Frrvrr – das kann nicht ernst gemeint sein, oder?
Wer dachte, die Zeit der Verwendung übermäßig web-2.0-typischer (= schwer aussprechbarer) Namen sei mittlerweile vorüber, wird nun eines Besseren belehrt: Frrvrr heißt ein neuer Dienst, auf den gestern bei MoMB hingewiesen wurde. Dieser Name zergeht sprichwörtlich auf der Zunge! Frrvrr kommt aus New York, befindet sich zur Zeit in der geschlossenen Beta-Phase und kündigt nichts Geringeres an, als ein “revolutionäres Tool, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu bleiben und kommunizieren zu können”. Wow. Wer nun bereits an einen Scherz glaubt, würde vorschnell handeln – extreme, jede Norm und Empfehlung ignorierende Namen und angeblich sensationelle Konzepte hat jeder Web-Interessierte in den letzten Jahren massenhaft zu Gesicht bekommen.
Ein Blick auf die Kontakt-Seite lässt dann aber kaum noch Zweifel daran, dass Frrvrr nicht ernst gemeint ist: Angeblich konnte sich der junge Gründer bereits über ein VC-Investment in Höhe von 20 Millionen Dollar freuen. Trotz allem – für Montag den 10. März ist die Launch Party angekündigt. Wer geht hin?
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.
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11 Kommentare zu diesem Artikel
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Robert
also das SXSW-Festival gibts tatsächlich - das steigt auch an dem Tag mit.
Das Venue (The Mohawk) gibts auch.
Die Bands gibts auch - und sie treten auch an dem Tag dort auf auf - laut ihren MySpace Profilen
mal abwarten =)
Martin Weigert
Danke für die Infos. Verrückt, wenn es doch ein ernsthaftes Vorhaben sein sollte…
Kermit Frosch
Das ist definitiv ein Witz:
“identify topics you might be interested in based on your [...] public records, health records, email activity, legal filings…”
Aber wenn diese Site wirklich automatisch meine Krankengeschichte und mein Strafregister durchforsten könnte, um dann zu sagen, welche Ärzte, Anwälte oder Ex-Sträflinge aus dem Netzwerk mich noch so interessieren könnten, dann wäre sie wirklich revolutionär ;-)
Gruß, Kermit.
OleS
Hm, erinnert irgendwie ein wenig an Onsari, oder?
So mit geheimen Investor, der sich in Millionenhöhe einkauft …
OleS
Achja, ein kleiner Übersetzungsfehler, Martin:
Er entwickelte die Software nicht im Schlafzimmer seiner Eltern, sondern in seinem eigenen Schlafzimmer im Hause der Eltern. Man kann also davon ausgehen, dass er noch zuhause wohnte und damit einfach sein eig. Zimmer meinte ;)
Martin Weigert
Stimmt, da habe ich wohl etwas zu flüchtig gelesen und wollte die Story skurriler machen, als sie ist ;)
Martin Weigert
Hehe in der Tat :) “Andere Nutzer, die ebenfalls wegen Raubüberfällen im Gefängnis saßen…”
Kermit Frosch
:-) Leute, die diesen Supermarkt in Brand gesteckt haben, waren auch an folgenden Gewaltdelikten beteiligt: …
Martin Weigert
:D noch besser.
Hendrik Mans
Ironiedetektor nachtunen bitte. ;)
Malte
So ein Namen sorgt kurzzeitig für ein bisschen PR aber ist langfristig totaler Selbstmord. Ist ja sogar noch schlimmer als eBay Kijiji.