“Wir wollen nur veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es publiziert wird”
Michael Arrington ist nicht nur bekannt für seine dunklen Augenringe, sondern auch für das von ihm im Jahr 2005 gegründete Blog TechCrunch (mutmaßlich die Ursache für den erstgenannten Punkt). TechCrunch ist der Inbegriff für aktuelle Insidergeschichten aus der Welt von Tech-Startups und Web-Diensten. Jeder neue Onlineservice will beim weltgrößten Web-2.0-Blog vorgestellt werden. Diejenigen, die das Glück haben (wie popula.de), können sich in der Regel über einen ordentlichen Besucherandrang und zahlreiche Folgebeiträge in der Blogosphäre freuen.
Vor drei Tagen war Arrington, ein Meister im Anheizen von Diskussionen, beim Startup School-Event an der Stanford Universität zugegen und verriet den Zuhörern, wie Gründer und Webunternehmer ihre Chancen, einen Platz in der TechCrunch-Berichterstattung zu erhalten, maximieren können. Seine äußerst interessante und unterhaltsame Präsentation (26 Minuten lang) könnt ihr euch im Folgenden anschauen. Sehr empfehlenswert!
via EASN
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.
» Mehr lesen: Marketing (27), medien (9), TechCrunch (8)
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6 Kommentare zu diesem Artikel
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MichaelNight
Hey Martin,
relativ guter Beitrag bzw. ein gutes Video. In einigen Punkten gebe ich Mr. Techcrunch Recht aber in anderen Punkten muss ich sagen, labert der doch ziemlichen Müll. Der Kameramann geht ebenfalls mal gar nicht, da man so gut wie nie die Slides der Präsi sieht.
Alleine die erste Aussage widerspricht dem Ist-Zustand des Blogs total. Die schreiben alles andere als Nachrichten, die andere nicht hören bzw. nicht geschrieben sehen wollen. Das halte ich für ein Gerücht. Wenn ich mir die Seite von Dem ansehe ist das schon manchmal mehr Presse like als richtiges bloggen. Sozusagen genau das Gegenteil was er meint. Denn genau das ist, was ich auch hören und lesen will auf dem Blog. Zumindest als Unternehmen/Startup. Ich finde Techcrunch hat sich in den letzten Jahren massiv geändert.
Auch widerspreche ich der Tatsache, dass man unbedingt Twitter oder einen eigenen Blog zum Coporate Blog haben muss. Sieht man an mehreren Beispielen, das Erfolg damit nichts zu tun hat.
Ich würde sogar eher sagen um sich interessant für Medien zu machen sollte man sich zu Anfang eher im Hintergrund halten und wenn dann nur hin und wieder einen Anstoß geben. Aber die Medien müssen letztendlich auf einem zukommen und nicht umgekehrt. Das dies schwierig ist, das steht außer Frage. Aber das ist es, was echten Erfolg aus macht bzw. die Chance für einen Hype birgt.
Lutzkettenschutz
das gibt punktabzug für techcrunch, sone schwache slideshow mit abartigen reimen im deichkindstyle auch noch zu bebloggen.
Martin Weigert
MichaelNight, jo ich glaube, das Twitter-Ding sieht man im Silicon Valley anders als z.B. in Deutschland, wo man durchaus (noch) ohne Twitter-Präsenz “überleben” kann. Gerade innerhalb der eng vernetzten Web- und Investoren-Szene Kaliforniens z.B. halte ich für durchaus möglich, dass Startups und Web-Persönlichkeiten ohne Twitter und (Corporate) Blog schlechter Karten im Run um Aufmerksamkeit und Kapital haben als die mit.
Ansonsten darf man eben nicht vergessen, dass die ganze Bloggerei in den USA zu einem erheblichen Anteil auch Show-Business ist.
Lutzkettenschutz, spielt die Qualität der Slides in diesem Fall wirklich eine so große Rolle?
Sascha Konietzke
Das Video bricht bei mir leider nach etwa 10 Minuten ab. Gleiche passiert auch auf anderen der omnisio Videos.
Die ersten 10 Minuten fand ich ziemlich schlecht. Viel besser ist eine andere Präsentation der Startup School, nämlich die von David Heinemeier Hansson (37signals):
The Secret of Making Money Online
Martin Weigert
Jo hatte auch ziemliche Probleme, dass Video an einem Stück zu sehen.
Danke für den Video-Tipp!
Druck
Also ich find es OK.