Live von der TED (Teil 2):
Grosse Frage, grossartige “Antworten”

Gastautor, 28. Februar 2008 16:19 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Stephan Hawking und der “PC Guy”, Narben und echte Gehirne: Der erste Tag der TED-Konferenz aus Sicht von unserem Gastblogger Reto Schnyder.

Ted 0:05
30 Sekunden Zeit: “How’d you get that scar”

?I am blown away”, anders kann ich es einfach nicht sagen… so dass ich ganz vergessen habe Fotos von heute zu machen (darum klaue ich etwas von TED@Flickr und vom offiziellen TEDBlog für den Beitrag von heute), geschweige denn Notizen für einen ordentlichen Blog zu machen. Hier darum etwas chaotisch mein persönlicher und spontaner Rückblick:

Los ging es ziemlich amerikanisch, jeder der Teilnehmer hatte die Bühne für 30 Sekunden… um die kleine Frage ?How’d you get that scar” zu beantworten, wenn er wollte.

Ted 0:11
Morgen wird dann die Frage sein ?how did you lose your virginity – in six words”

Dann ging es mit dem eigentlichen Programm los… Wer sind wir? Was ist unser Platz im Universum? Die erste Session heute hat unsere täglichen “grossen” Fragen ziemlich klein aussehen lassen. Louise Leakey hat uns vor Augen geführt, dass es uns als aufrechtgehender, intelligenter Affe erst seit rund 200′000 Jahren gibt und das wir vielleicht eine der am kürzesten lebenden Spezies sein könnten. Wade Davis hat mit wirklich eindrücklichen Fotos über die Wurzeln der Menschheit und unserer Kultur gesprochen. Der wohl eindrücklichste Talk von heute war von der Jill Bolte Taylor. Nachdem sie uns unser Gehirn anhand eines echten (ja, echten!) Gehirns erklärt hatte, kam eine eindrückliche Beschreibung, wie sie als Gehirnforscherin einen Gehirnschlag selbst erlebt hatte.

Zuvor gab es eine faszinierende Schaltung zu Stephen Hawking nach Cambridge. Als Microsoft in der zweiten Session das ?WorldWide Telescope” vorgestellte, sass ich Publikum gleich neben Pedraum Pardehpoosh von Apple, welcher mir quasi simultan die kulturellen Unterschiede zwischen Microsoft und Apple erklärt hat (welche ich hier leider nicht wiedergeben darf). Als nächstes hat Patricia Burchat dunkle Materie und dunkle Energie so erklärt, dass ich das meiste davon sogar verstanden habe. John Hodgman (bekannt als der PC-Guy in der Apple-Werbung) hat seine ?Erfahrung” mit Aliens präsentiert, was im Gegensatz zu den anderen Talks heute doch etwas fiktiv – aber äusserst unterhaltsam war.

Ich bin noch am schreiben doch gerade kam Kim vom Aspen Institute vorbei, um zu sagen, dass jetzt der letzte Shuttle zur Welcome Party fahre. Das heisst dann wohl, dass ich hier für heute Schluss machen muss…


Reto Schnyder hat den Basler Innovation Think Tank break/through gegründet und ist dort für den Bereich Entwicklung verantwortlich. Er wurde in diesem Jahr zum ersten Mal zur TED-Konferenz eingeladen und bloggt während der Konferenz vom 27. Februar bis 1. März für medienlese.com

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Weiterempfehlen

Mehr lesen

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

Biographien im Web 2.0: Niemand ist ein unbeschriebenes Blatt

7.4.2009, 23 KommentareBiographien im Web 2.0:
Niemand ist ein unbeschriebenes Blatt

In Zeiten des Web 2.0 entkommt man seiner Biographie nicht mehr. Es heißt, wie das im Dorf nun mal so ist, wieder mit der eigenen Vergangenheit zu leben - statt gegen sie.

11.5.2009, 2 KommentareLong Hello and Short Goodbye

Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

11.5.2009, 2 KommentareLong Hello and Short Goodbye

Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.

1.5.2009, 19 KommentareUnd noch'n Gedicht:
Als Dank an meine Leser

30.4.2009, 8 Kommentaremedienlese.com:
Eine vorläufige Bilanz

Nach fast drei Jahren eingestellt, die Rubrik “6 vor 9” mit 2000 Euro Spenden in drei Tagen gerettet. Was soll dieses Blog? Wie hat sich die Medienlandschaft verändert in der Zeit?

Tückische Fotolizenzen: Haltbar bis 26. August 2010

12.9.2008, 5 KommentareTückische Fotolizenzen:
Haltbar bis 26. August 2010

Vermeintlich kostenlose Pressefotos können teuer werden: Immer öfter ist die Nutzung nur auf eine bestimmte Zeit erlaubt. Für Online-Medien ein Problem.

25.8.2008, 26 KommentareMainstreaming media:
Wozu Herausgeber?

Chefredakteure und Herausgeber waren einst die Wächter über die Qualität des Printprodukts. Online übernehmen diesen Job aber die Leser - wozu also brauchts den "Editor" noch?

1.8.2008, 1 KommentareZusammenarbeit:
Flickr-Bilder bei Getty

1 Kommentar

  1. david weinfelder
    schrieb am 28. Februar 2008 um 19:26 Uhr (#)

    klingt nicht als hätte man an diesem ted-dings-bumbs bisher etwas verpasst?!==?!

Pingbacks

Pingbacks anzeigen...

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.