DLD08 musikalisch:
Nasenflöten und komische Hühner

Neben einigen sehr komischen Showeinlagen wie der Verkaufssendung von Martha Stewart hatte der Burda Digital-Life-Design 08 auch einige künstlerisch höchst wertvolle Momente zu bieten.

Héctor Parra DLD08 Burda W.D.Roth
Héctor Parra, ein spanischer Musiker und Komponist, mit elektronisch gewarpten Violoncellos, um die Gravitation und die anderen Kräfte, die die Welt zusammenhalten, musikalisch zu simulieren (Bild: W.D.Roth)

Ein recht interessantes Panel, das allerdings die wissenschaftlichen Kenntnisse der meisten Zuschauer überstieg, lief am dritten Tag des Burda DLD08: “Reality Formula”

Hierbei ging es im die Umsetzung mathematischer Formeln in die Realität. Ob seitens Lisa Randall, die über Universen in mehr als drei Dimensionen referierte, Héctor Parra, der die starken und schwachen Kräfte der Materie und die Stringtheorie musikalisch umsetzte, den Architekten Matthew Ritchie, der Schwarmintellgenz und Mathematik zum Entwurf neuer Städte benutzt oder Francesca von Habsburg, die über Kunstförderung redete und es dabei schaffte, von allen am Unverständlichsten zu reden.

DLD08 Reality formula Burda Hector Parra Matthew Ritchie Francesca von Habsburg Lisa Randall Adam Bly W.D.Roth
Adam Bly, Matthew Ritchie, Lisa Randall, Francesca von Habsburg, Héctor Parra (Bild: W.D.Roth)

Moderieren durfte der Forscher, Wissenschaftsjournalist und Gründer von Seed Media, Adam Bly.

Ein Kollege meinte grummelnd, es trieben sich ja dieses Jahr wieder sehr viele der üblichen Nasenbären auf dem DLD08 herum. Nun, ich begegnete zwar Kabelbären, Turibären, Gassnerbären, Eckbären, Sixtusbären, Mratzekbären und Knüwerbären, Fabären und auch jede Menge roter Bullen, aber keinen Nasenbären, und auch Fonsibär, Stoibär und Eisbär Knut ließen sich nicht blicken.

Keine Ahnung, wen der Kollege da gemeint haben könnte. Vielleicht diese Nasen-Block-Flötisten, die mir vor die Kamera liefen? Die waren allerdings wirklich zum Gackern:

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Mehr lesen

Hubert Burda Media steigt bei Xing ein

18.11.2009, 3 KommentareHubert Burda Media steigt bei Xing ein

Die Spekulationen haben sich bewahrheitet: Hubert Burda Media übernimmt ein Viertel der Anteile an Xing.

Anzeigenkrise: Holzhausen wird zur Geisterstadt

6.11.2008, 22 KommentareAnzeigenkrise:
Holzhausen wird zur Geisterstadt

Gruner und Jahr, WAZ-Gruppe, NZZ, Burda: Die Branche spart sich krisenfest, auf der Strecke bleiben Mitarbeiter – und schließlich auch die Leser ...

28.7.2008, 5 KommentareIvy-Aus:
Kein schöner Leben

Keine Zukunft für Ivy: Heft und Internetseite von Burdas Medienmarke für ökologisch korrekten Lifestyle haben laut Verlag "keine ausreichende Perspektive".

Linkwertig: Xing, DLD, Google+, Vim

25.1.2012, 0 KommentareLinkwertig:
Xing, DLD, Google+, Vim

Die Highlights des DLD, Google+ unterstützt Pseudonyme halbherzig, der Vim kommt auf das iPad und mehr.

DLD Conference: Live-Stream aus München

23.1.2011, 3 KommentareDLD Conference:
Live-Stream aus München

Von Sonntag bis Dienstag versammeln sich in München Entscheider und Beobachter der Internet- und Medienwelt auf der DLD Conference. Wer nicht dabei sein wird, kann sich den Live-Stream anschauen.

27.2.2008, 1 KommentareLive von der TED (Teil 1):
TED unter Wasser

Mächtige Ideen: Auf der TED treffen Entscheider, Entwickler und Künstler aufeinander, um sich über Technology, Entertainment, Design auszutauschen. Für uns berichtet Reto Schnyder aus Aspen von der Konferenz, die Burdas Digital, Life, Design als Vorbild dient.

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

Journalismus 2.0: Die Diskussion mitgestalten

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

Biographien im Web 2.0: Niemand ist ein unbeschriebenes Blatt

7.4.2009, 23 KommentareBiographien im Web 2.0:
Niemand ist ein unbeschriebenes Blatt

In Zeiten des Web 2.0 entkommt man seiner Biographie nicht mehr. Es heißt, wie das im Dorf nun mal so ist, wieder mit der eigenen Vergangenheit zu leben - statt gegen sie.

11.5.2009, 2 KommentareLong Hello and Short Goodbye

Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

Journalismus 2.0: Die Diskussion mitgestalten

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

Pingbacks

Pingbacks anzeigen...

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.