iPhone:
Versorgungsengpässe und Politikskandale
Das iPhone bleibt weiterhin das schillerndste unter den Mobiltelefonen und erfreut sich ganz offensichtlich weiterhin grosser Beliebtheit:
Aus New York meldet die Huffington Post, dass in den Apple Stores der ganzen Stadt keine iPhones mehr erhältlich sind. Das dürfte weniger mit einer plötzlichen Beliebtheitssteigerung in den USA zu tun haben als mit den Horden ladenplündernder Shopping-Europäer, die mit ihren harten Euros unter anderem alles aufkaufen, was ein Apple-Logo trägt. Kein Wunder, bei den Preisunterschieden, immerhin spart man pro 8 GB-Modell satte $225 gegenüber dem Euro-Preis. Europa dürfte also weiterhin gut mit gehackten Ami-iPhones versorgt werden.
Anderswo setzen prominente Politiker gar ihre Karriere für ein bisschen iPhone-Spass aufs Spiel.
Österreichs Kanzler Alfred Gusenbauer muss sich im Moment gerade gegen die Opposition wehren, weil die fragt, wo er denn sein iPhone her hat. Selbiges wird in Österreich nämlich erst seit zwei Wochen verkauft, Gusenbauer läuft aber schon seit Februar mit dem Apple-Telefon herum. Hat er das Gerät etwa illegalerweise gehackt oder gar — gasp — als Bestechungsgeschenk erhalten? Aber mal halblang: Angeblich war es ein Geburtstagsgeschenk, und ausserdem stellt sich die Frage, warum das Entsperren eines importierten iPhones in anderen Ländern in irgendeiner Art illegal sein sollte.
Immerhin: Felix Austria, wenn es dort keine anderen Probleme gibt.
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1 Kommentar zu diesem Artikel
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Marcel Marchon
Ja, ich hab auch schon mal fuer jemanden in der Schweiz ein iPhone gekauft. Anscheinend war das trotz Porto, etc. trotzdem noch viel billiger und der Import war auch kein Problem …