Am Rand erwähnt und falsch geschrieben

Ronnie Grob, 9. Oktober 2006 10:37 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

Der Nationalrat der Grünen Partei der Schweiz, Geri Müller, darf heute im Blick auf Seite 2 einen Gastkommentar verfassen, in dem er auf einer Drittelseite Integration statt Ausgrenzung für Ausländer fordert. Mit einem Sternchen hinter dem falsch geschriebenen Namen wird man zu einem etwas kleiner geschriebenen Text geleitet, der erklärt, warum Gery Geri Müller eine Plattform erhält: der Text geht durch als Antwort auf den grossen “Ausländer-Report“. Noch vor einem Monat wäre es umgekehrt gewesen und die gleiche Zeitung hätte vielleicht einem Befürworter des Asylgesetzes eine vergleichbare Präsenz eingeräumt.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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  1. Simon
    schrieb am 9. Oktober 2006 um 11:46 Uhr (#)

    Lieber Ronnie

    Da täuschst du dich aber gewaltig! Als scharfsinniger Medienbeobachter sollte dir eigentlich aufgefallen sein, dass die Schweizer Medien praktisch unisono gegen das neue Asylgesetz angeschrieben hatten – allen voran Tamedia und die erwähnte Ringier Presse. Oder ist dier die Schwester von Bundesrat Blocher entgangen und der anklagende Roger de Weck in der SZ?

  2. Schreibt hier auf dem Blog Ronnie Grob
    schrieb am 9. Oktober 2006 um 14:00 Uhr (#)

    Ich schreibe ja eben, dass jemand, der für die Annahme des Asylgesetzes einstand, noch vor ein paar Wochen nicht mehr als ein paar Zeilen erhalten hätte. Wahrscheinlich sind wir uns einig in unserer Wahrnehmung.

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