Unkenntlichmachung mit Spongebob

Heute hab ich mal wieder Focus gelesen. Und dabei gelacht, obwohl es gar nichts zu lachen gab. Wegen diesem Foto hier:

IMG 3126

Kann ja sein, dass es das einzige Foto war mit Gabriele B. drauf. Wahrscheinlich hätte man einen Teil der Haare wegmachen müssen, wenn man ein Bild ohne Spongebob hätten haben wollen. Nichts gegen Anonymisierung, aber wäre in diesem Fall kein Bild nicht besser gewesen?

Es ist absurd, aber wenn ich das Bild anschaue, kann ich mich nicht der Idee verwehren, dass man auch Spongebob hätte unkenntlich machen müssen (bzw. sein Konterfei auf dem Luftballon, wenn es denn ein Luftballon ist). Oder wenigstens seine Augen (auch wenn das ein grösserer Balken geworden wäre).

Die vier von der “Müll-Mutter” (Berliner Kurier) angeblich vernachlässigten Kinder (mehr dazu bei fr-online.de) wurden ebenfalls abgebildet, so:

IMG 3123

Im Vergleich die Version der B.Z. Falls die gesetzten Links nach einer Weile nicht mehr funktionieren, dann liegt das daran, dass die Sites berlinonline.de und fr-online.de keine Permalinks anbieten. Mehr dazu hier.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Mehr lesen

11.5.2009, 2 KommentareLong Hello and Short Goodbye

Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.

7.5.2009, 30 KommentareG wie Google:
"Wenn wir nur noch die Hälfte der Journalisten hätten, wären es immer noch zu viele"

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung widmet sich am 8. Mai 2009 der Zukunft der Medien. In Kooperation mit dem SZ-Magazin stellen wir hier ein Interview mit Jeff Jarvis zur Diskussion.

Journalismus 2.0: Die Diskussion mitgestalten

5.5.2009, 14 KommentareJournalismus 2.0:
Die Diskussion mitgestalten

Die Digitalisierung verändert mehr als das Medium. Was Journalisten tun können.

11.5.2009, 2 KommentareLong Hello and Short Goodbye

Was für ein Spaß. Fast zwei Jahre habe ich, die eckige schwarze Hornimitatbrille auf der Nase, was mit Medien gemacht. Gegen Geld aus der Schweiz.

1.5.2009, 19 KommentareUnd noch'n Gedicht:
Als Dank an meine Leser

30.4.2009, 8 Kommentaremedienlese.com:
Eine vorläufige Bilanz

Nach fast drei Jahren eingestellt, die Rubrik “6 vor 9” mit 2000 Euro Spenden in drei Tagen gerettet. Was soll dieses Blog? Wie hat sich die Medienlandschaft verändert in der Zeit?

Gute Seiten: Blog und Lesezirkel für Magazine

28.4.2009, 4 KommentareGute Seiten:
Blog und Lesezirkel für Magazine

Sie nennen es Holzmedienclub: Auf "Gute Seiten" dreht sich alles um unabhängige Magazine und ihre Macher, ausgesuchte Hefte werden über eine Zinothek verliehen - und es wird gefeiert.

Bye-bye Programmies: Im Internet gibt’s was zu sehen

3.2.2009, 10 KommentareBye-bye Programmies:
Im Internet gibt’s was zu sehen

Von einfachen Listen bis zu multimedialen Communities mit individueller Planung: Wie das Fernsehprogramm aus dem Internet die gedruckten Programmzeitschriften ersetzt.

Alles über Magazine: Zehn Blogs über Zeitschriften

19.1.2009, 6 KommentareAlles über Magazine:
Zehn Blogs über Zeitschriften

Wir stellen zehn Blogs vor, die sich mit Magazinen und Zeitschriften beschäftigen – mit schöner Gestaltung glänzender Seiten wie mit dem Wandel der Printbranche.

3 Kommentare

  1. medienblogger
    schrieb am 11. Mai 2007 um 19:19 Uhr (#)

    Ich finde ja den Bildtext lustig: “…zog zu ihrem neuen Freund.” Hat sie eine Affäre mit Spongebob?

  2. Lupe
    schrieb am 11. Mai 2007 um 23:27 Uhr (#)

    “der spiegel” sähe wohl schon lange gerne ein ähnliches foto mit spongebob und spd-präsident beck. text: “auf und davon: spd präsident beck …”

    von spiegel-ausgabe zu spiegel-ausgabe reiht sich ein “beck muss weg” titel an den anderen. als schweizer amüsant zu beobachten, wie selbst angesehene zeitschriften solche kampagnen fahren.

  3. Alex
    schrieb am 15. Mai 2007 um 18:10 Uhr (#)

    Sieht nach Schleichwerbung aus. :D

Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.