Songbeat bringt SeeqPods Musiksuchmaschine auf den Desktop

Martin Weigert, 12. Januar 2008 19:57 Uhr, 34 Kommentare Kommentare

SongbeatSeeqPod kennen sicher die meisten von euch. Der beliebte Dienst durchsucht das Netz nach Musikdateien und bietet eine funktionelle Flash-Oberfläche, um die gefunden Titel anzuhören und mit anderen zu teilen (siehe Review). Wie für eine Applikation im Web-2.0-Zeitalter üblich, stellt SeeqPod eine Schnittstelle bereit, mit der externe Anwendungen auf die Funktionen des Dienstes zugreifen können. Songbeat ist ein neues Tool, das genau dies macht und SeeqPods Suchmaschine als schlanken Musik-Player auf den Windows-Desktop bringt (eine Mac-Version ist angekündigt). Damit schwimmt Songbeat zwar gegen den Strom – immerhin gewinnt mit dem Web 2.0 browserbasierte Online-Software verstärkt an Bedeutung – beim massenkompatiblen Thema Musik ist das aber keine schlechte Strategie. Für viele Anwender liegt der Schritt, zum Musikhören statt Winamp oder iTunes ein anderes lokales Programm zu starten, näher, als dafür den Browser zu öffnen und eine Website zu besuchen.

Songbeat Player

Der Songbeat Player: schlanke Desktop-Applikation

Der Songbeat Player ähnelt vom Aufbau anderen Online-Desktop-Tools wie Instant Messengern oder Skype. Statt aber mit seinen Freunden in Kontakt treten zu können, wird die Software dazu genutzt, um Musik im Netz zu suchen. Im zentralen Suchfeld gibt man den Interpret und/oder Titel an und klickt auf “search”. Anschließend werden einem die verfügbaren Songs angezeigt, die entweder direkt gestreamt oder heruntergeladen werden können.

Hier geht Songbeat einen Schritt weiter als SeeqPod, welches lediglich das Anhören der gefundenen Titel ermöglicht. Dass Songbeat sich damit in eine sehr dunkle Grauzone begibt, muss kaum erwähnt werden. Andererseits macht der Dienst nichts weiter, als über SeeqPods Schnittstelle nach Musik zu suchen, die irgendein Nutzer irgendwo und irgendwann ins Netz gestellt hat. Die Suche wird also technisch nicht von Songbeat durchgeführt, sondern von SeeqPod. Das wiederum indexiert lediglich im Web von Dritten hochgeladene Songs.

Damit Songbeat-User nicht vergessen, in welchem Rahmen die Nutzung des Tools legal ist, werden sie bei jedem Start entsprechend instruiert: Ein Songbeat -Nutzer ist selbst dafür verantwortlich, nur solche Titel anzuhören oder herunterzuladen, die legal, also vom Urheber für Streaming bzw. Download freigegeben wurden.

Den Songbeat Player gibt es in zwei Ausführungen: In der kostenlosen, werbefinanzierten Basis-Version können unbegrenzt viele Songs gestreamt werden. Die Anzahl der Downloads ist auf 50 begrenzt. Songbeat Pro kostet zehn Euro im Jahr, ist werbefrei und ermöglicht unbegrenzt viele Downloads. Natürlich wäre zweinull.cc nicht zweinull.cc, wenn wir nicht ein paar Goodies für euch hätten: Die ersten 20, die neugierig geworden sind und einen Kommentar hinterlassen, erhalten einen Aktivierungs-Code für die Pro-Version.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

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34 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Aaron

    schrieb am 12. Januar 2008 um 21:31 Uhr (#)

    gerne hier

  2. Kai-Christian

    schrieb am 12. Januar 2008 um 22:57 Uhr (#)

    würde mich auch interessieren…
    vielen dank!

  3. fbjoern

    schrieb am 13. Januar 2008 um 00:52 Uhr (#)

    Solche Programme finde ich einfach super, da Internetseiten öffnen und offen zu lassen ziemlich nervt. Mir passiert es dann öffter, dass ich aus Versehen die Webseite schließe.

  4. Roy

    schrieb am 13. Januar 2008 um 01:08 Uhr (#)

    aber immer doch, sehr gerne

  5. Mac

    schrieb am 13. Januar 2008 um 01:13 Uhr (#)

    und hier!

  6. bernd brandenburg

    schrieb am 13. Januar 2008 um 02:07 Uhr (#)

    Seqpod ist ja schon Klasse. Schnell und einfach, dazu keine überladene Oberfläche. Was ich an Songbeat vermisse, ist die Erstellung von Playlisten, wie es für registrierte Nutzer bei Seqpod möglich ist. Und was ich gern noch gewußt hätte? Worauf stützt sich deine Annahme, Songbeat wäre mit Adobe AIR (z.Zt. noch Beta 3) entwickelt worden? Gerne nehme ich auch dein Angebot für den Aktivierungscode an! Viele Grüße aus der Hauptstadtregion! Bernd!

  7. Julian

    schrieb am 13. Januar 2008 um 02:12 Uhr (#)

    klingt interessant. vielen dank!

  8. Marvin

    schrieb am 13. Januar 2008 um 02:26 Uhr (#)

    Wär auch dabei! :)

  9. Tom

    schrieb am 13. Januar 2008 um 09:31 Uhr (#)

    Hallo,

    ist ja ne super Sache!
    Hätte auch gern Code!

  10. Heiko

    schrieb am 13. Januar 2008 um 09:41 Uhr (#)

    Bin dabei ;-)

    Man, wirklich mal wieder eine tolle, technische Umsetzung :)

  11. Martin Weigert

    schrieb am 13. Januar 2008 um 11:02 Uhr (#)

    Bernd, Aufbau, Leichtgängigkeit und Anmutung der Applikation macht einen ähnlichen Eindruck wie Pownce, was auf AIR basiert. Ist aber nur eine Vermutung.

    An alle: Ich warte mit dem Versenden, bis alle 20 Codes einen neuen Besitzer haben.

  12. Alex

    schrieb am 13. Januar 2008 um 11:30 Uhr (#)

    Sehr gute Idee, auch wenn ich SeeqPod und Konsorten klasse finde, ist es immer wieder unpraktisch die entsprechende Seite offen zu haben. Zu häufig klickt man die weg oder aktualisiert sie oder was auch immer.

    Da ist so ein lokales Tool die perfekte Ergänzung, ich bin mal gespannt :-)

  13. Thomas

    schrieb am 13. Januar 2008 um 13:03 Uhr (#)

    Super Idee, interessiere mich natürlich auch für den Code ;)

  14. Martin Weigert

    schrieb am 13. Januar 2008 um 14:01 Uhr (#)

    Ihr sollt nicht so lange warten müssen, daher habe ich die Codes bis hierhin rausgeschickt.

  15. stephan

    schrieb am 13. Januar 2008 um 15:27 Uhr (#)

    Würde mich auch über den Code freuen. Danke!
    Begibt sich seeqpod bzw. songbeat nicht gerade durch die kostenpflichtige Software, die unbegrenzte Downloads ermöglicht, in die Grauzone? Im Prinzip kassiert Songbeat doch Kohle für den download von illegal ins Netz gestellten Songs. Wenn die kostenlose Version ebenfalls ohne Dowloadbegrenzung wäre, dann könnte man sich die Sache zumindest schönreden und sagen, die 10 Euro sind für das werbefreie Tool.

  16. ikonos

    schrieb am 13. Januar 2008 um 15:59 Uhr (#)

    Grauzone ist meines Erachtens sowohl das hören als auch das kaufen, denn zum hören wird der Titel ja auch runtergeladen, hast nur keine Möglichkeit den abzuspeichern.
    In den Serverlogfiles des Hosters wird das identisch aussehen und man ist so oder so dran, sollte aus der Grauzone eine Schwarzzone werden ;)

  17. neon

    schrieb am 13. Januar 2008 um 18:44 Uhr (#)

    Ich hätte auch gerne einen! Die Non-Pro-Version konnte mich leider bisher noch nicht überzeugen.
    Vielen Dank!! :)

  18. Niklas

    schrieb am 13. Januar 2008 um 19:04 Uhr (#)

    Ich hätte auch gerne einen Pro-Code!

  19. Martin Weigert

    schrieb am 13. Januar 2008 um 21:00 Uhr (#)

    Sind raus. Vier Stück hab ich noch.

  20. Ole S

    schrieb am 13. Januar 2008 um 21:17 Uhr (#)

    Einen nehm ich auch wohl, danke schonmal im Voraus, Martin.
    Aber irgendwie vermisse ich ein wenig die Playlistfunktion bei SongBeat, oder hab ich sie nur noch nicht entdeckt?

  21. Martin Weigert

    schrieb am 13. Januar 2008 um 21:49 Uhr (#)

    Ist raus. Nein, eine Playlistenfunktion gibt es bisher nicht.

  22. Florian

    schrieb am 13. Januar 2008 um 22:44 Uhr (#)

    23?

  23. Martin Weigert

    schrieb am 13. Januar 2008 um 22:51 Uhr (#)

    Bitte?

  24. Andreas

    schrieb am 14. Januar 2008 um 10:15 Uhr (#)

    Gibts noch einen Code?

  25. Sukram21

    schrieb am 14. Januar 2008 um 19:25 Uhr (#)

    Wenn ich jetzt richtig gerechnet habe, gibt es noch einen Aktivierungscode. Den hätte ich gern. :)

  26. Martin Weigert

    schrieb am 14. Januar 2008 um 19:33 Uhr (#)

    Fast. Es gibt sogar noch zwei. Einen kriegst du, einer ist nun noch übrig :)

  27. Peter

    schrieb am 14. Januar 2008 um 20:34 Uhr (#)

    Ist noch ein Code für mich übrig?
    Wär´ echt super!

    Gruß

    Peter S.

  28. Martin Weigert

    schrieb am 14. Januar 2008 um 20:35 Uhr (#)

    Jep. Damit sind jetzt alle weg.

  29. fbjoern

    schrieb am 14. Januar 2008 um 20:49 Uhr (#)

    Vielen Dank für den Code! Hat aber lange gedauert bis alle vergeben sind.

  30. Martin Weigert

    schrieb am 14. Januar 2008 um 21:38 Uhr (#)

    Ja so ist das häufiger bei ganz neuen Diensten, um die noch kein Hype existiert. Zudem bringt der Code für die Pro-Version im Prinzip wenig, da zumindest in meinem Fall auch die Basic-Version keine Werbung enthielt.

  31. mt

    schrieb am 23. Januar 2008 um 20:34 Uhr (#)

    Wer einfach nur die von seeqpod gefundenen Songs relativ bequem (und mit Vorab-Check, ob überhaupt noch verfügbar) suchen und herunterladen möchte, kann auch einfach mal meinen quick&dirty hack seeqSearch ausprobieren…

    http://www.absurde-zeiten.de/seeqsearch-simple-download-tool-for-seeqpod-v010/

  32. Johnie Little

    schrieb am 10. März 2008 um 10:48 Uhr (#)

    Videoraptor benutze ich für legales Besorgen von kostenloser Videoclips und Mp3´s. Ist schon ganz cool, wer mal ausprobieren möchte, hier kurz ein Link:
    http://audials.com/en/audials_one/download_music/index.html

  33. Ich

    schrieb am 20. März 2008 um 10:24 Uhr (#)

    @Jonnie Little: hört sich ja echt gut an, vor allem dass man für die Suche bestimmte Interpreten oder Titel eingeben kann. Ich werde mal die Demo testen.

  34. BennyBenny

    schrieb am 23. April 2008 um 13:07 Uhr (#)

    Danke für den Tipp mit Videoraptor. Ich habe das auch mal gecheckt, habe dabei aber Audials von demselben Hersteller gefunden, kostet zwar mehr, mann kann aber MP3s, Videos herunterladen und auch konvertieren…
    Wer mal mehr darüber lesen mag: http://audials.com/de/audials_one/musik_laden/musicfinder.html


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  1. Einen Song suchen und anhören | Webregard - Watch the Web
    (13. Januar 2008 17:53)
  2. Warner Music wetzt die Messer und verklagt SeeqPod » Beitrag » zweinull.cc
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