Gestörte

Helvetismen sind ja so ein Ding. Ist man in der Schweiz aufgewachsen, dann ist es ziemlich schwierig, ohne sie zu leben. Man kann sie zwar gut vermeiden – jedoch nur, wenn man auch weiss, dass dieses oder jenes Wort nur innerhalb der Sprachgrenzen verstanden wird. Wie genau also jemand, der noch nie in der Schweiz war, folgende Titel versteht, kann nur vermutet werden. Bahnhof?

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Heute gestört

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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2 Kommentare

  1. P.R.
    schrieb am 20. Mai 2007 um 18:14 Uhr (#)

    Helvetismen sind keine Fehler, sondern sprachliche Eigenheiten. Daher könnte man den Journalisten zwar einen landestypischen, jedoch keinen falschen Sprachgebrauch vorwerfen.
    Meiner Meinung nach sind Helvetismen in einer Schweizer Zeitung, welche sich an ein Schweizer Publikum richtet sogar sympathisch, wenngleich sie vermutlich eh von den wenigsten Lesern bemerkt werden.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Ronnie Grob
    schrieb am 20. Mai 2007 um 20:34 Uhr (#)

    Ich musste leider unterdessen herausfinden, dass es auch in Deutschland “Gestörte” gibt und sich der Gebrauch nicht auf die Schweiz beschränkt. Somit bleibt nur die Annahme, dass sich die Journalisten von Ringier bei der Titelwahl gegenseitig inspirieren. Der Rest ist wohl Geschmackssache.

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