YouTube:
Die Zeit der Geduldsproben ist (hoffentlich) vorbei

youtube_floating.gifYouTube ist zwar das weltweit führende Videoportal, was die Anzahl der Besucher und eingestellten Clips betrifft. Von den Features und der Usability her gibt es aber zahlreiche Konkurrenten, die den Nutzern erheblich mehr Freiheit beim Hochladen und Betrachten von Videos einräumen. Besonders die Limitierung der Cliplänge auf zehn Minuten und häufige Serverüberlastungen, die das visuelle Erlebnis durch Unterbrechungen und permanentes Nachladen stören, lassen YouTube technisch gegenüber seinen Mitbewerbern alt aussehen. Doch wie es scheint, ist man bestrebt, mit neuen Funktionen den Abstand zu Konkurrenten auf der Featureseite zu verkürzen: Allen Stern von CenterNetworks ist aufgefallen, dass es nun möglich ist, an eine bestimmte Stelle eines YouTube-Clips zu springen, ohne dass das Video bis dahin komplett geladen wurde.

Dies empfand ich bisher als eigentlich größte Schwäche von YouTube. Gerade aufgrund der langsamen Ladegeschwindigkeit vieler Streams wurde ich jedes Mal auf eine Geduldsprobe gestellt, wenn ich einen bestimmten Teil eines Clips anschauen wollte und warten musste, bis das Video bis dahin geladen hat. Angesichts der Omnipräsenz von YouTube-Videos im Internetalltag – immerhin binden mittlerweile selbst Onlineausgaben großer Zeitungen dessen Clips ein – ist dies eine sehr begrüßenswerte Verbesserung, die eine große Zahl der Internetnutzer betrifft. Die Neuerung steht möglicherweise im Zusammenhang mit dem angekündigten Re-Design des populären Videoportals.

Als Beweis hier ein Clip zum Ausprobieren:

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

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2 Kommentare

  1. Kimi
    schrieb am 28. Oktober 2007 um 11:50 Uhr (#)

    Ein Meilenstein der Firma YouTube. :D

    Was die technischen Bedingungen betrifft, muss ich euch wirklich Recht geben. YouTube-Wartezeiten sprengen absolut den Rahmen, doch muss man auch sehen, dass bei YouTube täglich viele tausend neue Videoclips hochgeladen werden und das Problem der technischen Leistung bis jetzt schon ziemlich gut gelöst wurde.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 28. Oktober 2007 um 12:26 Uhr (#)

    Natürlich gibt es eine logische Erklärung für die teilweise schlechte Performance. Allerdings ist es ja in YouTubes Interesse, dieses Problem zu lösen, denn die Schar der Konkurrenten ist groß und YouTube hat den Tron der Videoportale nicht für ewig abonniert.

    Ich hoffe du hast Verständnis, dass ich den zweiten Link zu deinem Blog entfernt habe. Die Kommentare sind keine Werbeplattform!

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