Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Jörn Sieveneck

Jörn Sieveneck, 28, nerotunes.de

Jörn Sieveneck

1. Wieviele Stunden pro Tag bist du im Internet?

Gute Frage. 16?

2. Nutzt du einen Feedreader?

Ja, Vienna.

3. Findest du auch, dass WLAN wie Strom und Wasser geliefert werden sollte? Sollen das Sponsoren übernehmen, der Staat oder bist du bereit, dafür zu bezahlen?

Es sollte es umsonst geben. Die Initivative, die fon im Ruhrgebiet anstrengt, finde ich gut. Sydney zum Beispiel ist komplett ver-wlan-t.

4. Was ist das beste deutschsprachige Newsportal?

Spiegel.de, für mich zumindest.

5. Was ist das beste deutschsprachige Blog?

fscklog.com.

6. Wieviel ist Facebook wert?

Maximum 2 Milliarden. Aber auf keinen Fall 16.

7. Macht dir das Wachstum von Google Angst? Wenn ja, warum?

Irgendwie macht es schon Angst, weil sie ziemlich omnipräsent sind. Der Begriff Datenkrake kommt mit Google einher, obwohl sie in ihren AGBs das Gegenteil behaupten.

8. Machen dir die staatlichen Überwachungsmassnahmen Angst? Wenn ja, warum?

Der Staat will zuviele Information sammeln – das ist bedenklich. Darum sollte man am Dienstag auf die Strasse gehen, zur Demo. Die heisst “Stoppt die Vorratsdatenspeicherung” und findet statt am 6.11.2007, bundesweit. Mehr Infos bei vorratsdatenspeicherung.de.

9. Welche Printmagazine hast du abonniert oder kaufst du ab und zu?

Abonniert hab ich gar keine. Ich kaufe ab und zu Neon, Spiegel, Novum, Page, Blond, Zitty.

10. Was kommt nach Blogs und Social Networks?

Das Web 3.0.

11. Wie sieht die Medienlandschaft aus 2015?

Die TV-Sender werden Probleme kriegen mit Angeboten wie Joost. Die Leute werden mehr das gucken, was sie selber auswählen können. Und nicht mehr das, was ihnen vorgesetzt wird. Zeitungen werden nicht aussterben.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Mehr lesen

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

Journalismus 2.0: Die Diskussion mitgestalten

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

Biographien im Web 2.0: Niemand ist ein unbeschriebenes Blatt

7.4.2009, 23 KommentareBiographien im Web 2.0:
Niemand ist ein unbeschriebenes Blatt

In Zeiten des Web 2.0 entkommt man seiner Biographie nicht mehr. Es heißt, wie das im Dorf nun mal so ist, wieder mit der eigenen Vergangenheit zu leben - statt gegen sie.

Daniela Hinrichs: \

6.7.2011, 2 KommentareDaniela Hinrichs:
"Weder typisch Mann noch Frau. Sondern typisch Unternehmer"

Daniela Hinrichs, Partnerin von Xing-Gründer Lars Hinrichs und langjährige Pressesprecherin des Netzwerks, ist seit 2006 als Business Angel unterwegs. Ein Interview.

Internetunternehmer Christoph Janz: \

1.6.2011, 12 KommentareInternetunternehmer Christoph Janz:
"Es fühlt sich wieder an wie 1999"

Der Business Angel Christoph Janz hat als Startup-Gründer die verrückte Zeit der New Economy miterlebt. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Branche heute entwickelt, erinnert ihn stark an den Boom anno 1999.

Jimdo-Mitgründer Christian Springub: \

14.4.2011, 5 KommentareJimdo-Mitgründer Christian Springub:
"Unser Ziel ist eine massive Bekanntheitssteigerung in den USA"

Seit über zwei Monaten ist Christian Springub in San Francisco damit beschäftigt, Jimdos erste US-Niederlassung aufzubauen. Im Interview mit netzwertig.com berichtet er über Fortschritte, Eindrücke und Ziele.

11.5.2009, 2 KommentareLong Hello and Short Goodbye

Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

Journalismus 2.0: Die Diskussion mitgestalten

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

8 Kommentare

  1. Hanspeter Trütsch
    schrieb am 6. November 2007 um 00:51 Uhr (#)

    Sag mal, stellt da einer grad seinen Freundeskreis vor? Scheint aber schwul zu sein.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Ronnie Grob
    schrieb am 6. November 2007 um 12:02 Uhr (#)

    @Hanspeter Trütsch: Nein, es geht darum, aufzuschreiben, was 2007 unterschiedliche Menschen auf die gleichen Fragen antworten. Dass als Interviewpartner kaum Frauen verfügbar sind, hat aber nichts mit Homosexualität zu tun.

  3. Nicole Y. Männl
    schrieb am 6. November 2007 um 14:45 Uhr (#)

    @Hanspeter Trütsch: Und selbst wenn (Freundeskreis)? Und selbst wenn (schwul)? Was soll der (dusselige) Kommentar? Ich kenne Ronnie nicht, aber ich finde, er hat sehr ruhig geantwortet und erklärt – und lässt sogar Deinen Kommentar stehen (manche hätten den – verständlicherweise – gelöscht). Respekt, Ronnie und weiter so! Und viele Grüße auch noch an Jörn (der “sowas von auf Frauen steht”!)!

  4. Hanspeter Trütsch
    schrieb am 6. November 2007 um 22:54 Uhr (#)

    @Männl oder so ähnlich.

    Frau Irgendwas, ich bin auch nicht schwul aber ich mag Frauen trotzdem nicht im Bett. Und warum? Weil sie mich nerven! Mit einer Frau zu schlafen hat nicht nur Nachteile, das gebe ich zu. Immerhin habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich dann von den Mücken verschont bleibe. Das wiegt aber auf keinen Fall den gelegentlich Elbogen in der Leistengegen auf, verbunden mit dem Kommentar: “Du schnarchst!”

    Genauso ecklig ist es, wenn man grad so allmählich eingenickt ist und plötzlich arbeitet sich da so ein Untier mit Permafrostfüssen unter der Decke durch. Versucht man ihr dann klarzumachen, dass man morgen früh aufstehen muss, dauert es keine keine 15 Minuten, dass man wieder geweckt wird: “Du, da ist jemand im Keller …”

    Also fragen wir ja noch mal erlaubt sein, Gnädigste …

  5. Nicole Y. Männl
    schrieb am 7. November 2007 um 00:14 Uhr (#)

    Troll Dich, Herr Nirgendwas!

  6. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 7. November 2007 um 03:29 Uhr (#)

    Ronnie, willst Du wirklich 2007 Menschen die gleichen Fragen stellen? ;-)
    Ich geh mal davon aus, du redest von Bloggern im Jahr 2007…

  7. Hanspeter Trütsch
    schrieb am 7. November 2007 um 03:37 Uhr (#)

    und Deine Umsatzsteuernummer ist total daneben!

  8. Schreibt hier auf dem Blog Ronnie Grob
    schrieb am 7. November 2007 um 11:26 Uhr (#)

    @Peter: Etwa 7 hab ich ja schon, da fehlen nur noch 2000… :-)

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.