Was macht eigentlich… Last.fm?

Last.fmDie Konkurrenz im Web 2.0 ist groß. Es gibt kaum einen Bereich, in dem nicht mehrere ähnliche Anbieter um die Aufmerksamkeit und Zeit der Nutzer kämpfen. Es sollte daher für jeden auf eine große Nutzerschaft ausgerichteten Dienst oberste Priorität sein, seinen Namen und sein Produkt bekannt zu machen und es möglichst dauerhaft im Gespräch zu halten. Last.fm, das weltweit größte Social Music Network, macht dies nicht. Nachdem der Dienst mit Sitz in London Ende Mai diesen Jahres für 280 Millionen Dollar vom US-Medienkonzern CBS übernommen wurde, hat man nicht mehr viel von ihm gehört.

Nach wie vor ist Last.fm zwar mit über 20 Millionen Mitgliedern (diese Zahl ist bereits ein halbes Jahr alt, neuere Angaben habe ich nicht gefunden) das führende soziale Musik-Netzwerk im Netz. Doch die Liste der Wettbewerber ist lang: iLike, MOG, finetune, Slacker und One Llama sind einige derjenigen, die individuelle Radiokanäle mit angeschlossener Community bieten. Gleichzeitig steigt die Zahl kostenloser On-Demand-Streaming- sowie Musik-Hosting-Services. Und dann gibt es ja auch noch MySpace und Facebook, die ebenfalls zunehmend auf Musik als Nutzermagnet setzen. Die Auswahl für den Musikfan ist so groß wie nie zuvor. Dennoch entsteht der Eindruck, dass Last.fm sich auf dem Erreichten ausruht, statt mit einer Omnipräsenz und stetigen Innovationen weiteres Wachstum sicherzustellen.

Last.fm TechnoratiLaut Alexa steigen die Seitezugriffe auf Last.fm zwar noch, aber der Vergleich mit Facebook verdeutlicht, welche Welten mittlerweile zwischen beiden Diensten liegen. Dabei hat Last.fm immerhin rund ein Drittel der Mitglieder von Facebook. Wie Technorati zeigt, sinkt die Zahl der Blogbeiträge seit der CBS-Übernahme. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten fünf Monaten über relevante Neuigkeiten von Last.fm gelesen zu haben. Während die zahlreichen großen Tech-Blogs fleißig und akribisch die Neuigkeiten von jedem x-beliebigen und unbedeutenden Startup verbreiten, fällt über Last.fm so gut wie Wort.

Ich weiß nicht, wie es bei anderen Last.fm-Nutzern aussieht, aber meine Loyalität zu dem Dienst ist wesentlich geringer als zu anderen Web-2.0-Diensten, bei denen ich registriert bin. Zwar liest die Desktop-Software im Hintergrund fleißig die von mir gespielten Titel mit, aber meine tatsächliche Aktivität auf den Last.fm-Seiten ist verschwindend gering. Entsprechend niedrig ist auch meine Wechselbarriere. Das in Kombination mit der Stille, die die Musik-Community seit einigen Monaten umgibt, ist eine gefährliche Mischung.

Möglicherweise bin ich nur ein Einzelfall, aber vielleicht auch nicht. Illoyale Nutzer werden angesichts der Vielzahl von Optionen schnell zu verlorenen Nutzern. Fragt sich, ob die Last.fm-Crew dies rechtzeitig erkennt. Eigentlich hoffe ich es, denn der Service war mir immer recht sympathisch. Man kann nur spekulieren, ob CBS für den gefühlten (oder tatsächlichen) Innovations- und Good-News-Stopp verantwortlich ist oder ob es andere Gründe hat.

Mich interessiert euer Eindruck. Wie nutzt ihr Last.fm und teilt ihr meine Beobachtung oder nicht?

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

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23 Kommentare

  1. Chris
    schrieb am 18. Oktober 2007 um 19:52 Uhr (#)

    Hi!
    Also ich stimme mit dir voll überein. Habe LastFM zwar immernoch unter meinen Startseiten, wirklich draufsurfen tu ich aber nicht mehr. Und fürs Netz-Radio gibt es mittlerweile einige coolere Sachen.(Tun3R,zB.)Wie du schon schreibst: Man hört(!) nix mehr(neues) von LastFM. Kann mir aber auch nicht vorstellen, das diese Entwicklung einfach so hingenommen wird. Würde mich nicht wundern, wenn bald mit nem “Wahnsinns-Relaunch” geworben wird, oder so. In jedem Falle, spannend was sich weiter so tut…

  2. Timo
    schrieb am 18. Oktober 2007 um 19:54 Uhr (#)

    sorry aber last.fm ist mithin das geistreichste was “web 2.0″ bisher hervorgebracht hat. okay sollte jemand die dahinter stehende technik abkupfern und die dazugehörige api ähnlich weit öffnen (was hervorragende drittanbieter-tools hervorgebracht hat) und mit den von dir beschriebenen diensten (online-storage, ..) zu kombinieren wissen, könnte ich mir auch einen wechsel vorstellen. allein es erscheint mir sehr unwahrscheinlich ….

  3. Martin Weigert
    schrieb am 18. Oktober 2007 um 20:41 Uhr (#)

    Klar ist Last.fm einer der gestreichsten Web-2.0-Dienste. Nur war er das eben auch schon Ende 2005 und Anfang 2006. Dinge, die einmal genial waren, bleiben es nicht automatisch für die Ewigkeit. Gerade Last.fm hat es da schwierig, weil das Gesamtkonzept sehr innovativ war, als es seinen Durchbruch hatte. Von studiVZ beispielsweise würde man gar nicht erwarten, dass da groß was Neues kommt. Von Last.fm eben schon. Und aus Marketing-Sicht würde ich mir als bisherige Last.fm-Freund auch wünschen, dass da mehr für die Bekanntheit und Bekanntheitssteigerung getan wird. Einfach, damit es nicht bald bergab geht.

  4. RW
    schrieb am 18. Oktober 2007 um 22:01 Uhr (#)

    wir haben dazu am 12.09. mal was geschrieben…

  5. D4ni3l
    schrieb am 19. Oktober 2007 um 00:21 Uhr (#)

    Solange die Seitenzugriffe zunehmen und der Abstand zu den neuen Wettbewerbern groß ist, würde ich mir als Last.fm-Freund keine Sorgen machen. (Vergleichst du eigentlich sonst auch Äpfel mit Birnen ? – bezieht sich auf den Last.fm / Facebook -Vergleich)

    Okay, ein paar Innovationen würden sicherlich nicht schaden.

    Ich glaube Last.fm versucht derzeit den Verkauf von kostenpflichtigen Downloads anzukurbeln. Von Innovationen allein wird man schließlich nicht satt 8-).

  6. Marcus
    schrieb am 19. Oktober 2007 um 07:39 Uhr (#)

    Ich finde last.fm auch noch einen ziemlich tollen Dienst. Hab mir gestern erst wieder einen neuen Account zugelegt (der alte war irgendwie… weiß nich…).
    Und auszuruhen scheinen sie sich nicht zu wollen, wenn man sieht, wen und was sie alles suchen: http://www.last.fm/about/jobs/

  7. Michael
    schrieb am 19. Oktober 2007 um 08:07 Uhr (#)

    Last.fm ist nach wie vor ein Dienst den ich täglich nutze und zwar dann wenn ich Musik konsumiere. Ich Übermittel ja meine Daten an die Plattform. Ok, die Nutzung hat ehr einen passiven Charakter. Wenn ich aber – was alle 14 Tage mal vorkommt, den Dienst nutze um Musik zu suchen bin ich heil froh darüber das die Plattform meine Daten verarbeitet hat.

  8. Martin Weigert
    schrieb am 19. Oktober 2007 um 09:07 Uhr (#)

    @ Michael

    Ja so ähnlich läuft es bei mir auch. Es wäre aber für Last.fm viel cleverer, dafür zu sorgen, dass man als Last.fm-User häufiger auf die Seite selbst geht. Zum einen mit Blick auf die Werbeumsätze, zum anderen auch einfach, um die Userbindung zu erhöhen.

    @ D4ni3l
    Facebook ist ein Social Network (auch wenn Zuckerberg diesen Begriff ungern verwendet), Last.fm ist ein Social Music Network. Facebook hat irgendwo um die 40 bis 60 Millionen registrierte Nutzer, Last.fm um die 20. Selbst wenn die Motive der Nutzung andere sind, so zeigt Facebook, wie man Nutzer zu regelmäßigen Seitenbesuchen animiert. Und wie Facebook finanziert sich Last.fm durch Werbung, ist also auf möglichst viele Pageviews und regelmäßige Nutzer angewiesen. Der Vergleich verdeutlicht, was mit einer +20-Millionen-Userbasis machbar ist. Ich würde es eher als Vergleich von Apfelsinen und Mandarinen bezeichnen ;)

  9. marcel weiß
    schrieb am 19. Oktober 2007 um 09:48 Uhr (#)

    “Ich weiß nicht, wie es bei anderen Last.fm-Nutzern aussieht, aber meine Loyalität zu dem Dienst ist wesentlich geringer als zu anderen Web-2.0-Diensten, bei denen ich registriert bin.”

    Ist bei mir das genaue Gegenteil. Es gibt nur eine Handvoll Webdienste, die ich wirklich nicht mehr missen möchte und last.fm steht da ganz vorn.
    Was den facebook/last.fm-Vergleich angeht: Der geht nun wirklich nicht (fast so wenig wie Autobahnen). Abgesehen davon, dass die Grundprämisse und Ausgangslage bei beiden Diensten grundverschieden ist (vergleichst Du auch Windows und den Linuxmusikplayer Amorak und sagst dann Amarok muss sich bei den Nutzerzahlen von Konkurrent Windows warm anziehen?), ist auch die Nutzung grundverschieden. last.fm wird nun mal zu einem Großteil passiv ‘konsumiert’. Was durchaus von Vorteil sein kann, denn man muss seine Nutzer erstmal zum aktiven Teilnehmen bringen (was immer schwerer wird, siehe SocialMediaBurnoutsyndrom). Und solange man die eigenen Daten nicht exportieren kann, IST die Wechselbarriere hoch. Sogar sehr hoch. Ich habe über 13.000 Songs gescrobbelt. Eine so mögliche detailliertere Personalisierung würde an anderer Stelle (wieder) ewig dauern.

  10. Martin Weigert
    schrieb am 19. Oktober 2007 um 10:00 Uhr (#)

    Doch was bringen dir die 13.000 gescrobbelten Tracks? Und was bringt es Last.fm, wenn daraus kein Nutzen gezogen wird (ein integrierter MP3-Downloadshop beispielsweise). Auf sowas warte ich seit langem und verliere langsam die Geduld. Was den Vergleich Facebook vs Last.fm betrifft, habe ich meine Sichtweise ausreichend deutlich gemacht und finde ihn unter den geschilderten Gesichtspunkten keineswegs unpassend.

    Das Last.fm als passiver Dienst ausgelegt ist, halte ich für Unfug. So wird es genutzt, aber das kann nicht das Ziel der Betreiber gewesen sein. Denn mit einem passiven “Social Music Network” lässt sich nichts verdienen.

  11. Markus von Vagabund
    schrieb am 19. Oktober 2007 um 10:43 Uhr (#)

    Man sollte die ganzen Web2.0-Anwendungen nicht nur technisch betrachten. Die hervorgebrachten Innovationen müssen erst einmal monetarisiert werden, um überhaupt überleben zu können. Ich glaube, dass man bei last.fm genau daran arbeitet. Und dass es hier ein enormes Potenzial gibt zeigen Erfolge von iTunes & Co.
    Durch die gescrobbelten Tracks ist ein fast perfektes One-to-One-Marketing möglich – nicht nur eine individuelle Werbung, sondern auch individuelle Produkte. Das Schöne an diesem Mass-Customizing ist, dass es für last.fm relativ günstig und beliebig reproduzierbar ist – es gibt kein Lager und die Produkte sind digital. Da es für den Konsumenten ein erheblicher zeitlicher und technologischer Aufwand ist den Anbieter zu wechseln (Community & Nachbarschaft aufbauen, Scrobbeln usw.), auch eine super Kundenbindung. Das hat bei Amazon auch gut funktioniert.
    Erste Monetarisierungansätze sind erkennbar:
    * Das Promotion für Künstler und Labels nimmt zu. Neulich ist mir bei “Meine Empfehlungen spielen” aufgefallen, dass jeder gespielte Track ausführlich beschrieben wird. Außerdem gibt es Musikvideos & Co.
    * Abonnements und Premiumdienste werden angeboten. Aufgefallen bei “Mein Radio”, kann man für 2,5 Euro sein persönliches Radio abonnieren.
    * Potenzial bietet auch der Verkauf von MP3′s, Event-Tickets usw.
    * Vielleicht kann man künftig sein Radio auch auf sein Handy abonnieren? Oder direkt vom MP3-Player scrobbeln lassen?

  12. Martin Weigert
    schrieb am 19. Oktober 2007 um 10:56 Uhr (#)

    Markus, interessante Beobachtungen! Schade, dass das alles nicht kommuniziert wird. Last.fm vergibt damit viele Chancen, stärker zu wachsen.

    Ein integrierter MP3-Shop mit DRM-freien Songs (abseits des Mainstreams), das wär’s! Und noch ein Vorschlag: für jeden getaggten Song gibt es Punkte, die im Musikshop eingelöst werden können.

    1. Marcus
      schrieb am 19. Oktober 2007 um 11:01 Uhr (#)

      Vielleicht müsstest Du mal wieder den last.fm-Client aktualisieren und auch mal aktiv als benutzen bzw. einfach mal öffnen, wenn du einen Track in iTunes abspielst.;)

      Die Beschreibungen kommen übrigens von den Band-Wikis, wo jeder User ähnlich wie Wikipedia dran mitarbeiten kann.

  13. Martin Weigert
    schrieb am 19. Oktober 2007 um 11:13 Uhr (#)

    Marcus, das mach ich schon ;) Nur gibt es mittlerweile genug andere Dienste, die mindestens ähnlich attraktiv sind und derzeit einfach mehr dafür tun, um meine Aufmerksamkeit zu gewinnen. Und das war ja der Grund für diesen Beitrag. Last.fm sollte imo einfach mehr dafür tun, um im Gespräch zu bleiben. Sich den Luxus zu leisten, zwar innovativ zu sein, aber sich darauf zu verlassen, dass die Nutzer das alles selbst entdecken, halte ich einfach für riskant. Dafür ist das Alleinstellungsmerkmal, was es noch 2005 bzw. 2006 gab, ob der großen Konkurrenz nicht mehr deutlich genug.

  14. Markus von Vagabund
    schrieb am 19. Oktober 2007 um 11:13 Uhr (#)

    @Martin
    Dein Vorschlag mit der (teilweisen) Anrechnung von Community-Punkten beim Erwerb von kostenpflichtigen Produkten ist genial! Das wäre doch eine Innovation, die für enorme Öffentlichkeit und Wachstum sorgen würde! Mhh… allerdings dürfte das auch Spam und den Schwarzmarkt fördern.

  15. Martin Weigert
    schrieb am 19. Oktober 2007 um 12:07 Uhr (#)

    Ja das kam mir auch in den Sinn. Erst dachte ich an Punkte für gescrobbelte Tracks, doch dann würde manch einer wohl einfach 24/7 zufällig ausgewählte Titel spielen. Was das Tagging betrifft, könnte man ja bestimmte Begrenzungen einführen (zwei pro Stunde oder so). Zudem denke ich, sollte man für die Punkte nicht Gratisdownloads erhalten, sondern im Falle eines Kaufes Rabatte. Z.B. 10 Punkte senken den Preis eines gekauften Titels um 50 Prozent. Weitere Punkte können dann erst auf den nächsten georderten Song angewendet werden.

    Auf ähnliche Weise könnte man andere Aktionen innerhalb des Social Networks belohnen, womit man gleichzeitig das (derzeit verbesserbare) Involvement der User erhöht.

  16. Stephan Baumann
    schrieb am 21. Oktober 2007 um 01:03 Uhr (#)

    Obwohl ich prinzipiell bei mir einen ähnlichen Rückgang in der Nutzung gegenüber der Anfangszeit bemerkt habe, hat mich last.fm gerade in den letzten 4 Wochen mit dem Events.Feature ordentlich abgeholt. Es ist quasi der Backlink ins echte Leben. Ich schaue tatsächlich bei last.fm nach ob meine Freunde (aus meinem Heimatort oder auch in Deutschland gesamt) zu gleichen Konzerten gehen und las.fm füttert mich auch perfekt an mit kleinen Events, die mir früher durch die Lappen gingen, gerade in Zeiten der MP3-Flut und einem Überangebot geiler Musik, schätze ich persönlich ein Konzert wieder unheimlich und ohne last.fm wäre die REcherche wesentlich aufwendiger ,… frag mich jetzt nicht nach cleveren BusinessModels, MicroPayments udn AttentionBased-Geschichten :)

  17. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 21. Oktober 2007 um 10:54 Uhr (#)

    Ich habe die Eventfunktion bisher nur sehr spärlich genutzt, aber ich werde mich jetzt einmal intensiver damit auseinandersetzen.

  18. Pat Riot
    schrieb am 21. Oktober 2007 um 23:10 Uhr (#)

    Habe mich 2005 dort angemeldet und die Komplexität und Features haben seitdem zugenommen (teilweise auch ein bissl zu viel Tam Tam). Ich verstehe den Autoren nicht in zwei Jahren ist dort jede Menge passiert.

  19. last.fm:activ1st
    schrieb am 26. Oktober 2007 um 23:04 Uhr (#)

    Hallo Herr Weigert,

    ihr Einschätzung provoziert mich zur gegenteiligen Aussage: So könnte ich Ihnen entgegen halten, dass mein persönliche Nutzung seit über vier Jahren konstant ist, vielleicht sogar mit meiner Buddylist sukzessiv ansteigt, so exakt kann ich das nicht sagen. Die gefühlte Relevanz von LAST.FM ist für mich zumindest steigend. Subjektiv steht es also 1:1.

    Intersubjektiv muss ich Ihnen bzgl. der Alexa-Statistik recht geben, dass eine größere Steigung in der Nutzung schön wäre. Jedoch sollte nicht außer Acht bleiben, dass es bei LAST.FM durch seine Softwareinstallation im Vergleich zu einer Registrierung, z.B. bei Facebook, eine höhere Eintrittsschwelle zu überwinden gilt.

    Die degressive Blog-Statistik finde ich hingegen äußerst positiv; schließlich halte ich das Blogpublikum für technologisch fortschrittliche Early Adopters, die jedoch ebenso schnell wieder mit ihrer gesamten Buddylist zur nächst gehypten Plattform gewandert sind. (Von SL zu Twitter zu Pownce zu Facebook und wieder zurück; oder auch nicht.)

    Ihre subjektive Einschätzung bestätigt meine Einschätzung über diese Zielgruppe, sofern Sie mir erlauben, Sie als Blognutzer-Archetyp zu betrachten.

    Nochmal zur LAST.FM-Produktentwicklung: auch mich haben die Events und das Hören fremder Radiostation (meiner Buddylist) vollständig* von “abgeholt”.

    *Hätte ich doch beinahe etwas gegen Facebook geschrieben, wofür es eindeutig noch zu früh ist.

  20. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 26. Oktober 2007 um 23:56 Uhr (#)

    Hallo Herr/Frau last.fm:activ1st. Sehr schönes, differenziertes Statement. Nach Ihrem und all den anderen Kommentaren steht fest: Es steckt noch Leben in Last.fm, aber Last.fm könnte noch etwas mehr tun, um dieses so richtig zu wecken.

  21. Aaron
    schrieb am 23. Januar 2008 um 20:55 Uhr (#)

    Vielleicht interessiert es Dich, Martin.

    http://blog.last.fm/2008/01/23/free-the-music

    lg aaron

  22. Schreibt hier auf dem Blog Martin Weigert
    schrieb am 23. Januar 2008 um 22:36 Uhr (#)

    Hi Aaron, danke für den Link, hab auch schon davon gelesen. Ist bereits auf der Todo-Liste :)

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