John Twenty wirbt weiter
John Twenty, seit Jahren täglicher Verbrecherjäger in Comicform bei 20 Minuten, hat besonderes Talent, den Lesern Produkte näher zu bringen (siehe auch hier). In der gestrigen Ausgabe schaffte er es, sowohl das unter dem Strip beworbene Nokia 2610 als auch das damit verknüpfte Angebot NATEL easy xtra-liberty von Swisscom Mobile zu erwähnen. Das Handy ist sogar so gut, dass es der Hund frisst.
Ist ja alles grossartig, nur: Die Deklaration, dass es sich bei der ganzen Seite um Werbung handelt, ist nicht zu finden – weder über dem Comicstrip oben, noch über dem Werbebanner unten. John Twenty wird also als redaktioneller Inhalt ausgegeben, ist dabei aber, jedenfalls in dieser Ausgabe, pure Werbung.
Die Gratiszeitung 20 Minuten verstösst somit gegen die Richtlinie 10.1 des Schweizer Presserats: “Trennung zwischen redaktionellem Teil und Werbung“. Dort heisst es:
Die Trennung zwischen redaktionellem Teil bzw. Programm und Werbung ist optisch und begrifflich klar zu kennzeichnen.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.





















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Ist aber noch chogen knifflig, die Tagesfrage. Weil der John Twenty zahlt ja für sein Abo “nur 19 Euro statt 49!”.
Also spart unser kronhäuptiger Freund… *rechnerzück* 30 Euro!
Das sind mit der von mir immer noch angewendeten d’Hälfti-drufschloh-Umrechenmethode ungefähr 45 Franken.
Aber, oh Schreck, diese Antwort ist gar nicht möglich! Jetzt werde ich nie dasselbe Handy haben können wie der glubschäugige John! *kreischendausdemfensterspring*
Jaaaa, gut, unten stehts nochmals ganz gross, wieviel John spart. Aber für die Pointe hab ich das jetzt übersehen *kicher*
aber jetzt mal im ernst: die angabe “euro” ist wohl schlicht & einfach ein fehler…
und dass 20min die sache mit der richtlinie 10.1 nicht immer so genau nimmt, wissen wir spätestens seit dem pendlerblog (r.i.p.) auch.. aber danke!