laut.fm User Generated Radio:
legal und wirklich nutzbar
Internetnutzer, die ihre Lieblingssongs per Widget in einen Blog, eine Website oder ein Social-Network-Profil einbauen wollen, haben die Qual der Wahl. Anbieter wie Mixwit (siehe), Muxtape (siehe), SeeqPod (siehe), Deezer (siehe), MediaMaster (siehe) und diverse andere erlauben es, den Player kostenlos in externe Seiten einzubetten. Wer das macht, setzt sich jedoch gleichzeitig dem Risiko aus, irgendwann Post von der Musikindustrie bzw. deren Anwälten zu erhalten. Während die erwähnten Dienste in Einzelfällen Abkommen mit der Rechteverwertungsgesellschaft des Herkunftslandes geschlossen haben (in der Regel aber nicht einmal das), ist das Zugänglichmachen und Verbreiten der urheberrechtlich geschützten Musikstücke in anderen Ländern trotzdem illegal. Deutsche User, die auf Nummer sicher gehen und dennoch selbstgewählte Songs in die eigene Webpräsenz einbauen möchten, erhalten nun mit dem User Generated Radio von laut.fm eine rechtlich einwandfreie Alternative.
laut.fm existiert seit 2005 als Internetradio und ist ein Projekt des populären Online-Musikmagazins laut.de. Vor einigen Tagen starteten die Konstanzer die Beta-Phase des User Generated Radio. Der neue Service macht genau das, was man angesichts des Namens erwartet: Nutzer können kostenlos einen individuellen Radiostream erstellen und im Netz verbreiten. Die verwendeten Tracks kommen dabei sowohl aus dem Musikkatalog von laut.fm, der hauptsächlich elektronische und Indie-Musik enthält, als auch von der Festplatte des Anwenders. Ein Stream muss mindestens eine Stunde lang sein, die Stücke werden dann im Shuffle-Modus abgespielt. Ab drei Stunden Länge darf man selbst über die Abspielreihenfolge bestimmen. User Generated Radios sind für jeden über eine eigene Adresse der Form http://www.laut.fm/deinname erreichbar. Dort gibt es Infos zum Stream, zur Anzahl der Hörer und eine Kommentarfunktion. Außerdem findet sich dort der HTML-Code zum Einbau des Radios in externe Seiten. Den zweinull.cc-Player seht ihr rechts, das Erscheinungsbild kann bis zu einem bestimmten Grad verändert werden.

Der Dienst überzeugt nicht nur auf funktioneller und konzeptioneller Ebene, sondern ist, wie eingangs erwähnt, für deutsche User komplett legal. Am Ende eines jeden Monats überweist laut.fm die anfallenden GEMA- und GVL-Gebühren, basierend auf der Spielhäufigkeit einzelner Titel. Das gilt auch für Musikstücke, die Nutzer von ihrer Festplatte hochgeladen haben. Würde man einen urheberrechtlich geschützten Song von seinem Rechner auf einer Website anbieten, wäre das illegal. Dank des laut.fm User Generated Content haben User nun die Möglichkeit, ihre musikalischen Perlen auf legalem Weg im Web zu präsentieren. Die Einschränkungen: Track müssen von den Nutzern rechtmäßig erworben worden sein, dürfen keine rechtswidrigen oder jugendgefährdenden Inhalte enthalten, benötigen korrekte Angaben zu Interpret und Songtitel und müssen zuguterletzt offizielle Veröffentlichungen sein.
Finanziert wird der Spaß über Werbung in der laut.fm-Station (wahrscheinlich sowohl in optischer als auch akustischer Form). Aus den AGB geht hervor, dass für die Zukunft auch kostenpflichtige Zusatzdienste geplant sind. Man darf gespannt sein, was da noch kommt. Für einen legalen Dienst bietet laut.fm User Generated Content trotz einiger Einschränkungen bereit jetzt vergleichsweise viele Freiheiten.
Das neue laut.fm-Angebot befindet sich zur Zeit in der geschlossenen Beta-Phase. Von Seiten laut.fm wurde mir mitgeteilt, dass “Beta” in diesem Fall nicht nur ein Web-2.0-Accessoire darstellt, sondern ernst gemeint ist. Hie und da gibt es noch kleinere Bugs, einige geplante Funktionen sind noch in Arbeit. Wer das laut.fm User Generated Radio ausprobieren möchte, hat nun die Möglichkeit: zweinull.cc hat zehn Einladungen. Bei Interesse hinterlasst ihr wie üblich einen Kommentar unter Angabe eurer E-Mail-Adresse.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.
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Freetagger
Klingt interessant, würde mich über eine Einladung freuen.
manu
au ja, da wäre ich gerne dabei.
Andre
Eine Einladung wäre toll. Danke.
Lars
Das klingt sehr interessant, vorallem da es offenbar wirklich keine Grauzone in Sachen GEMA gibt. Bisher hatte ich nur eine Playlist mit Links zu last.fm, zum iTunes-Store und Amazon auf meinem Blog. Ein Alternative die auch ein direktes Hörerlebnis bietet ist natürlich viel interessanter. Ich würde mich auch über eine Einladung freuen.
Olk
Wäre super wenn ich eine Einladung bekommen würde.
gruß
Carsten Pötter
Klingt interessant und scheint ganz brauchbar zu sein. Würde mich sehr über eine Einladung freuen.
Roy
Mann, du bist ja gut informiert. Muxtape wurde doch erst vor ein paar Tagen von Justin online gestellt.
Mich würde mal interessieren, wie bist du darauf aufmerksam geworden?
Martin Weigert
Roy, via http://www.nerdcore.de/wp/2008/03/26/muxtape-online-mixtapes-die-zweite/
Vier Einladungen sind noch übrig!
Wolfgang
Ui,
könnte ich bitte auch eine haben?
Liebe Grüße
Dennis
Ich würde mich auch über eine Einladung freuen.
Besten Dank im Voraus.
Thomas
Das klingt äußerst interessant. Ich bin sehr an einer Einladung interessiert und würde mich über Selbige freuen :)
Stefan
Wen ich rihctig gezählt habe, müsste noch eine Einladung übrig sein.
Nehm ich *g*
Martin Weigert
Stefan korrekt, du bekommst die Letzte. Schicke ich gleich raus.
Damit sind alle Einladungen weg!
juliaL49
Mist, eine halbe Stunde zu spät :-( Aber falls nochmal eine Einladung verfügbar sein sollte, würde ich mich freuen :-)
Hagen
Schließe mich juliaL49 an und würde mich ebenfalls freuen, wenn es noch Einladungen gibt :-)
Sebastian Wieseler
Fall du noch welche hast *lieb kugg*
Georg Krüger
Bittte !!! ich würde so gerne. klingt wirklich interessant.
Martin Weigert
Sorry, alle weg.
andee
schade :(
martin
ersteinmal vielen dank für den bericht.
das angebot einen eigenen sender einzurichten und das sogar noch kostenlos ist ein absolutes novum. als ehemaliger betreiber eines onlineradios ist mir klar was für beträge über den “ladentisch” gehen wenn man für sein hobby gema & gvl bezahlt.
ich selbst habe auch einen lizenzschlüssel beantragt, bin mir aber nicht sicher wie diese vergeben werden.
somit würde ich mich freuen, wenn mich jemand einladen würde diesen dienst zu testen.
martin