OpenSocial offiziell gestartet – mit MySpace! Aber worum geht es Google eigentlich?

AKTUALISIERT

OpenSocial, Googles Initiative zur Bereitstellung verschiedener Schnittstellen, die die Entwicklung externer Applikationen für eine große Zahl sozialer Netzwerke und Web-2.0-Dienste ermöglicht, ist jetzt offiziell gestartet. Überraschenderweise gehören auch das weltweit nutzerstärkste Social Network MySpace sowie das besonders in Großbritannien angesagte Bebo zum Kreis der OpenSocial-Partner. Damit erscheint das Vorhaben, welches am Mittwoch ohne die Teilnahme von MySpace und Bebo bekannt wurde, noch bedeutsamer, als dies vor zwei Tagen der Fall war. Laut Google hat man ein Jahr lang hinter verschlossenen Türen an OpenSocial gearbeitet. Auch die Partizipation von Xing steht mittlerweile fest. Xings CEO Lars Hinrichs meldete sich bereits gestern im openBLOG mit der Bestätigung zu Wort.

Die Liste der bisher bekannten Partnerseiten, bei denen entwickelte Applikationen funktionieren werden, sieht damit so aus:

orkut
Salesforce
LinkedIn
Ning
Hi5
Plaxo
Friendster
Viadeo
Oracle
Bebo
Xing
Six Apart
Tianji
Hyves
imeem

Angblich hat Plaxo seinen Nutzern als erster OpenSocial-Teilnehmer die Möglichkeit eingeräumt, Applikationen einzubinden. Auch für Googles eigenes Social Network orkut soll dies bereits möglih sein. Ning soll in Kürze folgen. Eine Liste aller Partner (inklusive aller Dienste, die bereits jetzt Applikationen entwickeln werden bzw. wollen) gibt es hier. Eine Sammlung von Beispiel-Applikationen ist hier zu finden.

Hatte man noch vor einer Woche mit der Ankündigung von Facebooks Werbevermarktungsplattform vermutet, dass auch das kommende halbe Jahr ganz im Zeichen des Dienstes aus Palo Alto stehen würde, stellt sich die Situation auf dem globalen Social-Networking-Markt schlagartig völlig anders da: alle, angeführt von Google, gegen Facebook. Google hat es geschafft, Facebooks vor einem halben Jahr gestartete und allgemein als DIE Innovation 2007 betrachtete Entwicklerplattform, für die es mittlerweile mehr als 5.000 externe Applikationen gibt, zumindest für einige Tage in den Schatten zu stellen. Facebook selbst bleiben nicht viele Alternativen: entweder so weitermachen wie bisher und darauf hoffen, dass auch OpenSocial den weltweiten Internetnutzern nicht mehr Vorteile bietet als Facebooks eigenes Netzwerk, oder sich Google anschließen. Inwieweit dies möglich ist, weiß ich nicht – immerhin besitzt man seine eigene, extrem erfolgreiche Entwicklerplattform, die sich möglicherweise (technisch) nicht mit OpenSocial vertragen würde (Erick Schonfeld bei TechCrunch sieht darin kein Problem). Außerdem hat gerade erst Googles größter Konkurrent Microsoft in Facebook investiert und würde es sicher nicht begrüßen, wenn Facebook sich nun dem Erzfeind unterwerfen würde.

Aus Nutzersicht sollte man ruhig abwarten, was OpenSocial mit sich bringt. Facebook hat mit seiner Plattform einen sechsmonatigen Vorsprung sowie eine starke und aktive Nutzerschaft. Die mehr als 5.000 Applikationen bieten eine Vielfalt, die OpenSocial so schnell nicht erreichen wird, zumal auch dort die allgemein als nervig empfundenen “Spam-Applikationen” (Vampire, virtuelle Biere, Oktoberfest etc.) auftauchen werden.

In der allgemeinen Euphorie über das offene Netz geht ein Punkt völlig unter: Auf einen Schlag erhält Google Zugriff auf ausgewählte Profildaten der Nutzer aller beteiligten Social Networks (bzw. zumindest auf die, die externe, über die Google-Schnittstellen abgewickelte Applikationen in ihr Profil integrieren). Ist das wirklich eine gute Entwicklung? Zum einen verstärkt es meine Bedenken über eine zu große Konzentration von Informationen bei einem einzigen Anbieter, zum anderen besteht die Gefahr, dass sich Nutzer dessen nicht einmal bewusst sind, wenn sie eine beliebige Applikation im Social Network ihrer Wahl verwenden.

Auch darf man nicht vergessen, dass Google OpenSocial nicht aus ideellen Gründen an den Start gebracht hat. Kurzfristig war es ein (kluger) Schritt, um der um sich greifenden Facebook-Dominanz etwas entgegenzusetzen. Mittel- bis langfristig wird Google jedoch bestrebt sein, monetär von OpenSocial zu profitieren. Und welche Möglichkeit bietet sich da mehr an, als es so zu machen, wie Facebook mit seiner eigenen Werbeplattform auch plant: Der Plattform-Initiator setzt auf der Festplatte des Benutzers ein Cookie mit Angaben aus dessen Profil (Alter, Geschlecht, Wohnort, Interessen etc.). Mit diesen Informationen werden die auf nahezu jeder kommerziellen (und manch einer privaten) Website platzierten Google-AdSense-Textanzeigen auf den jeweiligen Seitenbesucher maßgeschneidert. Die selbe Verfahrensweise ist auch bei allen Webangeboten zu erwarten, die von Doubleclick mit Bannern und anderen Werbemitteln versorgt werden. Google hatte Doubleclick im April für 3,1 Milliarden Doller übernommen.

Ich sage nicht, dass dieses individuelle Anpassen von Anzeigen an den jeweiligen Rezipient schlecht ist. Aus Marketingsicht birgt es enormes Potential, und ein männlicher Internetnutzer sollte sich freuen, wenn er keine Werbung für ein klassisches Frauenprodukt zu Gesicht bekommt, obwohl er sich auf einer Frauenwebsite herumtreibt und vice versa. Auch muss sich erst noch zeigen, welche Informationen Google tatsächlich aus den beteiligten Social Networks gewinnen kann. Selbst wenn dies in der aktuellen Phase von OpenSocial noch komplett unterbunden würde, so ist es aber zweifellos Googles Ziel, früher oder später an die Nutzerdaten der Networker zu gelangen und damit seine primäre und einzige nennenswerte Erlösquelle langfristig abzusichern: Onlinewerbung. Verwerflich ist das nicht, aber man sollte es sich ins Gedächtnis rufen, wenn man dabei ist, Google wegen seiner Initiative zum offenen Netz zu loben.

Eine Übersicht über die Berichterstattung deutscher Blogs und Onlinemedien zum Thema OpenSocial gibt es bei Brandkraft.

Google hat ein einstündiges Video bereitgestellt, das OpenSocial im Detail erklärt:

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

 

Martin Weigert

Martin Weigert ist der leitende Redakteur von netzwertig.com.

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8 Kommentare

  1. Also wenn ich auf den Link OpenSocial zum Beginn klicke stoße ich auf Error 404…weiß ja nicht, wie es euch ergeht ;)

  2. Ich auch. Der Link wird erst im Laufe des Freitags online gehen.

  3. Worum es Google geht? Ganz einfach um Profit. Die haben mit diesem Open Social Quatsch einen genialen Weg gefunden später ihr AdSense einzusetzen ohne sich für viel Geld bei anderen SNs einkaufen zu müssen. Das Myspace dabei ist war klar, da die auch einen Deal mit Google haben. Ich wunder mich immer wie naiv doch alle sind. Goolge will einen Standard für die Nutzer blabla. Google ist die Datenkrake Nr.1 und ich würde mich niemals bei einem SN anmelden, wo die hinter stecken. Die Zeiten wo zwei Studendenabbrecher eine Suchmaschine gegründet haben, ist längst vorbei. Die interessiert nicht der Nutzer sondern müssen die Aktionäre zufriedenstellen.
    Kurz oder lang, wird Foogle die ganzen Profildaten speichern und suchbar machen sowie eben punktgenaues Marketing einsetzen. Klar werden die SNs daran auch mitverdienen, aber das ist nur ein sehr kleiner Teil vom Google Kuchen. Ich würde mich daher eher in einem SN anmelden, welche nicht bei diesem “Opensocial” mitmachen bzw. meine Daten dort löschen. Der Name Opensocial ist sehr gut gewählt aber man darf nicht den Fehler machen das mit Open Source zu vergleichen…

  4. Was mich hauptsächlich daran stört, ist die Tatsache, dass Google der Initiator ist. Die ersticken jede Entwicklung von Wettbewerb im Keim oder versuchen diese sich einzuverleiben. Facebook konnte lange Zeit dagegen standhalten, hat Übernahmeangebote abgelehnt. Jetzt scheint Google doch eine Lösung gefunden zu haben, um Facebook in seinem Wachstum auszubremsen. Und das Schöne aus Google-Sicht: Man verlässt sein Geschäftsmodell nicht, da man keine eigenen Inhalte generieren muss, sondern auch bei Social-Networks als Aggregator auftritt. Verdammt clever!

  5. Wobei sich erst noch zeigen muss, ob Facebooks Wachstum damit wirklich gebremst wird. Wer weiß, ob nicht der ein oder andere denkt wie Mike und sich bewusst NICHT bei Social Networks engagiert, die bei OpenSocial dabei sind?

    Ich fühle mich jedenfalls im Moment sehr wohl mit Facebook (auch wenn Facebook natürlich nicht wirklich “bessere” Motive hat als Google, aber es ist eben weniger “mächtig”).

    Allerdings sieht es mittlerweile so aus, als könnte Facebook auch zeitnah der OpenSocial-Allianz beitreten.

  6. Mir ist nicht klar warum OpenSocial dieses “Open” verdient. Nur weil eine externe Applikationen in meine Community eingebunden werden kann ist da doch nichts offen im Sinne von frei zugänglich. Unter dem Begriff Open stelle ich mir eine standardisierte, dokumentierte Schnittstelle vor die es ermöglicht von User definierte Daten bestimmten Communities zur Verfügung zu stellen. Bei OpenSocial kommen doch nur Anbieter zum Zuge, die sich Google gegenüber völlig offenbaren. Alle anderen schauen in die Röhre.
    Und der Nutzer? Der wird nicht mal gefragt ob er das will. Finde ich nicht sehr “social”.

  7. Man muss unterscheiden zwischen Opensocial und einem “echten” dezentralisierten Netzwerk. Bei letzterem würdest du all deine Daten eingeben und dann überall mit hinnehmen können. Allerdings würde ich für so einen Dienst Niemals Google auswählen aus den oben genannten Gründen.
    Soweit ich das Prinzip verstanden habe, können zwar Nutzerinformationen der verschiedenen Netzwerke angezeigt werden, allerdings werden SIe nicht ausgetauscht. Da wäre ich auch nicht wirklich mit einverstanden wenn ich in einem NEtzwerk angemeldet bin und plötzlich meien Daten auch in den anderne Netzen zur Verfügung stehen.

  8. Google ist einen weiteren wichtigen Schritt voran gegangen, um eine Meta Instanz im Netz zu werden. Schon jetzt hat, wie schon oben formuliert, Google nichts mehr mit den beiden cleveren Jungs aus der Garage zu tun. Obwohl man sich stets bemüht, dieses Image aufrecht zu erhalten. Google hat alle strategisch wichtigen Felder besetzt und ist nun in einem weiteren ganz vorn dabei.

    Ich bin gespannt, ob sich in den nächsten Monaten eine wirklich offene Initiative gründet, die Google in dem Segment etwas entgegen setzt.

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