Der Fürst aus Crunchistan

Die Macht der Blogger im Silicon Valley ist gross. Und ihr Selbstbewusstsein ist es auch. Vor allem das der Cruncher von Ober-Startup-Macher Michael Arrington, der angeblich stolz ist darauf, dass CEOs in Tränen ausbrechen, wenn er ihnen am Telefon erklärt, dass er sie nicht in seinem Blog erwähnen wird.

Jetzt kündet sein Schreiberknecht John Biggs auf Techcrunch einen Trip nach Ungarn an – und lädt ganz unverfroren “Ungarische folks, die etwas vorzuzeigen haben” ein, sich mit ihm zu treffen – ebenso wie “Sponsoren und/oder Giveaways”, was immer das genau heissen mag.

“Dies gesagt”, fährt der Abgesandte des Königs fort, “Hier ist, was ich erwarte: Das iPhone macht seinen Weg gen Warschau während wir reden, und ich bring eins mit zum herumzeigen und drüber diskutieren. Dann reden wir über den Ungarischen Markt, dann drinken wir ziemlich viel.” … ” Wenn wir genügend Sponsoren finden, könnten wir sogar etwas Alkohol und Gutscheine für anderes ausgeben – also kreuzt die Finger. “

Und der Gesandte fährt fort: “Ich nähere mich dem ganzen eindeutig aus der Gadget-Ecke, aber wenn ihr irgendwelche Web 2.0-Ideen habt, bin ich gern bereit, sie aufs Tapet zu bringen. Der nächste Stop ist Warschau, also schickt mir sofort eine Email, wenn ihr in Warschau seid. Ich mache vielleicht auch Berlin und/oder Prag, wenn wir genügend Interesse haben.”

Und Sponsoren, nicht zu vergessen. Ach ja, und wer den “booze” ausgibt, der kriegt vielleicht eine Extra-Erwähnung in Techcrunch.

Die rasenden Jäger und Sammler sind unterwegs. Und sie recherchieren ganz heftig.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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