Echo 2008 Live-Blog, Teil 1:
“Vom Feinsten”

Felix Disselhoff, 15. Februar 2008 20:10 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

James Blunt
Keine fünf Minuten und schon der erste Preis an James Blunt (Bild Keystone)

20:08, Felix: Um viertel nach geht`s los. Wir stimmen uns ein mit dem passenden Vorprogramm, der alten Fernsehtante “Gute Zeiten, schlechte Zeiten”. Jo Gerner ist immer noch der Böse und wir sind für Euch die nächsten Stunden vor der Mattscheibe. Gleich beginnt der “Echo 2008″. Schaut mit uns. Kommentare sind mehr als gewünscht!

20:15, Ole: Die größten nationalen Stars werden versprochen. Angst, eine Minute nach Start der Sendung. Ob Co-Moderator Oliver Geissen genau so in die Ecke moderiert wird, wie gestern Stefan Raab beim Bundesvsion Song-Contest?

20:23, Felix: Mittermaier mischt schlechte Witze über die U-Bahn-Prügler mit Hitler-Parodien, James Blunt hat “Mr. America” Bruce Springsteen ausgestochen und den ersten Echo des Abends abgestaubt. Nazan wirkt ein wenig aufgesetzt und Muriel Baumeisters Trizepstattoo geht überhaupt nicht. Abwarten!

Nazan Eckes
Nazan Eckes moderiert (Bild RTL/Stefan Gregorowius)

20:28, Felix: Mittermaier watscht Dieter Bohlen ab. Günther Jauch sitzt mit Gattin in der ersten Reihe und amüsiert sich scheinbar prächtig. Wir uns auch. Weiter so, Michael!

20:33, Felix: Herbert Grönemeyer gewinnt den zweiten Echo des Abends und muss trotzdem aus einem Tetrapak trinken. War mir doch gleich klar, dass Berlin mehr als pleite ist. Berlinale und Echo an einem Abend können doch nicht funktionieren.

Herbert Grönemeyer
Herbert Grönemeyer: “Ich habe mich dieses Jahr am meisten verkünstelt” (Bild Keystone)

20:35, Ole: Grönemeyer, klar, der Vorzeige-Künstler für die ganze Familie, sieben Echos hat er jetzt, heute könnten es acht werden. Bemerkt auch Geissen. Aber bevor Grönemeyer ein zweites Mal darf, oder Medlock doch noch, der Showact. “Stark” heißt es, klingt es aber nicht. Es säuselt sich so ein.

20:40, Ole: Inka Bause präsentiert den Hit des Jahres. Mittlerweile zählt man auch Internet-Verkäufe mit, deswegen kann sich Musicload als “bekanntestes deutsches Download-Portal” feiern lassen. Jaja. Es gewinnt: DJ Ötzi. Bause sieht so aus, als würde sie sich ein wenig schämen. Ötzi: “Der Song ist gut!” Er schämt sich nicht. “Hammer alter. Vollgas. Danke.”

DJ Ötzi
Deutschland 2008, im Land der Dichter und Denker wird Billig-Tekkno zum “Hit des Jahres” gekürt. Sicherlich ein Zeichen von Ironie oder so. (Bild Keystone)

Mark Medlock
Der kleine Drecksack: Medlock Superstar (Bild Keystone)

20:53, Felix: “Et Bobbelsche” Mark Medlock hat seinen ersten Echo an diesem Abend. Die Dankesrede ist Stand Up pur: “Ich hab das Dreckscheissding verdient. Ich bleib Euer Drecksack. Dieter, sei froh, dass Du keine Frau bist. Ich hätt` Dich geschwängert. Vom Feinsten.” Die Stimmung im International Congress Center scheint sich zu bessern. Wird auch Zeit!

20:59, Ole: Paul Panzer sucht in der Bild-Zeitung nach dem Gewinner der Kategorie Schlager, findet aber nichts, “stehen ja nur Vermutungen drin”. Es gewinnt Dj Ötzi. Schon wieder. Der große Gewinner des Abends. Moritz Bleibtreu präsentiert nun den HipHop-Award, vergisst aber seine Reime. Thomas D lacht. Es kommt zum Show-Down: Sido und B-Tight gegen Bushido und Chakuza, Aggro Berlin gegen ersguterjunge, die beiden Berliner Lager.

Bushido gewinnt seinen dritten Echo – Sido wieder ohne, nachdem er schon gegen Thomas D verloren hat. Bushido umarmt erst halb Neukölln. Der Immobilienhändler trägt einen schwarzen Anzug mit schmaler Krawatte. “Guten Abend meine Damen und Herren.”

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Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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3 Kommentare

  1. Schreibt hier auf dem Blog Ole Reißmann
    schrieb am 15. Februar 2008 um 21:25 Uhr (#)

    it’s pocher, bitch

  2. Bjoern
    schrieb am 15. Februar 2008 um 21:28 Uhr (#)

    Was is los? Hats Britney Euch die Sprache verschlagen??? ;-)

  3. Bjoern
    schrieb am 15. Februar 2008 um 21:36 Uhr (#)

    nee, der Herbert ! Och, ich hätts der Amy W. gegönnt – die hats verdient !

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