WOZ liest die XXX

In der Kolumne “Göldin” erzählt der Schreibende auf Seite 2 der heutigen Ausgabe der WOZ, dass er “in einem WOZ-Konkurrenzblatt” seine Exfreundin wiedererkannt habe. Sie arbeite jetzt für einen Luxus-Escortservice, was sie ihm zusätzlich per SMS bestätigt habe:

Guck dir mal die Ausgabe der XXX von heute an.

soll sie ihm geschrieben haben. Da ein solcher Text kaum sinnig ist, muss die Zensur des betreffenden Printproduktes vom Kolumnisten selbst sein. Interessant dabei ist, dass ein paar Zeilen weiter ein Zitat aus dem Tages-Anzeiger erwähnt ist, eine Konkurrenz, die offensichtlich salonfähig genug ist, um mit vollem Namen geannt zu werden. Im Gegenteil muss das Geständis eines WOZ-Mitarbeiters, er lese die Weltwoche, schlimme Folgen haben: Wir malen uns von Salz im Kaffee bis ins Gesicht geschüttetes Bier alles aus (zur Veranschaulichung dieses etwas verqueren Vergleichs kaufe man sich die Zeitung und lese den betreffenden Text).

Ob die Geschichte glaubwürdig ist oder nicht, mag jeder selbst beurteilen, ist aber auch nicht so wichtig, da es eine (durchaus unterhaltende) Kolumne ist. Bezug genommen wird auf den Hausbesuch von Weltwoche-Journalistin Franziska K. Müller in einer Zürcher Escort-Agentur (Zugriff für Nicht-Abonnenten oder -Eingeweihte nicht möglich).

woz.org ist übrigens besetzt von Steve Wozniak, mit dem ein Gespräch in der aktuellen Weltwoche abgedruckt ist. Die Wochenzeitung findet sich auf woz.ch.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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