Mister Wong:
erstes deutsches Webangebot mit iPhone-Version

Martin Weigert, 23. Juli 2007 um 16.19 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

misterwong.gifMister Wong, Europas führendes Social-Bookmarking-Portal mit mehr als zwei Millionen Bookmarks, hat als erstes deutsches Webunternehmen eine für das iPhone angepasste Version seines Dienstes ins Netz gestellt. Unter iphone.mister-wong.mobi können die populärsten und die neuesten Bookmarks der deutschen sowie der internationalen Plattformen von Mister Wong abgerufen werden. Für deutschsprachige User stehen zudem die in verschiedene Kategorien unterteilten Websitecharts zur Verfügung. » weiterlesen

Internet-Buzz Dank Werbedruck

Martin Weigert, 23. Juli 2007 um 10.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Unternehmen, die viel in klassische Werbung investieren, erhöhen ihre Chancen, im großen Stil in Blogs erwähnt zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studie des US-Marktforschungsinstitutes Nielsen Buzz Metrics. Wie Internet World Business berichtet, wurde von den Marktforschern das Verhältnis der Werbeinvestitionen in 80 Konsumgüter des täglichen Bedarfs mit der Zahl der Blog-Erwähnungen verglichen. Es zeigte sich, dass die Produkte mit der stärksten Präsenz in US-Blogs auch mit dem höchsten Werbebudget ausgestattet waren. Das Institut fand heraus, dass freiverkäufliche Medikamente das größte Mundpropaganda-Potential hatten. Auch Produktinnovationen wurden thematisch häufig von Bloggern aufgegriffen. » weiterlesen

Mobile Computing:
Viel Bewegung, wenig Fortschritt

Andreas Göldi, 21. Juli 2007 um 16.42 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Vor eineinhalb Jahren habe ich in diesem Blog mal darüber spekuliert, wie die nähere Zukunft der tragbaren Computer aussehen könnte. Und mit tragbar meine ich nicht die üblichen Laptops, sondern Geräte, die man sich wirklich in die Tasche stecken kann.

MobiledevicesSeither ist relativ viel passiert: Bemerkenswerte neue Minicomputer — oft als “Handtop” bezeichnet — von OQO, Sony, Flipstart und Motion sind auf den Markt gekommen. Tablet PCs sind inzwischen so salonfähig geworden, dass selbst Massenanbieter wie Dell auf diesen Zug aufgesprungen sind. Microsoft und seine Verbündeten haben zur CeBit 2006 mit viel Lärm den “Ultra-Mobile PC” (UMPC) lanciert. Die einst so nüchterne Blackberry-Linie hat multimedialen Zuwachs bekommen. Und nicht zuletzt sind mit dem Apple iPhone und den Top-Geräten aus dem Hause Nokia Smartphones auf den Markt gekommen, die leistungsmässig mehr mit PCs als mit klassischen Handies zu tun haben.
Alles wunderbar, und doch ist der echte Fortschritt im Markt eigentlich enttäuschend: Tablet PCs hatten 2006 gerade mal einen Marktanteil von 1.4%. Die noch ausgefalleneren Handtops sind im Markt noch so unbedeutend, dass sie gar nicht erst in den Statistiken auftauchen. Der UMPC ist ein veritabler Flop. Und Smartphones machen immer noch erst 10% des globalen Mobiltelefonmarktes aus, deutlich angeführt von dem inzwischen auch schon ziemlich angestaubten Symbian-Betriebssystem.

Auch der Fortschritt hinsichtlich Funktionalität der Mobilgeräte überzeugt nicht. Die letzte echte Innovation mit praktischem Wert war vermutlich Push-eMail. Seither versuchen die Hersteller nur noch, immer mehr aus den bestehenden Plattformen herauszukitzeln oder ihre übergewichtigen Desktop-Betriebssysteme in tragbare Geräte hineinzuquetschen. Neue Features wie eingebautes GPS haben von der Produktreife her erst den Status von Spielereien für geduldige Gadgetfreaks erreicht. Neue Userinterface-Elemente wie Handschrifterkennung können noch immer nicht wirklich überzeugen.

Da fragt man sich doch: was läuft hier falsch? Ich glaube, dass es drei Gründe für diese etwas unbefriedigende Entwicklung gibt:

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Machtkampf:
Facebook auf Deutsch vs studiVZ

Martin Weigert, 21. Juli 2007 um 15.39 Uhr, 44 Kommentare Kommentare

facebookstudivz.gifNoch 2007 möchte Facebook lokale Versionen an den Start bringen, darunter auch eine auf Deutsch. Das wurde mir aus Facebook-Kreisen bestätigt. Damit gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass sich zwischen studiVZ und Facebook innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate ein harter Kampf um die deutschen Nutzer entwickeln wird. Angesichts der Größe und Bedeutung beider Social Networks in ihren jeweiligen Stammmärkten kann man ruhigen Gewissens von einem Showdown im deutschsprachigen Internet sprechen. studiVZ hat im Moment rund drei Millionen aktive Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Facebook verfügt über etwa zehnmal so viele Mitglieder, hauptsächlich im englischsprachigen Raum. In Europa zählen mittlerweile auch Norwegen und Schweden zu Facebook-Hochburgen. Die Zahl der Facebook-User aus Deutschland liegt schätzungsweise zwischen 50.000 und 100.000. » weiterlesen

Mobile Tagging:
Hyperlinks im realen Leben

Martin Weigert, 20. Juli 2007 um 20.55 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Als ich das erste Mal von Hyperlinks im realen Leben las, klang das für mich absurd. Wie sollte das funktionieren und wozu könnte es gut sein? Doch tatsächlich ist das so genannten “Mobile Tagging” eine sehr simple und praktische Sache, die den (mobilen) Internetalltag in Zukunft stark vereinfachen kann. Beim Mobile Tagging wird ein 2D-Barcode auf einem beliebigen Objekt angebracht. Dieser Code enthält einen Link zu einer Website. Mit geeigneten Smartphones und PDAs, die über eine Kamera und einen installierten Barcode-Reader verfügen, kann der Code fotografiert werden. Die Reader-Software liest den enthaltenen Link und öffnet ihn im Browser des Mobiltelefons. Je nach Hersteller, Handymodell und Art des 2D-Barcodes existieren unterschiedliche Reader-Programme. Mit einer Standardisierung der Mobile-Tagging-Technologie ist zu erwarten, dass sich ein oder zwei Systeme durchsetzen werden. » weiterlesen

Kaufen statt kopieren

Martin Weigert, 19. Juli 2007 um 21.48 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

techcrunch_inviteshare.gifErfolgreiche Webangebote werden gerne kopiert. Das es auch anders geht, zeigt TechCrunch. Der stark frequentierte und mit Investorengeldern finanzierte US-Blog wollte eine Community starten, bei der Einladungen zu in der Beta-Phase befindlichen Webdiensten getauscht werden sollten. Doch mit InviteShare kam ein anderer Dienst dem TechCrunch-Team zuvor. Statt mit der Entwicklung eines eigenen Angebots fortzufahren, entschied man sich, InviteShare, das mittlerweile bei einer Onlineauktion zum Verkauf stand, kurzerhand zu übernehmen. Kurios: TechCrunch hatte einige Tage zuvor über die Seite berichtet und sie in Web-2.0-Kreisen bekannt gemacht. TechCrunchs Chefredakteur Michael Arrington hält es für wahrscheinlich, dass man damit letztlich den Auktionspreis in die Höhe getrieben hat. Gut, dass rund um das Silicon Valley Geld in diesen Monaten eher eine untergeordnete Rolle spielt.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Xing öffnet sich für Drittanbieter - macht das Sinn?

Martin Weigert, 19. Juli 2007 um 10.38 Uhr, 10 Kommentare Kommentare

xing.gifNach MySpace und LinkedIn hat nun auch Xing angekündigt, seine Seite in Kürze für externe Anbieter zu öffnen. Das berichtete das Handelsblatt gestern in seiner Onlineausgabe. Xing erhofft sich offenbar, mit diesem Schritt einen ähnlichen Erfolg zu erzielen wie Facebook. Das Social Network verzeichnet zwei Monate nach dem Start seiner Entwicklerplattform mehr als 2000 Applikationen anderer Anbieter sowie einen enormen Popularitätsschub. Doch es stellt sich die Frage, ob dieser Schritt für Xing tatsächlich sinnvoll ist. » weiterlesen

Twitter-Gründer Evan Williams:
“Die Schönheit von Twitter liegt in seiner Einfachheit”

Martin Weigert, 18. Juli 2007 um 18.34 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

twitter.gifDer 2006 gestartete Microblogging-Dienst Twitter bleibt weiterhin im Gespräch. Erst gestern kursierten Medienberichte, nach denen viele Unternehmen ihre Marketing-Aktivitäten in der virtuellen Welt Second Life einstellen und nun lieber mit Twitter experimentieren würden. In einem interessanten Interview mit Technology Review erklärt der Twitter-Gründer Evan Williams (der Blogger.com ins Netz brachte und später an Google verkaufte) den Nutzen des Microbloggings. Er macht klar, dass gerade die Einfachkeit des Dienstes Twitters großer Vorzug ist. Williams plaudert über populäre Tools wie Twitterific und Twitter Vision und gibt Informationen über die zukünftige Strategie preis. Das Thema “Twitter-Klone”, von denen es bekanntlich eine ganze Schar gibt, kommt leider nicht zur Sprache. Hier geht es zum Interview.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Facebook-Epidemie im hohen Norden

Martin Weigert, 17. Juli 2007 um 21.28 Uhr, 6 Kommentare Kommentare

facebook_logo.gifIch wohne und arbeite derzeit in Stockholm. Die Schweden sind ein dem Internet sehr aufgeschlossenes Volk. Das Land mit neun Millionen Einwohnern liegt im weltweiten Vergleich unter den Spitzenländern hinsichtlich der Anzahl prozentualer Internetnutzer und auch in Bezug auf die Breitbandpenetration. Schweden lieben ihre zahlreichen schwedischsprachigen Webangebote, sind aber gleichzeitig offen für internationale Dienste. Da von Jung bis Alt die meisten Menschen gutes oder sehr gutes Englisch sprechen, stellt das Nichtvorhandensein einer schwedischen Sprachversion in der Regel kein Problem dar. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis Facebook in Schweden eine große Anhängerschaft gewinnen konnte. Doch welche Ausmaße der Facebook-Hype hier in den letzten Wochen angenommen hat, ist schon beeindruckend. » weiterlesen

Web-2.0-Dienste beim Digital Lifestyle Award 2007

Martin Weigert, 16. Juli 2007 um 19.28 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

digitallifestyle.gifSeit heute können Internetnutzer unter 98 nominierten Produkten, Diensten und Marken ihre Favoriten für den “Digital Lifestyle Award” wählen. Der Award ist Europas größte Online-Produktwahl und wird am 31. August 2007 von CHIP Xonio Online und der Tomorrow Focus AG in Kooperation mit der Internationalen Funkaustellung (IFA) in Berlin vergeben. Unter den in verschiedenen Rubriken gelisteten Kandidaten befinden sich neben zahlreichen Hardware-Produkten bekannte Web-2.0-Vertreter wie Joost und Last.fm (Kategorie “Home Entertainment: Praxis”), YouTube und MyVideo (”Mobile Entertainment: Praxis”) sowie Flickr und Google Earth (”Foto & Video: Praxis”). » weiterlesen

 
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