Wochenschau-Boom

Nun gut, hier einen Boom zu erkennen könnte ein etwas subjektiver Eindruck sein. Vielleicht fallen einem die neu spriessenden Rundschauen auch nur auf, wenn man sich selbst erst vor zwei Wochen neuerdings.com mit einem sonntäglichen Blog- und Medienrückblick angeschlossen hat (der jetzt neu in einer eigenen Kategorie zu finden ist). Es machen aber immerhin drei neue Services den Eindruck, ab nun regelmässig wöchentliche Übersichten zu liefern.

Was überlebt die Woche” von massenpublikum.de sind Einschätzungen und Mutmassungen, welche Themen die Woche bestimmen werden. Ein leiser Hinweis darauf, wie kalkulierbar die etablierten Medien geworden sind.

Was von der Woche übrig bleibt” von Daniel Fiene bei welt.de sammelt ein paar Artikel aus der vergangenen Woche und nennt das “Die zweite Meinung“.

Die Woche im Blog der NZZ berichtet wöchentlich darüber, ob die Parteien auch brav auf dem hauseigenen Regionalpolitportal nzzvotum.ch gebloggt haben. Sehr gut gemacht diese Woche hat es offenbar die FDP. Noch in den Skiferien vermutet werden die zahlreichen Mitglieder der SP.

Schon länger gibt es den bereits letzte Woche portraitierten wöchentlichen Blogblick der Netzeitung, die Wochenschau von Sven Dickert zu Yigg, die leider unterbrochene Medienwoche von Florian Steglich oder die sonntägliche Wochenschau von heise.de, wo Hal Faber diese Woche Ailin Gräf als “Superstar” bezeichnet und als “Cicciolina des Web 2.0″. Und Vanity Fair ist dort “das neue deutsche Flaggschiff des Tom Kummer-Journalismus”.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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2 Kommentare

  1. Sven
    schrieb am 27. Februar 2007 um 10:01 Uhr (#)

    hab’ Dank für den Link.

  2. Florian
    schrieb am 28. Februar 2007 um 10:23 Uhr (#)

    Ja, “leider unterbrochen” ist korrekt. Wenn man einen Sonntag Pause macht, ist es am nächsten umso schwerer :) Aber diese Woche geht’s weiter. Und dann hoffentlich wieder regelmäßiger, sonst bringt’s ja nichts.

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