Klaus Schwab stellt die Avatar-Frage

An der Focus-Party am World Economic Forum trifft Jeff Jarvis von buzzmachine.com auf einen aufgedrehten Hubert Burda, der allen “the greatest beauty Germany ever created” Claudia Schiffer vorstellt. Dann hält WEF-Gründer und Organisator Klaus Schwab eine kultverdächtige Ansprache an die Medien. Das ganze Video hier auf youtube.com.

Er sagt (soweit ich das verstanden habe – Berichtigungen erwünscht):

You are from the media and so many people from the media are here. So I really want to know whether you have captured the spirit of Davos changing power equation in the Web 2.0-world. Who of you has his avatar? Raise your hands – and the others go out. Because you are not ready for what we are doing in Davos. And if you don’t know what an avatar is – ask my wife. I have to tell you: She was rigorously opposed to me to create my avatar in Second Life. You may go to Second Life to see me. So I created my avatar. I got a call from her. She said: “I want to have also an avatar.” – So I said: “Why?”. She said: “I just looked at your avatar and you look 20 years younger. So I want also to have one.”

Auf flickr.com im Vergleich: Klaus Schwab als Avatar und in echt.

(via buzzmachine)

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

 

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5 Kommentare

  1. Wie heisst Klaus Schwab bei Second Life?

  2. Ich nehme an, ebenfalls Klaus Schwab. Echte Nachnamen für Second Life kann man kaufen, siehe hier. Ein deutscher Blogger hat sich vor kurzem den eigenen Namen gekauft, doch leider habe ich vergessen, wer das war.

  3. Interessant, danke!

    … und ein bisschen gar teuer, zumal es klug sein könnte, in seinem «zweiten Leben» unter einem anderen Namen aufzutreten.

    Kann man eigentlich abschätzen, wie erfolgreich Second Life tatsächlich ist? Klar, alle Medien berichten darüber, man versucht einen Hype zu generieren, aber das ist Rudelverhalten… die Benutzerzahlen selbst erscheinen mir eher enttäuschend (momentan sind knapp 15’000 Benutzer online, bei Skype über 7’000’000).

  4. P.S.: Die Allgemeinheit kann leider keine Namen kaufen (s. http://secondlife.com/kno…e/article.php?id=285). Unter dem erwähnten Link findet man auch Angaben zu gewährten Ausnahmen… nicht gerade sympatisch!

  5. Ich schätze SL auch als zurzeit von den Medien hochgejubelte Nische ein. Als Vorteile von SL sehe zwei Punkte: Erstens, die Möglichkeit, wenn auch in Linden-$ übersetztes, aber doch echtes Geld zu gewinnen (oder zu verlieren). Und zweitens die Möglichkeit, in einem gesetzten Rahmen kreativ zu agieren. SL kann gross werden, muss aber nicht. Google soll ja auch schon über eine SL-Kopie nachdenken. Eines oder mehrere dieser Spiele werden vermutlich Erfolg haben.

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