Vertreter der Zielgruppe löst Rätsel

Ronnie Grob, 4. Dezember 2006 20:32 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Heute fragt sich persoenlich.com, was es mit dieser rätselhaften Kampagne in mehreren Schweizer Zeitungen auf sich hat, in der statt Inseraten blanke Kreuzworträtsel prangen. Die mysteriösen Anzeigen, die weder ihren Sinn und Zweck, noch ihren Urheber verraten, seien von “unbekannten Kunden” geschaltet und bezahlt worden.

Als Vertreter der Zielgruppe (gemäss Anzeigengestalter mit ausserordentlichen Wissen und grossem Interesse, vielen Dank) konnte medienlese.com diesen Fall bereits vor mehr als einem Monat lösen. Wie es weiter heisst, wird, wer der auserlesenen Zielgruppe derer entspricht, die das Rätsel meistern können, belohnt, worauf wir uns jetzt schon, noch in Unkenntnis des Preises, freuen.

Doch psst! Wie beantwortet Anzeigenkreateur Martin Spillmann von Spillmann/Felser/Leo Burnett die Frage, ob diese rätselhaften Inserate zu einem späteren Zeitpunkt aufgelöst werden?

Nein. Es ist die erste Kampagne, die nur unsere Zielgruppe decodieren kann. Für alle andern wird das Rätsel ewig ein Rätsel bleiben.

Da es auch uns zu blöd ist, nach der WOZ auch noch die Rätsel aus dem Du und der NZZ am Sonntag zu lösen, könnte er Recht behalten.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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