Tchibo startet eine Community für Probleme und deren Lösungen. Oft wird man ja nicht überrascht, aber wer hätte das gedacht?
Wenn man Umair Haque glauben kann, dann ist das Zuhören ein wesentlicher Bestandteil von Strategien für Unternehmen, die sich unter den Bedingungen des Web (neu) definieren wollen. Zuhören ist wichtiger als Reden.
In letzter Zeit haben wir einige dahingehende Projekte von etablierten Marken gesehen. Neben vielen anderen versuchen etwa Starbucks mit My Starbucks Idea oder Dell mit dem Dell IdeaStorm Communities zu etablieren, auf denen die Kunden Ideen brainstormen, Features priorisieren und ähnliches tun können, was ihnen im Idealfall ein Ohr zum Kunden verschafft und die Ideenfindung nach aussen verlagert.
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Heute mal kein Link auf einen lesenswerten Text, sondern der Hinweis auf eine Meldung, die letztlich nur eine Frage der Zeit war: Yep, AdSense für Feeds kommt.
Allen Stern von CenterNetworks ist über folgende Passage in der Bekanntgabe zur Googleaccountifizierung des beliebten Feeddienstes Feedburner gestolpert:
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Es ist herrlich, wenn ich mir eine neue Webanwendung anschauen und einfach alles stimmt: Der Dienst löst ein Problem, sieht gut aus, bietet eine intuitive Oberfläche und ist schnell erklärt. Voilà, Roodle! Aus dem oberschwäbischen Bad Saulgau kommt dieser neue Service, der es sich zum Ziel gesetzt hat, das gemeinsame Anlegen von Fotosammlungen so einfach wie möglich zu machen. Und er hält, was er verspricht. Bei Roodle kann jeder kostenlos einen Account anlegen. Ähnlich wie gerade.in (Review) versucht Roodle-Gründer Andreas Fuchs, die Barriere für eine Registrierung möglichst niedrig zu halten. Das Erstellen eines Zugangs dauert nicht länger als zehn Sekunden. Anschließend kann sofort mit dem Upload der Bilder vom letzten Familienfest und – bei Bedarf – dank der Integration von FotoFlexer mit einer Nachbearbeitung der Fotos begonnen werden. » weiterlesen
Aufgrund einer ungewollten Fast-Farbkollision mit XING, die uns erst nach Kontaktaufnahme von der Gegenseite auffiel, haben wir das Design von netzwertig.com leicht angepasst.
Wer mehr zum Sachverhalt wissen möchte, kann das im Firmenblog von Blogwerk nachlesen.
Der Zürcher Onlineplaner für Terminabsprachen Doodle erhält eine Finanzspritze in nicht bekannter Höhe.
Mit Doodle lassen sich auf einfache Art und Weise Terminplanungen online koordinieren. Nachdem mögliche Zeiten für ein Treffen, eine Konferenz etc. angelegt wurde, sendet man den Link zur Umfrage z.B. per Mail an die jeweiligen Teilnehmer. Jetzt trägt Jeder die Zeiten ein, zu denen er teilnehmen kann. Doodle zeigt anschließend den frühstmöglichen passenden Termin.
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Bei einem Überangebot von Startups, zu dem seit 2 Jahren täglich weitere dazukommen, ist es eine logische Entwicklung, dass es für neue Startups immer schwerer wird, aus der Masse herauszustechen. Die Nutzer werden anspruchsvoller und sind immer schwerer zu begeistern. Was ja an sich nichts Schlechtes ist, sondern eher der natürliche Ausleseprozess eines Marktes. Im verlinkten Text werden einige Aspekte zusammengefasst, die ein neues Startup heutzutage möglichst mitbringen sollte, um angenommen zu werden:
1. Application better work super FAST
2. Instant gratification
3. Allows users to make mistakes but still works
4. Make the first impression seamless
» Best Engaging Communities: The new barriers to adoption for your startup
Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!
Twitter ist ein einzigartiges Phänomen. Jeden Morgen begrüßt mich mein RSS-Reader mit Dutzenden Beiträgen deutscher und internationaler Blogs, die sich mit dem populären Microbloggingdienst oder einer der vielen Drittanwendungen für selbigen beschäftigen. Bei namhaften US-Blogs wie TechCrunch und ReadWriteWeb vergeht kaum noch ein Tag, an dem nicht ein Lobeslied auf das Startup aus San Francisco und seinen Service gesungen wird. Während der Durchbruch von Twitter in den Internet-Mainstream auf sich warten lässt, scheint es, als gäbe es für eine zunehmende Zahl an Web-2.0-Enthusiasten, Bloggern und Intensivnutzern kaum noch etwas anderes als Twitter. Ein Vergleich der Nennungen von “Facebook”, “MySpace” und “Twitter” in Blogs bestätigt diesen Eindruck: Twitter wird mittlerweile in ebenso vielen Beiträgen erwähnt wie die beiden bekannten Social Networks, deren Nutzerzahlen schätzungsweise mehr als das Fünfzigfache des Microbloggingservices betragen. Ich hatte es kürzlich bereits angemerkt: Twitter verdient viel Respekt und Anerkennung für den herausragenden Status, den es sich in etwas mehr als einem Jahr innerhalb der globalen Startup- und Social-Web-Szene erarbeitet hat. » weiterlesen
Der deutsche Bookmarkingdienst Mr. Wong kauft den Lifestreaming-Dienst Lifestream.fm.
Lifestreaming -das Zusammenführen der im Web verstreuten Aktivitäten- geistert mindestens seit 2005 als Idee durch das Web und entsprechende Dienste gibt es reichlich und ebenso lang. In letzter Zeit hat das Interesse an solchen Diensten zumindest in Geekkreisen merklich zugenommen.
Dieses Jahr hat der Aufstieg von friendfeed das Lifestreaming-Prinzip endgültig auf die Webbühne geholt(siehe hier einen Artikel zum Aufstieg von friendfeed auf meinem privaten Blog). Vielleicht ist die Fragmentierung der Onlineaktivitäten aber mittlerweile auch nur so stark, dass Lifestreaming-Dienste ganz natürlich mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Die hinter Mr. Wong stehende construktiv GmbH sieht hier offensichtlich Potential und übernimmt den Lifestreamingdienst Lifestream.fm. Ob diese Akquisition ausreicht, um im Lifestreaming-Sektor Fuß zu fassen, wird sich zeigen.
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Während sich Lifestreaming, also das Aggregieren von Aktivitäten bei unterschiedliche Web-2.0-Diensten auf einer Seite, in letzter Zeit angeführt vom Erfolg von FriendFeed zu einem populären Trend entwickelt hat, gab es bisher noch keinen deutschen Anbieter mit einem ernstzunehmenden Engagement in diesem Bereich. Einige Wochen, bevor ein junger Webunternehmer mit dem FriendFeed-Klon FreundeFeed an den Start gehen möchte, haben die Macher des Social-Bookmarking-Portals Mister Wong heute die Übernahme von Lifestream.fm für eine nicht genannte Summe bekannt gegeben. » weiterlesen
Auf der Web 2.0 Expo in San Francisco hat Yahoo! seine Strategie der neuen Offenheit vorgestellt. Yahoo! verdrahtet sich vollständig neu, alles wird sozial.
In letzter Zeit war Yahoo! oft im Gespräch. Neben dem grossen Thema, dem – nicht ganz friedlichen – Übernahmeangebot von Microsoft, gab es noch ein ganzes Bündel von beschleunigten Aktivitäten von Yahoo!. Partnerschaften wurden beschlossen oder bekanntgegeben (etwa mit Google oder CNet), Kremien und Organisationen wurde beigetreten (etwa Open Social oder der Data Portability Group), die Belegschaft wurde dramatisch reduziert und fast täglich wurden neue Tools und Features vorgestellt.
Wohl sind nicht alle dieser Aktivitäten als direkter Abwehrmechanismus gegen Microsoft zu verstehen. Nicht zuletzt, weil die meisten davon doch eine längere Vorlaufzeit benötigten. Aber die schiere Anzahl war in letzter Zeit doch bemerkenswert.
Die Keynote von Yahoo!’s CTO Ari Balogh bei der Web 2.0 Expo ist jedoch mehr als ein weiterer Paukenschlag. In der circa 15 minütigen Präsentation – das Video von Baloghs Keynote könnt Ihr Euch hier ansehen – stellte er die Yahoo! Open Strategy, die angedachte wegweisende Gesamtstrategie vor, und die gibt Yahoo! einige Gründe zur Hoffnung.
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