Last.fm scrobbelt Radiosender der BBC

Martin Weigert, 31. Oktober 2007 23:55 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Last.fmSchön zu sehen, dass sich bei Last.fm doch noch etwas bewegt. Eine Kooperation des Social Music Networks mit der BBC macht es möglich, dass ab sofort verschiedene Radiosender des öffentlich-rechtlichen Medienanbieters über Last.fm “gescrobbelt” werden (Last.fm-Slang für das Protokollieren von User-Playlisten). Wie auf den Profilseiten eines jeden Last.fm-Nutzers kann man verfolgen, welche Titel zuletzt im BBC-Radio gespielt wurden und welche Songs und Interpreten über einen längeren Zeitraum hinweg besonders populär waren. Die protokollierten Daten der beteiligten BBC-Stationen reichen bis zum Frühjahr diesen Jahres. Die Top-3-Bands auf BBC Radio 1 seitdem: The Killers mit 556 gespielten Titeln, Razorlight mit 539 und Arctic Monkeys mit 530.

Während die Partnerschaft mit der BBC für die meisten Deutschen wenig spannend sein dürfte, so könnte dies nur der Anfang von vielen ähnlichen Kooperationen mit unterschiedlichsten Radiosendern auch in Deutschland sein. Das nächste Mal, wenn man im Auto sitzt und einen Titel hört, der einem gefällt, reicht es aus, sich die Zeit zu merken und nach der Heimkehr bei Last.fm nachzuschauen, was gespielt wurde – und das auch Tage später. Praktisch!

via Mashable

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

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2 Kommentare zu diesem Artikel

  1. ikonos

    schrieb am 1. November 2007 um 01:14 Uhr (#)

    Hallo,
    bei vielen Sendern kann man schon heute, auch ohne Last.fm, nachschauen was gespielt wurde ;)

    ikonos

  2. Martin Weigert

    schrieb am 1. November 2007 um 09:51 Uhr (#)

    Ich weiß. Aber in der Regel nur die letzten gespielten Songs, nicht über viele Tage hinweg, oder? Und auch nicht, welche Titel und Bands über einen sehr langen Zeitraum besonders populär waren.

    Ein weiterer möglicher Nutzen: Ist man selbst bei Last.fm, kann man mit dem Taste-o-meter auf einen Blick sehen, wie stark der jeweilige Radiosender zum eigenen Musikgeschmack passt.


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