Briefumschlag neben bestimmten Kommentatoren? z.B. Einstein unter diesem Post.
“Benachrichtigung über neue Kommentare per E-Mail”
Bei mir klappt es mit Firefox 3 Beta 5. Ist allerdings nicht Portable.
Die Frage ist, ob die Alleinstellungsmerkmale ausreichen und die Eintrittsbarrieren in den Markt nicht zu hoch sind.
Da sage ich natürlich nicht nein! Vielen Dank, Martin! :)
Hast du denn noch eine bekommen? Der Link funktioniert doch seit ca. 13:00 nicht mehr.
Nein, ich war zu voreilig und habe nicht ganz zu Ende gelesen bevor ich geklickt habe :( Nächstes mal :)
Danke für den mehrwertigen Tipp für Xobni. Das Bedürfnis für diese Anwendung hat ich in letzter Zeit des öfteren. Habe es auch gleich in die Twittersphere hinausposaunt.;-)
LG Sebastian
Ich suche schon sehr lange nach einem guten Freemail Anbieter, aber ich muss sagen, bisher waren alle getesteten nicht wirklich optimal.
Was mir an Zenbe nicht gefällt, sind eher Kleinigkeiten, die für mich persönlich aber schon sehr wichtig sind:
1. Das Design ist SEHR gewöhnungsbedürftig…
2. Der Name ist weder leicht zu merken noch wirklich attraktiv für eine Mailadresse…
3. Ich habe ein wenig Angst um meine Daten, wenn Zenbe in ein paar Monaten dicht macht und ich nicht exportieren konnte. Übrigens einer der größten Mangel fast aller Maildienste, sie bieten keine Backupfunktionalität für User an.
Das Design finde ich persönlich ok, bei den anderen beiden Punkten stimme ich dir voll zu.
Ihr habt Recht!
Übrigens sind die Registrierungen auch ohne Einladung möglich.
Wie denn?
Unter:
http://www.zenbe.com/users/new
Wenn man sich ausloggt steht da “sign up now”.
Nicht schlecht, danke für diesen Tipp!