Schön gestalten “Quotes, pull quotes and sound bites”

Ole Reißmann, 1. Dezember 2007 17:06 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Yolanda Zappaterra erklärt auf 210 Seiten mit 370 Abbildungen Editorial design. Das Lehrbuch befasst sich mit der Gestaltung von Printprodukten und der Präsentation von journalistischen Texten – umfassend und aktuell.

Editorial design

Es ist alles in diesem Buch: Editorial design wird anhand von Beispielen erklärt, die Grundbegriffe der Typographen und Layouter werden eingeführt, Branding und Leserführung erläutert. Damit hat Yolanda Zappaterra das konkurrenzlose Lehr- und Nachschlagewerk zum Thema geschrieben.

Auf dem Cover wird ein ?accessible and comprehensive guide to visual journalism – the design of magazines and newspapers? versprochen. Neben einführenden Texte und Definitionen werden zusätzliche Informationen in Infokästen (etwa ?dos and don’ts? von Zeitungsdesign-Guru Mario Garcia oder eine Abhandlung über ?Grids and how they shape design?) und Zeitschriften-Portraits (darunter nischiges wie soDA und Flaunt, aber auch The Guardian) untergebracht.

Editorial design

Die Funktion von Editorial design – ?giving expression and personality to the content, attracting and retaining readers, and structuring the material clearly?– wird anhand zahlreicher Beispiele gezeigt. Die abgedruckten Magazin- und Zeitungsseiten zeigen auch, wie sich der jeweilige Zeitgeist im Design seiner Medienprodukte widerspiegelt. Passend werden herausragende Designer und ihre Objekte vorgestellt, etwa Willy Fleckhaus und die Twen oder David Carson und i-D.

Die vier Seiten Glossar am Ende des Buches sollten unbedingt zur Basis-Lektüre eines jeden Seminars werden, das Editorial design zum Thema hat. Journalisten und Verlagsmanager können so auf Augenhöhe mit ihren Gestaltern diskutieren, ohne dass die Profis gleich mit den Augen rollen.

Editorial design

Drüben bei Slanted regen sich die Typonerds zwar über die Schrift auf dem Cover und den Blocksatz im Innenteil auf – was dem Informationsgehalt dieses wunderbaren Lehrbuchs aber keinerlei Abbruch tut. ?Editorial design? ist ein tolles Nachschlagewerk, eine spitzen Einführung und durch die zahlreichen Beispielbilder eine wundervolle Inspirationsquelle.

Auf den Seiten des Verlags, Laurence King Publishing, gibt es einige Doppelseiten anzusehen. Amazon liefert das Buch in Deutschland für knapp 35 Euro.

Inhaltsverzeichnis ?Editorial design?:

Editorial design and its objective
Anatomy of a publication
Creating layouts
Essential design skills
Looking back, looking forward
Additional material

Editorial design

Wer dem Thema zugeneigt ist, findet auf den Seiten von Informations-Designer Edward Tufte oder bei NewsDesigner.com mehr Anregungen. Hier auf medienlese.com haben wir zuletzt die visuelle Aufbereitung des Deutschen Herbsts betrachtet (Teil 1, Teil

landa Zappaterra erklärt auf 210 Seiten mit 370 Abbildungen Editorial design. Das Lehrbuch befasst sich mit der Gestaltung von Printprodukten und der Präsentation von journalistischen Texten – umfassend und aktuell.

Editorial design

Es ist alles in diesem Buch: Editorial design wird anhand von Beispielen erklärt, die Grundbegriffe der Typographen und Layouter werden eingeführt, Branding und Leserführung erläutert. Damit hat Yolanda Zappaterra das konkurrenzlose Lehr- und Nachschlagewerk zum Thema geschrieben.

Auf dem Cover wird ein ?accessible and comprehensive guide to visual journalism – the design of magazines and newspapers? versprochen. Neben einführenden Texte und Definitionen werden zusätzliche Informationen in Infokästen (etwa ?dos and don’ts? von Zeitungsdesign-Guru Mario Garcia oder eine Abhandlung über ?Grids and how they shape design?) und Zeitschriften-Portraits (darunter nischiges wie soDA und Flaunt, aber auch The Guardian) untergebracht.

Editorial design

Die Funktion von Editorial design – ?giving expression and personality to the content, attracting and retaining readers, and structuring the material clearly?– wird anhand zahlreicher Beispiele gezeigt. Die abgedruckten Magazin- und Zeitungsseiten zeigen auch, wie sich der jeweilige Zeitgeist im Design seiner Medienprodukte widerspiegelt. Passend werden herausragende Designer und ihre Objekte vorgestellt, etwa Willy Fleckhaus und die Twen oder David Carson und i-D.

Die vier Seiten Glossar am Ende des Buches sollten unbedingt zur Basis-Lektüre eines jeden Seminars werden, das Editorial design zum Thema hat. Journalisten und Verlagsmanager können so auf Augenhöhe mit ihren Gestaltern diskutieren, ohne dass die Profis gleich mit den Augen rollen.

Editorial design

Drüben bei Slanted regen sich die Typonerds zwar über die Schrift auf dem Cover und den Blocksatz im Innenteil auf – was dem Informationsgehalt dieses wunderbaren Lehrbuchs aber keinerlei Abbruch tut. ?Editorial design? ist ein tolles Nachschlagewerk, eine spitzen Einführung und durch die zahlreichen Beispielbilder eine wundervolle Inspirationsquelle.

Auf den Seiten des Verlags, Laurence King Publishing, gibt es einige Doppelseiten anzusehen. Amazon liefert das Buch in Deutschland für knapp 35 Euro.

Inhaltsverzeichnis ?Editorial design?:

Editorial design and its objective
Anatomy of a publication
Creating layouts
Essential design skills
Looking back, looking forward
Additional material

Editorial design

Wer dem Thema zugeneigt ist, findet auf den Seiten von Informations-Designer Edward Tufte oder bei NewsDesigner.com mehr Anregungen. Hier auf medienlese.com haben wir zuletzt die visuelle Aufbereitung des Deutschen Herbsts betrachtet (Teil 1, Teil 2).

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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1 Kommentar

  1. Torsten Dewi
    schrieb am 1. Dezember 2007 um 23:19 Uhr (#)

    Toller Beitrag, macht Lust auf das Buch (ich habe – weil selten zum Thema gefordert – bisher nur “Looking good in print”).

    Ich erinnere mich gut, als ich noch Redakteur beim GONG war – ich habe mir damals immer alle Details erklären lassen, weil ich nicht der Gnade eines Grafikers ausgeliefert sein wollte.

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