Unnötige Korinthe
Es ist Sonntag, sonniges Wetter, die armen Onliner sind unter Zeitdruck und Tippfehler korrigieren ist einfach kleinlich. Aber gerade für Hans Wollschläger wären ein paar Sekunden Einkehr mit Sicherheit angebracht gewesen. Markus Spillmann, aktueller Chefredaktor der NZZ, sagte am 04.04.2007: “Wir haben ein publizistisches Konzept, das vom Qualitätsdenken lebt.” Und: “Mein Anspruch dabei ist: Wir wollen die Besten sein. Denn das Unternehmen hat den Ruf zu verteidigen, in einem bestimmten Qualitätssegment die besten Produkte herzustellen.”
Noch nicht mal kritisiert, schon korrigiert. Es ist der NZZ unbedingt anzurechnen, dass solche Fehler keine zwei Stunden online bleiben. Muss man wohl als Qualität bezeichnen.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.



















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einerseits ist es ja traurig, dass die 2h-korrektur, wie du selber auch geschrieben hast, heute schon als qualität durchgeht (!!!),
andererseits finde ich den titel ohne das wort “ist [gestorben]” noch immer nicht wirklich gut. wer schon platz für ein “der” hat, sollte wohl durchaus auch ein verb einbauen.. (und dann dafür allenfalls das pronomen doch weglassen).