Lifestreamingdienste gibt es schon eine ganze Weile. Den großen Durchbruch in der Techwelt hatte dieses Jahr Friendfeed und machte Lifestreaming damit zum großen Thema. Einer der Gründe für den Erfolg von Friendfeed ist die Möglichkeit, Einträge der Art nach auszufiltern und gegebenenfalls bei positiven Bewertungen oder Friendfeed-Kommentaren doch anzuzeigen:
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Michael Arrington ist nicht nur bekannt für seine dunklen Augenringe, sondern auch für das von ihm im Jahr 2005 gegründete Blog TechCrunch (mutmaßlich die Ursache für den erstgenannten Punkt). TechCrunch ist der Inbegriff für aktuelle Insidergeschichten aus der Welt von Tech-Startups und Web-Diensten. Jeder neue Onlineservice will beim weltgrößten Web-2.0-Blog vorgestellt werden. Diejenigen, die das Glück haben (wie popula.de), können sich in der Regel über einen ordentlichen Besucherandrang und zahlreiche Folgebeiträge in der Blogosphäre freuen.
Vor drei Tagen war Arrington, ein Meister im Anheizen von Diskussionen, beim Startup School-Event an der Stanford Universität zugegen und verriet den Zuhörern, wie Gründer und Webunternehmer ihre Chancen, einen Platz in der TechCrunch-Berichterstattung zu erhalten, maximieren können. Seine äußerst interessante und unterhaltsame Präsentation (26 Minuten lang) könnt ihr euch im Folgenden anschauen. Sehr empfehlenswert! » weiterlesen
Das am vergangenen Dienstag veröffentlichte Ranking von 149 deutschen Social Networks sorgte erwartungsgemäß für zahlreiche und vielschichtige Reaktionen. Zu Recht wurde von den Kommentatoren angemerkt, dass der herangezogene Seitwert-Qualitätsindex Webangebote mit guter Suchmaschinen- und Quelltextoptimierung bevorzugt, was nicht viel über die Relevanz eines Social Networks aussagt. Meiner Ansicht nach ist die Seitwert-Prüfung ein guter Ansatz für weitere Analysen und aus Mangel des Vorliegens aussagekräftiger Nutzungsdaten der einzelnen Netzwerke eine geeignete Alternative. Markus von Zimmerschau brachte es in seinem Kommentar treffend auf den Punkt: Lieber eine schlechte Krücke als gar kein Hilfsmittel. » weiterlesen
Startups bringen Innovationen in die Welt und schaffen Arbeitsplätze. Aber Investoren sind primär an einer guten Rendite interessiert, wenn sie ihr Geld in junge Firmen stecken. Einige der klassischen Methoden, mit denen der Startup-Erfolg zu Geld gemacht werden kann, sind allerdings derzeit unter massivem Druck. Droht deswegen der Jungunternehmerszene bald eine gefährliche Geldknappheit?
Exit — ein eigentlich hässliches Wort, das aber in der Startup-Szene einen geradezu magischen Klang hat. Denn als Exit wird es bezeichnet, wenn eine Firma (oder Teile davon) verkauft wird und die Gründer und Investoren damit endlich zum lang erhofften Geldsegen kommen. Während bei den meisten Unternehmensgründern der Exit kaum die einzige Motivation zum Unternehmertum sein dürfte, ist das bei Investoren anders: Besonders Venture Capitalists leben für und von lukrativen Exits. Und in der Dot-Com-Bubble zur Jahrtausendwende, von der immer noch alle VCs schwärmen, waren die Exits spektakulär. Jedes noch so windige Startup kriegte schnell Venture Capital, ging bald an die Börse, war schon nach Tagen das Dreifache wert und brachte den ursprünglichen Investoren (nicht hingegen natürlich den Kleinaktionären, die sich die überteuerten Aktien andrehen liessen) satte Gewinne.
Doch über dem noch vor wenigen Jahren so sonnigen Exit-Himmel brauen sich schon länger dunkle Wolken zusammen, obwohl die Dot-Com-Krise ja schon lange als überstanden gilt. Schon seit einiger Zeit ist besonders in der VC-Szene die Stimmung hinsichtlich der heutigen Exit-Chancen nicht sehr gut, und letzte Woche hat erstmals der prominente VC Fred Wilson (Twitter, del.icio.us, FeedBurner) dem ganzen Thema Ausdruck verliehen.
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Wie Andreas Göldi bereits angekündigt hat, wird ein Teamblog, das sich intensiv mit den Themen der Internetwirtschaft beschäftigen wird, die Nachfolge von medienkonvergenz.com antreten. Dieses neue deutschsprachige Techblog, auf dem Ihr Euch just befindet, trägt den Namen netzwertig.com.
Im Folgenden wollen wir Euch netzwertig.com vorstellen.
Thematische Ausrichtung
Inhaltlich orientiert sich netzwertig.com stark am Vorgänger medienkonvergenz.com.
Wir werden also einen Schwerpunkt auf Analysen und Hintergrundgeschichten rund um das Webgeschehen setzen. Neben den wirtschaftlichen Aspekten, die unter anderem Andreas Göldis Steckenpferd sind, werden wir auch technische und konzeptionelle Entwicklungen genauer unter die Lupe nehmen.
Zusätzlich werden wir ausgewählte Start-ups und Webapplikationen aus dem deutschsprachigen Raum vorstellen und testen. Unser Fokus wird dabei weniger auf Vollständigkeit, sondern auf Relevanz liegen. Wir werden versuchen, unsere Berichterstattung auf die - im positiven wie im negativen - entscheidenden Entwicklungen und auf die vielversprechendsten Webdienste zu konzentrieren. Wer meint, sein oder ein anderes Webangebot gehöre unbedingt dazu, der findet weiter unten im Text Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme.
Zusätzlich werden wir auch wichtige Nachrichten bringen, die die deutsche oder internationale Weblandschaft beeinflussen. Wir wollen diese Nachrichten immer in ihren jeweiligen Kontext setzen und die entscheidenden Aspekte und Implikationen herausstreichen.
Es wird außerdem diverse Specials geben, etwa Interviews oder Rezensionen von Sachbüchern zum Themenfeld.
In den Kommentaren von Andreas’ Ankündigungspost äußerten einige Leser Bedenken ob der Zunahme an Artikeln. Deshalb noch ein paar Worte zur künftigen Frequenz :
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Die Richtung, in die sich die Computernutzung in den nächsten Jahren entwicklen wird, ist eindeutig: Daten und Programme werden verstärkt in der Cloud, also im Web abgelegt und von dort ortsunabhängig genutzt. Das Speichern von (nicht sensiblen) Informationen auf der lokalen Festplatte verliert damit an Bedeutung. Wuala, ein schweizer Dienst zum Hosten und Teilen von Daten, hat einen ganz eigenen Weg gefunden, das Cloud-Prinzip für sich zu nutzen: Dateien, die mit Hilfe der Wuala-Desktop-Applikation von den Nutzern zum Zwecke des Backups oder Sharings online abgelegt werden, landen nicht auf den Festplatten großer Server-Farmen, sondern verschlüsselt und in Einzelteile zerlegt auf den Rechnern anderer Wuala-User. Im Oktober hatte ich den Dienst ausführlich vorgestellt und seine Funktionsweise näher erläutert. » weiterlesen
Vincent Nicolai setzt für die Bekanntmachung seines Projektes FreundeFeed, einer Nachahmung des populären Lifestreaming-Aggregators FriendFeed, auf eine sehr kontroverse Strategie: Er wählte nicht nur einen Namen, der sich zu dem des US-Vorbilds nur im Übersetzen von “Friend” zu “Freund” unterscheidet, sondern präsentierte auch gleich ein Logo, das wie eine 1:1-Kopie von FriendFeed aussieht. Nicolai entschied sich für den Weg der negativen PR mit dem Ziel, dadurch für genügend Aufmerksamkeit zu sorgen, um nach dem offiziellen Start des Dienstes sofort mit vielen Anwendern und Beobachtern durchstarten zu können. Ob die Rechnung langfristig aufgeht und potenzielle Nutzer über den Copycat-Makel hinwegsehen können, ist noch nicht abzusehen. Sein erstes Ziel hat der junge Unternehmer jedoch schon erreicht: Gestern berichtete TechCrunch, weltweit größtes Web-2.0- und Tech-Blog sowie treuer FriendFeed-Anhänger, über FreundeFeed und echauffierte sich erwartungsgemäß über die Imitation. » weiterlesen
Bereits seit einer Woche konnten einige wenige ausgewählte Mitglieder von Facebook das neue Instant-Messenger-Feature namens Facebook Chat ausprobieren. Seit heute ist die Funktion für alle gut 400.000 User im Netzwerk Germany verfügbar. Ab sofort erscheint am unteren Rand jeder Facebook-Seite eine Chatleiste, die darüber informiert, welche Kontakte gerade online sind. Mit diesen lässt sich dann innerhalb das Browsers chatten, ähnlich wie man es von Desktop-Instant-Messengern gewohnt ist. Lest mehr in meiner Analyse vom 7. April. Wie ist euer erster Eindruck von Facebook Chat? » weiterlesen
Wer kommenden Montag, dem 21. April, diese Seite besucht, könnte überrascht sein: «Beobachtungen zur Medienkonvergenz» wird sich dann nämlich unter einem neuen Label melden.
Dieses neue Blog wird ein vollwertiges Themenblog der Blogwerk AG (Disclosure: Ich bin Aktionär und Verwaltungsrat der Blogwerk AG). «medienkonvergenz.com» geht auf in diesem deutlich breiter ausgerichteten Gefäss mit mehreren starken Autoren. Was steckt hinter der Neuausrichtung?
Seit gut drei Jahren schreibe ich jetzt dieses Medienkonvergenz-Blog. In dieser Zeit ist in den hier beobachteten Märkten der IT, Telekommunikation und Medien enorm viel passiert. Morgen, am Samstag, werde ich auch nochmal versuchen, die wichtigsten Ereignisse dieser Phase zusammenzufassen.
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Wie oft passiert es euch, dass ihr auf einen neuen Webservice stoßt und innerhalb weniger Sekunden wisst, dass ihr diesen fortan regelmäßig verwenden werdet? Mir geht es nicht häufig so. Gestern hatte ich aber ein solches Erlebnis: ReadWriteWeb schrieb über We heart It, einen Social-Bookmarking-Dienst für Bilder. Während ich den Artikel las, formte sich bei mir gedanklich die Frage, warum ich eigentlich noch nie bewusst über die Notwendigkeit einer solchen Anwendung nachgedacht haben. Sei es für Diagramme und Statistiken, die mir irgendwann für das Bloggen nützlich sein könnten, oder aber ganz einfach für all die lustigen, verrückten und seltsamen Bilder und Fotos, die man im Netz so findet – es gibt keinen Grund, warum ich Links online bei Netvouz speichere, Grafiken und Bilder aber noch immer lokal auf meiner Festplatte. Doch damit ist jetzt Schluss. » weiterlesen