Web 2.0:
Hype und doch nützlich

Martin Weigert, 10. April 2007 13:15 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Wie auch immer man zum Begriff Web 2.0 steht: Trotz des unbestritten enormen Hypes rund um Social Networking und User Generated Content so erblicken in diesen Tagen, Wochen und Monaten weltweit unzählige brauchbare Webprojekte das Licht der Welt. Für das einzelne Individuum erscheint die Masse an neuen Angeboten möglicherweise nutzlos und unübersichtlich. Doch fast jeder entdeckt einige Dienste, die er oder sie für praktisch erachtet und fortan nutzt. Für mach einen ist das ein Bookmarking Portal (z.B. del.icio.us, Mister Wong), für andere eine Social Music Community wie Last.fm oder Pandora und für wieder andere ein «sozialer« Stadtführer wie Qype.

Jeder User hat andere Interesse und damit auch andere Kriterien, anhand deren er die Entwicklung beurteilt, die das Internet derzeit durchläuft. Je mehr die entstehenden Angebote den Interessen eines Nutzers entsprechen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er dem Web 2.0 positiv gegenüber steht. Die logische Konsequenz: Personen, die durch regelmäßige Kritik an der aktuellen Entwicklung auffallen («alles wieder nur eine Blase«), haben noch nicht genügend Webprojekte gefunden, die ihren Interessen und Anforderungen entsprechen. Man ändere dies und wir haben ein Paradies auf Erden (2.0).

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

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