Onlinewerbung:
Nutzerinhalte vs. redaktionelle Umfelder

Martin Weigert, 15. August 2007 11:35 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Das viele Unternehmen nach wie vor skeptisch sind, wenn es um Werbung im Umfeld von User Generated Content (UGC) geht, ist bekannt. Für zu groß halten Werbungtreibende das Risiko, dass Anzeigen neben User-Inhalten erscheinen, die nicht zum Image des Unternehmens bzw. Produkts passen. Eine Studie des Onlinemarketing-Spezialisten Blue Lithium stellt nun fest, dass Banner und andere Werbeformen auf UGC-Seiten schlechtere Klickraten erzielen als auf Nicht-UGC-Seiten. Die Konversionsrate (positive Nutzerreaktion auf die Anzeige im Verhältnis zur Zahl ihrer Einblendungen) von Kampagnen auf redaktionellen Webangeboten ist um 32 Prozent höher als auf Seiten, deren Inhalt von den Anwendern geschaffen wurde. Gleichzeitig gibt Blue Lithium aber zu bedenken, dass Werbung auf Nicht-UGC-Sites erheblich teurer ist. Die Kosten pro Konversion liegen um 58 Prozent über der bei den Webseiten mit nutzergenerierten Inhalten. Auch die Kosten pro Klick sind 30 Prozent höher.

Fazit: Um das Ziel einer Onlinewerbekampagne im Umfeld einer Seite mit User Generated Content zu erreichen, bedarf es deutlich mehr Banner-Einblendungen als auf einer redaktionellen Website. Gleichzeitig kostet das Erreichen dieses Ziels im UGC-Umfeld erheblich weniger. Reichweitenstarke UGC-Seiten eignen sich somit besonders für Abverkaufskampagnen.
Quelle: ECIN

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

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