Blogkritik und -recycling

Ronnie Grob, 4. September 2006 15:35 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Die NZZ am Sonntag sagt oder besser schreibt “der Blog” statt, wie empfohlen, “das Blog”. So betitelt wird im Sportteil der Ausgabe von gestern ein langer Text von henusode über Evelyne Binsack in einer 19zeiligen Blogkritik zusammengefasst.

Ob hingegen Blog-Recycling als Content in Ordnung ist, mit nachfragen oder ohne, mit Honorar oder ohne – das wurde schon vor zwei Jahren ausführlich verhandelt – und ist doch noch nicht beantwortet.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

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3 Kommentare

  1. Sarah
    schrieb am 4. September 2006 um 16:15 Uhr (#)

    Danke für den Hinweis. Ich bin dadurch auf die Diskussion um die Content-Maschine der Blogs für Printmedien gestossen, was sich in folgenem kurzen Kommentar niedergeschlagen hat:

    http://zueri-berlin.blogs…l#115737941925003274

  2. Matthias
    schrieb am 4. September 2006 um 16:35 Uhr (#)

    Also ich empfehle seit Juni 2000 immer “der Blog”. Aber eben, ihr junges Blog-Gemüse wisst halt alles besser :-).

  3. bugsierer
    schrieb am 4. September 2006 um 21:12 Uhr (#)

    wenn etablierte printmedien eine delikate story bringen, pflegen sie die konkurrenz darauf aufmerksam zu machen. das können wir blogger auch. also haben wir die sonntagspresse (und ein paar andere titel) per email auf die geschichte über frau binsack in unserer kleinen bloghütte orientiert. quasi als input, dass man ein solches event auch noch etwas kritisch und nicht nur mit dem üblichen trallala verwursten kann. insofern stellt sich in diesem fall die frage nach honorar oder nachfragen nicht. abgesehen davon sind wir angenehm überrascht, dass ausgerechnet die nzz am sonntag das thema in einer kurzen notiz aufgenommen und auf unseren blog verwiesen hat. traffic hat das zwar keinen gebracht, der kommt erst jetzt ? von medienlese.

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