Barcamp Berlin 2007:
11 Fragen an Andreas Dittes

Ronnie Grob, 3. November 2007 14:29 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Andreas Dittes, 23, dittes.info

Andreas Dittes

1. Wieviele Stunden pro Tag bist du im Internet?

Ich schlafe relativ wenig, aber so 12 Stunden sinds sicher.

2. Nutzt du einen Feedreader? Warum sollte man einen nutzen?

Ich hatte früher mal 150-200 Feeds abonniert und hab nun alle wieder gelöscht. Weil ich mir so einen Zeitfresser zurzeit nicht leisten kann. Ich mach jetzt Social Filtering, das heisst, ich nutze Twitter, Skype, E-Mail als Filter und lass mir darüber die interessanten Inhalte zutragen.

3. Findest du auch, dass WLAN wie Strom und Wasser geliefert werden sollte? Sollen das Sponsoren übernehmen, der Staat oder bist du bereit, dafür zu bezahlen?

Ich bin auch in Zukunft bereit, dafür zu bezahlen. Die Verfügbarkeit sollte aber weiter erhöht werden.

4. Was ist das beste deutschsprachige Newsportal?

Es gibt viele gute, es kommt halt draufan, welche News man will. Für Technews wohl heise.de und golem.de, ansonsten verschiedene andere. Seiten wie Yigg.de find ich auch interessant.

5. Was ist das beste deutschsprachige Blog?

Es gibt sehr viele gute deutschsprachige Blogs, eine Auswahl zu treffen fällt mir aber schwer.

6. Wieviel ist Facebook wert?

Im Moment ist Facebook noch unterschätzt, da es wohl weiter wachsen wird. Da ist noch viel Potential. Aber die monetäre Bewertung ist schon etwas zweifelhaft.

7. Macht dir das Wachstum von Google Angst? Wenn ja, warum?

Angst macht mir bei Google nur, dass man die Daten, die man bei Google hinterlegt, fast nicht kontrollieren kann. Google wird in viele Bereiche eintreten, wie TV, etc. – damit sind auch webfremde Medien betroffen.

8. Machen dir die staatlichen Überwachungsmassnahmen Angst? Wenn ja, warum?

Die Richtung, in die zurzeit in der Politik gedacht wird, ist bedenklich. Richtig Angst davor habe ich aber nicht.

9. Welche Printmagazine hast du abonniert oder kaufst du ab und zu?

Ich kaufe unregelmässig am Kiosk Zeitschriften (wenn mich ein Thema interessiert). Berufsbedingt lese ich viele Burda-Publikationen.

10. Was kommt nach Blogs und Social Networks?

“Live” ist das nächste grosse Thema, also alles, was in Echtzeit läuft.

11. Wie sieht die Medienlandschaft aus 2015?

Die Medien werden noch personalisierter und auch Printausgaben werden auf den Benutzer angepasst.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Weiterempfehlen

Mehr lesen

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

Biographien im Web 2.0: Niemand ist ein unbeschriebenes Blatt

7.4.2009, 23 KommentareBiographien im Web 2.0:
Niemand ist ein unbeschriebenes Blatt

In Zeiten des Web 2.0 entkommt man seiner Biographie nicht mehr. Es heißt, wie das im Dorf nun mal so ist, wieder mit der eigenen Vergangenheit zu leben - statt gegen sie.

11.5.2009, 2 KommentareLong Hello and Short Goodbye

Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.