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Facebook vergeigt Deutschland-Start

Marcel Weiss, 28. April 2008 um 9.46 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

Als das Social Network Facebook am 1. März diesen Jahres klammheimlich die deutsche Version freischaltete, fragten sich nicht Wenige, warum man das nicht groß feierte, die Medien benachrichtigte und Pressen anhalten lies.

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Social Media Optimization:
vergesst SEO, hier kommt SMO

Martin Weigert, 27. April 2008 um 18.20 Uhr, 24 Kommentare Kommentare

Seit vielen Jahren gehört der Begriff SEO (Search Engine Optimization) zum Pflichtvokabular eines jeden Webseitenbetreibers. Ein Onlineangebot so zu optimieren, dass es von Google und anderen Suchmaschinen gut gefunden wird, hatte bisher höchste Priorität, wollte man mit vergleichsweise geringem zeitlichen und finanziellen Aufwand schnell viele Besucher anlocken. In der Folge entwickelte sich eine ganze Industrie rund um Suchmaschinenoptimierung, die aufgrund der schwierigen Messbarkeit von Erfolgen (”Wäre meine Seite im Google-Ranking ohne SEO-Maßnahmen noch stärker abgestürzt als mit?”) auch das ein oder andere schwarze Schaf beherbergt. Da ist es keine schlechte Nachricht, dass SEO in den letzten Monaten einen ernstzunehmenden “Konkurrenten” bekommen hat und in Zukunft für Onlineangebote an Bedeutung verlieren könnte. René Seifert von Holtzbrinck eLab war auf der Web 2.0 Expo in San Francisco und hat von dort den Begriff SMO mitgebracht, kurz für “Social Media Optimization”. » weiterlesen

Skypes mobile Version – zu früh gefreut!

Martin Weigert, 26. April 2008 um 18.06 Uhr, 7 Kommentare Kommentare

Geld verbrennenWie es scheint, war meine Euphorie über Skypes neuen mobilen Client voreilig: Nachdem mir für diverse eingehende und ausgehende Skype-, SkypeIn- und SkypeOut-Gespräche Guthaben abgezogen wurde, habe ich mich noch einmal genauer mit der gestrigen Ankündigung auseinandergesetzt und musste enttäuscht feststellen, dass es sich doch (noch) nicht um den erhofften Meilenstein handelt. Anders als gestern angenommen, wickelt der neue Skype Java-Client Gespräche initial NICHT über eine Datenverbindung sondern über das herkömmliche Mobilfunknetz ab. Daten werden lediglich für den Abruf der Kontakte, für deren Onlinestatus sowie für Chats übermittelt. JEDES Gespräch, egal ob eingehend oder ausgehend, mit Skype-Kontakten oder Festnetz- bzw. Mobilfunknummern, wird als herkömmliche Gesprächsverbindung und nicht als Voip-Verbindung geführt und bringt in jedem Fall Folgekosten mit sich. » weiterlesen

Meilenstein:
Skype startet Beta-Version von mobilem Java-Client

Martin Weigert, 25. April 2008 um 18.01 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

SkypeUpdate: siehe hier.

Schon lange nicht mehr hat mich eine Meldung so erfreut wie die heutige von Skype, endlich einen Java-Client für Mobiltelefone anzubieten. Damit haben die weltweit rund 300 Millionen Skype-Nutzer nun (theoretisch) die Möglichkeit, unterwegs vom Handy aus kostenlose Telefonate mit ihren Skype-Freunden zu führen oder zu günstigen Konditionen Fest- und Mobilfunknummern im In- und Ausland anzurufen – theoretisch, da eine UMTS-Datenflatrate im Prinzip Voraussetzung ist, um Kosten für den anfallenden Datentransfer zu vermeiden. Bisher haben leider nur wenige Provider echte Flatrates im Programm. Wer ein WLAN-fähiges Gerät besitzt, kann den Client natürlich auch über ein Drahtlosnetzwerk nutzen. Von Skype, dessen derzeitige Besitzerin eBay trotz einer positiven Umsatzentwicklung über einen Verkauf des populären Dienstes nachdenkt, gab es bis zum heutigen Tag lediglich eine mobile Version für Smartphones mit Windows Mobile Betriebssystem. » weiterlesen

Atomico:
Skype-Gründer holen 300 Mio. €

Marcel Weiss, 25. April 2008 um 11.55 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Skype-Gründer Zennström und Friis legen einen neuen europäischen Venture-Capital-Fonds unter dem Dach ihrer Risikoinvestorengruppe Atomico auf. Er soll mit 300 Millionen Euro ausgestattet sein.

Das berichtet GigaOm. 100 Millionen Euro sollen dabei von Zennström&Co selbst kommen.

Atomico investierte in der Vergangenheit unter anderem in Last.fm und ist aktuell Investor bei Seesmic, Joost und anderen.

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Musikindustrie und ihre Ansichten

Marcel Weiss, 25. April 2008 um 10.45 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Anlässlich des morgigen Tages des geistigen Eigentums (was es nicht alles gibt) hat die Musikindustrie heute einen offenen Brief in FAZ, SZ und TAZ veröffentlicht. Und das nur, um allen nochmal ins Gedächtnis zu rufen, dass die Musikindustrie auf keinen Fall etwas mit dem 21. Jahrhundert zu tun haben will. Wie zuvorkommend.

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Musikindustrie und ihre Ansichten

Andreas Göldi, 25. April 2008 um 10.45 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Dieses Blog ist gut drei Jahre alt - eine halbe Ewigkeit in diesen schnellen Märkten. Die Zeit zwischen 2005 und 2008 war nicht so sehr von spektakulären Ereignissen à la Dot-Com-Bubble geprägt, aber vermutlich hat sich in mancher - vor allem wirtschaftlicher - Hinsicht in diesen drei Jahren mehr bewegt als in der Dekade zuvor. Werfen wir einen Blick zurück auf die Meilensteine der letzten drei Jahre und ein paar der Artikel, die diese Ereignisse in diesem Blog reflektiert haben.

1. Online killed the newspaper star

Natürlich werden Zeitungen nicht verschwinden. Es wird immer einen Markt für gedruckte Nachrichten geben. Aber der wirtschaftliche und gesellschaftliche Stellenwert der Zeitungen wird schon bald nicht mehr wiederzuerkennen sein. Und diese Entwicklung hat sich in den letzten drei Jahren erstmals in sehr greifbaren Zahlen manifestiert. In allen Industrieländern gehen Auflagen, Umsätze und vor allem Margen der klassischen Tageszeitungen massiv zurück.

Bisher konnten sich manche Verlage noch mit schnell wachsenden Gratiszeitungen retten, aber auch das ist wohl eher ein Übergangserfolg. Eine Frage der Zeit, bis digitale Mobilität — zum Beispiel in der Form der immer beliebter werdenden Smartphones — auch an dieser letzten festen Print-Bastion kratzen werden. Die meisten Zeitungskonzerne tun sich mit einer Antwort auf diese Verschiebung bisher sehr schwer, denn die Zahlen passen nicht zusammen: Online kann die alten Print-Umsätze nicht ersetzen. Es ist klar, dass wir im Zeitungsmarkt schon bald noch viel mehr Konsolidierung sehen werden.

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Mobiles Streaming:
bald kein Event mehr ohne Live-Übertragung?

Martin Weigert, 25. April 2008 um 9.00 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

BambuserLive-Videostreaming vom Handy ist zwar noch kein weit verbreiteter Trend, aber es klingt spannend und macht neugierig. Die Möglichkeit, von einem beliebigen Ort bewegte Bilder in Echtzeit ins Web zu übertragen, hat ihren Reiz und sorgt für ein Gefühl, wirklich Teil des technischen Fortschritt zu sein. Anfang April stellte ich Bambuser vor, einen Dienst aus Schweden, der im Vergleich zu seinen US-Konkurrenten QIK und Flixwagon bereits für jedermann zugänglich ist und das Streaming über eine Vielzahl von Mobiltelefon-Typen unterstützt. Trotz allen Lobes über die innovative Seite solcher Anbieter muss man zugeben, dass die (dauerhaften) Nutzungsszenarien noch recht begrenzt sind. Klar, in der Entdeckungsphase begeisterte es mich selbst, die Straße entlang zu laufen und das zufällige Treiben zu übertragen. Nachdem aber die erste Euphorie verflogen war, stellte ich mir die Frage, wie oft ich mich eigentlich in Situationen befinden werde, in denen ich oder andere von einem Dienst wie Bambuser wirklich profitieren. » weiterlesen

One Laptop Per Child in ernsten Schwierigkeiten

Andreas Göldi, 25. April 2008 um 0.31 Uhr, 5 Kommentare Kommentare

One Laptop Per Child (OLPC), die Non-Profit-Initiative, die Laptops zu Kindern in der dritten Welt bringen will, gerät immer mehr in Probleme. Heute wurde bekannt, dass auch noch Software-Direktor Walter Bender die Organisation verlassen hat.

OlpcWalter Bender genoss hohes Ansehen in der Open-Source-Community rund um das OLPC-Projekt. Er war der geistige Vater der Linux-basierten Architektur, die die kleinen grün-weissen Laptops antreibt. In seinem Rücktrittsschreiben begründet Bender sein Ausscheiden damit, dass er nach zwei intensiven Jahren eine Denkpause einlegen wolle.

Schon seit längerem war aber bekannt, dass Bender und OLPC-Gründer Nicholas Negroponte einen internen Konflikt austrugen, weil Negroponte zunehmend der Meinung war, dass auf den OLPC-Geräten auch Windows statt nur Linux laufen sollte. Als Negroponte diese Haltung in den letzten Wochen vermehrt öffentlich publizierte und zudem verstärkt die Nähe zu Microsoft suchte, ist Bender möglicherweise der Kragen geplatzt.

Walter Bender ist nicht der erste OLPC-Manager, der die Organisation verlässt. Vor einigen Monaten schied die Technologiechefin Mary Lou Jepsen aus dem Projekt aus, kurze Zeit später auch noch Sicherheitschef Ivan Krstic. OLPC kam ausserdem in die Schlagzeilen aufgrund der von schweren Logistikproblemen beeinträchtigen Spendenaktion “Give One Get One”. Aufgrund der Kritik gab Nicholas Negroponte kürzlich bekannt, dass ein neuer CEO für die Organisation gesucht werde.

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MindMeister 2.0

Markus Spath, 24. April 2008 um 16.41 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Seit zwei Tagen gibt es MindMeister in der Version 2.0. Ein guter Grund, ein kleines Jubellied auf das webbasierte Mindmapping Tool anzustimmen.

Wenn man die Anzahl der Bookmarks bei del.icio.us zählt, ist MindMeister mit derzeit etwa 7600 Bookmarks mit Abstand die beliebteste aller Webanwendungen aus Deutschland. Über die Signifikanz dieser Metrik kann man sich sicherlich streiten – Seiten wie StudiVZ (~2000) oder Xing (~1700) haben wohl mehr Benutzer, generieren mehr Page Impressions und sind zweifellos als bedeutsamer einzuschätzen. Aber allein die Tatsache, dass MindMeister die einzige Seite aus Deutschland ist, die auch im internationalen Vergleich ganz oben mitschwimmt, ist ein Indiz dafür, dass sie vieles richtig machen.

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