50 Franken pro falsch geschriebenem Namen?

Peter Hogenkamp, 9. Juli 2007 23:33 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Peter Sennhauser schreibt in seinem gestrigen SonntagsZeitung-Artikel “Schwätzer gegen Wadenbeisser” (BlogbeitragArtikel), dass in der Redaktion des “Magazin” ein falsch geschriebener Name 50 Franken kostet:

Was ist schon ein falsch geschriebener Name? Im Journalismus ist er eine Todsünde, die auf der Redaktion des im gleichen Verlag wie die SonntagsZeitung erscheinenden «Magazins» Kolumnist Max Küng fünfzig Franken kostet.

Ich hab das so gelesen, dass jeder die 50 Franken zahlen muss, der einen Namen falsch schreibt, nicht nur Max Küng, obwohl der Text etwas anders lautet. Wie auch immer. Nehmen wir an, CHF 50.- sei der Tarif.

Dann macht das beim “Klein Report” von heute über die Klaus J. Stöhlker AG (siehe deren Medienmitteilung “Information Builders (Switzerland) als neuer Kunde“) 5 x 50.- = 250.- Franken. Nicht schlecht, so auf einen Schlag.

PR-Mandat für die Stölker AG von US-Softwarefirma

Das amerikanische Softwareunternehmen, Information Builders, hat das PR-Mandat für die Schweiz an die Klaus J. Stölker AG in Zollikon vergeben. Die PR-Spezialisten unterstützen die US-Firma beim Aufbau der nationalen Kommunikation und wirken als Sparringpartner für die Unternehmensleitung, teilte die Klaus J. Stölker AG am Montag mit. Information Builders fokussiere sich in der Schweiz auf die Bereiche Finance und Pharma sowie auf Firmen, die in einem multinationalen Umfeld tätig seien und damit komplexe Anforderungen an ihre Systeme stellen. Die US-Softwarefirma soll auch im KMU-Umfeld ab 50 Mitarbeitenden entsprechende Lösungen anbieten können, erklärt der Stölker-VR-Delegierte Fidel Stölker mit Blick auf die Zukunft.

Man könnte Herrn Stöhlker (“Wir Schwiizer…”) fragen, ob ihm sein Middle Initial oder sein ‘h’ wichtiger ist. Vermutlich würde er “beides” antworten, und auch wenn ich keinen zweiten Vornamen habe, kann ich ihm das ausnahmsweise nicht verdenken.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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3 Kommentare

  1. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 9. Juli 2007 um 23:45 Uhr (#)

    Ja, das gilt offenbar für alle beim Magazin, gemäss Max Küng (wie’s in meinem Text hätte heissen müssen) – Beitrag 050.3 auf dieser Seite.

  2. mis
    schrieb am 11. Juli 2007 um 19:44 Uhr (#)

    Nun, ich finde, dass im vorliegenden Beispiel bloss 50 Franken fällig werden. Wer einen Namen falsch schreibt, sollte das konsequent tun. Mehrkosten entstehen dann bei Varianten. Um all jene Schlaumeier zu überführen, die sich sagen, eine davon muss ja richtig sein … Damit habe ich jedenfalls mal einen Lehrer davon überzeugt, mir meine Konsequenz nicht mit einem multiplen Abzug zu vermiesen.

  3. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 11. Juli 2007 um 21:13 Uhr (#)

    OK, einverstanden, mis.

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