Wie stellt ihr euch die Stimmung unter den Mitarbeitern eines ergrauten Unternehmens vor, welches gerade sieben Prozent seiner Belegschaft abbaut, ein Übernahmeangebot im zweistelligen Milliardenbereich erhalten hat und damit vor grundlegenden und wahrscheinlich einschneidenden Veränderungen steht? Ich würde auf eine Atmosphäre der Verunsicherung, Resignation und Niedergeschlagenheit tippen. Bei Yahoo jedoch scheint man diese Gefühle nicht zu kennen (oder sie gut verstecken zu können). Seit Microsofts Ankündigung vom 1. Februar, den in letzter Zeit gebeutelten Internet-Pionier übernehmen zu wollen, verging kaum ein Tag, an dem Yahoo nicht mit dem Launch eines neuen Dienstes, dem Relaunch eines bestehenden Angebots oder einer anderen wichtigen Meldung an die Presse ging. » weiterlesen
Zwei Wochen ist es her, dass Microsoft sein Übernahmangebote an Yahoo publik gemacht hat. Wir haben uns seitdem mit der Berichterstattung zu diesem Thema zurückgehalten, da sich die Nachrichtenlage ohnehin stetig ändert. Die Beurteilung, welche Meldungen auf Tatsachen basieren und welche nichts weiter als gegenstandslose Gerüchte sind, fällt dabei schwer. Klar ist, dass Yahoo das ursprüngliche Angebote von Microsoft nicht akzeptiert hat und nun bestrebt ist, sich durch eine Kooperation mit anderen, milliardenschweren Unternehmen wie Google oder News Corp. vor einer feindlichen Übernahme durch den Redmonder IT- und Softwareriesen zu schützen. » weiterlesen
wer-kennt-wen.de (WKW) ist ein deutsches Social Network, das bisher nicht vom zweinull.cc-Radar erfasst wurde. Höchste Zeit, dies zu ändern – immerhin hat die Plattform mittlerweile 1,3 Millionen registrierte Nutzer und laut der (nicht zuverlässigen) Alexa-Statistik bei Reichweite und Seitenaufrufen kürzlich lokalisten überholt. Ähnlich wie dort gibt es bei WKW einen regionalen Schwerpunkt: Gegründet wurde die Seite von Fabian Jager und Patrick Ohler 2006 in Koblenz, von wo lange Zeit auch der Großteil der Mitglieder kam. Eine Besonderheit von WKW ist das Einladungssystem: Wer Zugang zur Seite erhalten möchte, muss sich registrieren und wird anschließend innerhalb der Plattform anderen Nutzern vorgestellt. Mit etwas Glück erhält man seine Einladung von einem bestehenden WKW-Mitglied. In letzter Zeit ist eine virale Ausbreitung der Nutzerschaft und Bekanntheit von WKW über Koblenz und Rheinland-Pfalz hinaus festzustellen. » weiterlesen
Zattoo, der Internet-TV-Dienst mit Wurzeln in der Schweiz und den USA, gehörte im vergangenen Jahr zu meinen favorisierten Webangeboten. Zattoo streamt im nationalen TV-Netz verfügbare Fernsehsender kostenlos über das Internet auf den Desktop. Doch so toll es ist, Fußballspiele, Nachrichten oder andere Programme nebenbei auf dem Rechner verfolgen zu können – das Entdecken interessanter Sendungen war mit Zattoo bisher recht umständlich. Dafür musste man entweder der Reihe nach durch alle angebotenen Sender zappen, was aufgrund der kurzen Werbeunterbrechungen und des Ladevorgangs beim Umschalten seine Zeit braucht, oder auf externe Quellen (z.B. TV-Magazin) zurückgreifen. In Zukunft wird dies nicht mehr nötig sein. » weiterlesen
Ein Nachteil, wenn man als Blogger auf irgendwelchen Top-100-sonstwas-Listen auftaucht, ist die Tatsache, dass man plötzlich von PR-Agenturen mit allerlei Pressemitteilungen bedacht wird. Die meisten derartigen Meldungen sind leider zu irrelevant, um überhaupt als Inspiration für eine Recherche in Frage zu kommen.
Gelegentlich freut man sich aber auch mal über wirklich unterhaltsame Exemplare, auch wenn der Unterhaltungswert oft unfreiwilig ist. Heute fand ich folgende dramatische Headline in meiner Inbox:
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Viel hat sich in den letzten Monaten beim Hamburger Business Network Xing getan. Drei europäische Netzwerke für Geschäftskontakte wurden akquiriert, ein Newsfeed gelauncht, eine Beteiligung an Googles OpenSocial-Initiative angekündigt und im Januar für nicht zahlende Mitglieder Werbung eingeführt. Was steht bei Xing für 2008 auf dem Programm? Unternehmensgründer und CEO Lars Hinrichs im Kurzinterview mit zweinull.cc. » weiterlesen
Das Internet ist das am besten messbare Werbemedium, so hört man immer wieder. Schliesslich muss man nicht nur hoffen, dass der/die Konsument/in eine Werbebotschaft gesehen hat, im Internet weiss man, ob er oder sie genug interessiert war, um auf die Anzeige zu klicken. Darum machen Google und andere Firmen Milliardenumsätze mit einem rein klickorientierten, also erfolgsbasierten Preismodell.
Aber wer klickt eigentlich wirklich auf Anzeigen, und wie oft? Reichen die Click-Throughs wirklich als Erfolgsmassstab aus?
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Onlineservices zum schnellen und kostenlosen Konvertieren von Dateiformaten gibt es einige. Einen so eindrucksvollen wie YouConvertIt habe ich jedoch noch nicht gesehen. Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass YouConvertIt nahezu alle gängigen Formate beherrscht und für jedes eine Menge sinnvoller Konvertierungsmöglichkeiten anbietet. Akzeptiert werden jeweils verschiedenste Formate von Bildern und Grafiken, Videos, Audiodateien, Dokumenten und sogar Archiven. Mit YouConvertIt lassen sich Worddateien in PDFs und zahlreiche andere Textverarbeitungsformate, Handyvideos in AVI- oder WMV-Files, MPEG-Clips in Flash-Dateien und WAV-Dateien in MP3s umwandeln. Die Grenzen in der Konvertierung sind dabei die gleichen wie bei der Verwendung einfacher Desktop-Software. So lassen sich beispielsweise PDF-Dateien nicht zurück in Word-Dokumente umwandeln. » weiterlesen
Drei Monate ist Deutschlands erste Personensuchmaschine yasni nun offiziell online. Nicht zuletzt dank zahlreicher Medienberichte und einer Vorstellung in der ZDF-Sendung Frontal21 kann der Start der Seite als sehr gelungen bezeichnet werden. Nach eigenen Angaben erreichte man bereits die für ein deutschsprachiges Startup beeindruckende Zahl von einer Million verschiedenen Nutzern pro Monat. Bei vielen der Besucher handelt es sich wahrscheinlich “nur” um Neugierige, die von yasni gelesen oder gehört haben und sich nun selbst ein Bild machen wollen. Dennoch, bei dem ein oder anderen User wird der Service sicherlich in den Favoriten landen. » weiterlesen
Seit einigen Tagen taucht in meinem Google-News-Feed vermehrt die folgende Schlagzeile auf: “Facebook-Start lässt deutsche Internetnutzer kalt”. derStandard.at, TecChannel.de, computerwoche.de, ZDNet.de, wallstreet:online – alle publizierten sie munter und ohne jegliche Korrektur oder redaktionelle Beareitung eine am Freitag von pressetext.austria veröffentlichte Meldung. Die Presseagentur beruft sich auf eine Umfrage der Münchner Mundpropaganda-Spezialisten von trnd.com. Das Unternehmen hatte 978 “trnd-Partner” (im trnd-Netzwerk registrierte Mitglieder, die freiwillig an der Umfrage teilgenommen haben) gefragt, wie sie es finden, dass es von Facebook bald eine deutsche Version gibt. Gut die Hälfte der Befragten bewertet den Deutschland-Start des Social Networks als sehr gut oder gut, 46 Prozent ist es egal, und drei Prozent gefällt dies nicht oder gar nicht (siehe Grafik). » weiterlesen