Kultige Politik:
“Series of Tubes”

Andreas Göldi, 13. Juli 2006 um 23.48 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Neulich habe ich hier schon US-Senator Ted Stevens zitiert, der einen wesentlichen Beitrag zur aktuellen Diskussion um “Net Neutrality” geleistet hat.

Stevens’ kompetente Erklärung der Funktionsweise des Internets:

“The Internet is not something you just dump something on. Its not a truck. Its a series of tubes. And if you don’t understand those tubes can be filled and if they are filled, when you put your message in, it gets in line and its going to be delayed by anyone that puts into that tube enormous amounts of material, enormous amounts of material.”

Wohlgemerkt, der gute Mann ist Präsident des Senatskommittees, das unter anderem für Telecom-Regulierung zuständig ist. Daher ist man natürlich froh, von ihm eine so differenzierte, von offensichtlicher Sachkenntnis durchtränkte Äusserung zu hören.

Dieser wunderbare Beitrag ist auf dem besten Weg, zum Kult zu werden. Lustig macht sich darüber beispielsweise Jon Stewart in der Daily Show. Ausserdem gibt es das Statement auch schon als Techno-Remix.

Etwas tragisch daran ist nur, dass im ganzen Parlament vermutlich kaum jemand sitzt, der es erheblich besser weiss. Und darum gingen die Abstimmungen über “Net Neutrality” auch verloren. Dazu passt irgendwie, was neulich Dilbert-Zeichner Scott Adams geschrieben hat:

“My favorite conspiracy theory is the one that says the world is being run by a handful of ultra-rich capitalists, and that our elected governments are mere puppets. I sure hope it’s true. Otherwise my survival depends on hordes of clueless goobers electing competent leaders.”

Ist das Internet wirklich langweilig geworden?

Andreas Göldi, 13. Juli 2006 um 23.02 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Ein provokativer Beitrag von Mark Cuban: “The Internet is old news and boring. Deal with it.” Cuban, muss man dazu wissen, ist einer der ganz wenigen echten Dot-Com-Milliardäre, seit er zum Höhepunkt der Internet-Bubble seine Streaming-Firma Broadcast.com an Yahoo verkauft hat. Seither kümmert er sich primär um sein persönliches Basketballteam, die Dallas Mavericks — mit beachtlichem Erfolg. Ausserdem ist Cuban einer der innovativsten Blogger zu Technologiethemen und investiert in diverse Startups. Der Mann weiss also durchaus, wovon er redet.

Cuban schreibt:

The biggest compliment I can pay to the net and to all those pioneers who got it to this point is that its boring. It works. It’s not perfect, but it works and has absolutely become a utility. [..] We havent seen anything new for the net itself for years.

Auch webbasierte Applikationen sieht Cuban nicht als besonders erwähnenswerte Innovation (gab es so ähnlich schon in Dialup-Zeiten), ganz zu schweigen von Blogging (ist im Prinzip das gleiche wie persönliche Homepages vor zehn Jahren). Am Netz selbst hat sich seit fast zehn Jahren wenig geändert.

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Die Zukunft der mobilen Technologien:
Neue Forschung am MIT Media Lab

Andreas Göldi, 12. Juli 2006 um 1.45 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Heute hatte ich im Rahmen meines Studienprogramms die Gelegenheit, einen Vortrag von Andrew Lippman anzuhören. Lippman ist eins der Urgesteine am berühmten MIT Media Lab, und die aktuelle Forschung an diesem Institut war das Thema seiner Präsentation.

Man kann wohl sagen, dass das Media Lab in den letzten Jahren etwas von der Realität überrumpelt worden ist. Die Pionierarbeit, die in diesem experimentellen Umfeld gemacht wurde, hat über Jahre hinweg viele der Internet-Pioniere inspiriert. Ein guter Teil der Media-Lab-Visionen aus den achtziger und frühen neunziger Jahren ist heute Realität geworden, und darum brauchte das Lab auch einige Zeit, um sich neu zu orientieren.

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Das Popkonzert im Zeitalter seiner digitalen (Re-)Produzierbarkeit

Andreas Göldi, 11. Juli 2006 um 20.54 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Gestern hatte ich die Gelegenheit, in Boston einem Konzert von Madonna beizuwohnen (nicht lachen bitte, war nicht meine Idee, ich war nur als Begleiter da). Dieses Ereignis führte zu zwei Erkenntnissen:

1. Ach, was sind wir alle alt geworden. Wann war ihr erster Hit? 1983? Wie alt waren wir da? Oh je…

2. Popkonzerte sind auch nicht mehr, was sie mal waren.

Ich bin kein grosser Konzertgänger, mein letzter derartiger Eventbesuch liegt etliche Jahre zurück. Irgendwie kann ich mich aber dunkel daran erinnern, dass Konzerte früher Anlässe waren, wo primär Musik gespielt wurde, im Sinne von: Musiker betätigen ihre Instrumente im Zeitpunkt der Durchführung des Konzerts und bewegen sich, sofern es die Art des Instrumtents erlaubt, sogar etwas dabei.

Das scheint heute anders zu sein, zumindest bei dieser Art von Produktion. Madonnas Begleitband bestand aus genau vier Personen: Der Gitarrist stand meistens etwas ratlos herum, weil die ultramodernen Arrangements leider keinen Platz für so altmodische Instrumente lassen. Der Drummer durfte ein wenig den elektronischen Takt nachtrommeln. Der Keyboarder verfügte zwar über allerhand Tasteninstrumente, spielte aber kaum je was, sondern schien vorwiegend mit irgendwelchen Konfigurationsarbeiten beschäftigt zu sein.

Die eigentliche Musik machte offenbar der Typ, der zumeist beinahe regungslos an der Sequenzerkonsole stand (vermutlich war das “Musical Director” Stuart Price). Gelegentlich drückte er mal einen Knopf, um den nächsten Track abzufahren, und ansonsten klickte er etwas auf seinem Mac rum. Ich frage mich, ob Musiker heutzutage während der Arbeit auch im Web surfen dürfen, denn sehr viel haben sie sonst offensichtlich nicht zu tun. Die Kraftwerkisierung der modernen Popband ist endlich vollendet…

Ansonsten wurden technologisch natürlich alle Register gezogen: Die neuste Lichttechnik, sich von Geisterhand bewegende Bühnenelemente, Grossbildschirmübertragung in HD. Am beeindruckendsten waren aber die riesigen LED-Videowände, die als Hintergrund (und gelegentlich Vordergrund) dienten. Während der ganzen zwei Stunden, die die Show dauerte, liefen enorm aufwendig produzierte Clips, die meistens interessanter waren als das, was sich sonst so auf der Bühne abspielte. Immerhin, die Choreographie war meistens auch sehr nett — wenn die Tänzer nicht gerade die Sicht auf die Screens verdeckten.

War das alles absolut perfekt produziert? Sicher. War es deswegen auch interessant? Leider nicht. Ich wurde den Eindruck nicht los, dass die ganze Show so stark aus der Konserve kam, dass die Magie des Live-Effekts etwa derjenigen beim Abspielen einer DVD im heimischen Wohnzimmer gleichkam (gut, bis auf die persönliche Anwesenheit von Frau Ritchie, aber das verliert auch schnell seinen Neuigkeitswert).

Der unerwartete Effekt dieser Übertechnisierung war schlussendlich, dass das Interessanteste an dem Abend eigentlich das Publikum war. Und das meine ich im Grossen (die Reaktionen des ganzen 15′000-Plätze-Stadiums, wenn gerade mal ausnahmsweise ein bekannter Song gespielt wurde) wie im Kleinen (z.B. vor mir die hübsche Grundschullehrerin aus Texas, die vor lauter Verzückung ständig den ihr zuvor unbekannten Jüngling neben sich abknutschte, was dessen ebenfalls anwesender, äh, Lebenspartner irgendwie gar nicht toll fand).

Wie immer bei solchen Konzerten waren Kameras theoretisch verboten, aber ich war offenbar wieder mal der einzige, der sich daran hielt. Schätzungsweise 90% der Zuschauer schossen mit ihren Digitalkameras und Fotohandies aus allen Rohren. Nicht wenige telefonierten (!) während des Konzertes auch noch ständig. Offensichtlich wird eine solche etwas unwirkliche Veranstaltung für die Leute erst real, wenn man den Daheimgebliebenen auch beweisen kann, dass man dabei war, am besten gleich live. Vorsichtig geschätzt entstanden an diesem Abend etwa eine Viertelmillion Digitalphotos, die jetzt zu einem grossen Teil ihre Runde im Netz machen. Ist doch prima: Das Konzert selbst braucht gar nicht besonders erinnernswert zu sein, schliesslich gibt es ja Flickr…

Aber vielleicht passt das ganz gut in unsere Zeit des “user-generated Content”. Irgendwie war das eine Art von “user-generated Entertainment”: Die künstlerische Darbietung war nur der äussere Anlass, die eigentliche Unterhaltung ging vom Publikum aus und davon, was es später mit den Artefakten der Show macht.

Kann es Blogs ohne “richtige” Medien überhaupt geben?

Andreas Göldi, 9. Juli 2006 um 21.52 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Journalisten denken gern, dass Blogger ohne “richtige” Medien kaum auskommen könnten, weil so viele Blog-Posts auf Artikel von etablierten Zeitungen verlinken. Recht typisch ist vermutlich die Haltung von Buchautor und Journalist Malcom Gladwell:

“Without the New York Times, there is no blog community. They’d have nothing to blog about.”

Oder, wie Nicholas Carr das formuliert:

“I just noticed that, at this particular moment in time, the top four posts on Tech Memeorandum are New York Times articles, and of the top ten, six are from the Times. Sometimes I think that if it weren’t for the shadow of the cathedral, there’d be no place to set up the bazaar.”

“Long Tail”-Erfinder (und Journalist) Chris Anderson hat das nun mal etwas genauer untersucht. Sein Ergebnis: Die meistverlinkte Medienwebsite, die BBC, kann laut Technorati derzeit etwa 681′000 Verlinkungen verzeichnen. Das klingt nach viel, aber wenn man es in Beziehung zur Gesamtzahl der Posts setzt, ist es ziemlich wenig: gerade mal 0.3% aller Posts auf Technorati verlinken zur BBC. Immerhin schlägt die BBC damit aber noch deutlich einige der populärsten Blogs: BoingBoing beispielsweise weist derzeit “nur” 75′000 Links auf.

Wie sieht das im Schweizer Markt aus? Die grössten Zeitungstitel weisen folgende Linkzahlen auf:

-NZZ: 3′595

-Le Matin: 3′567

-Blick: 3′005

-Tagesanzeiger: 1′656

-Espace.ch (Berner Zeitung): 1′616

-20 Minuten: 1′546

Genaue Zahlen für die totale Anzahl Posts aus Schweizer Blogs lassen sich mit Technorati nicht ermitteln, aber meine Schätzung aus der Analyse verschiedener Quellen wäre etwa gut eine Million. Mit anderen Worten: Die erfolgreichste Mediensite bringt es auf einen “Link-Marktanteil” von 0.36%, also etwa vergleichbar mit internationalen Standards. Laut der Blog-Hitliste auf blogug.ch würden die Top 3 der “professionellen” Medien demnach auch alle “normalen” Blogs schlagen — auch das ist konsistent mit den Ergebnissen aus dem englischsprachigen Umfeld.

Schlussfolgerung: Jawohl, Medien-Content spielt eine Rolle in der Blogosphäre, und zwar durchaus an der Spitze der Pyramide. Aber der vielbeschworene “Long Tail” ist tatsächlich sehr, sehr lang. Die meisten Blogger kümmern sich nicht im geringsten um das, was in der NZZ oder der New York Times steht, sondern schreiben zu ganz anderen Themen. Zeitungsartikel sind nützlich, wenn es um aktuelle Mainstream-Themen geht, zu denen man schnell mal eine gut recherchierte Quelle referenzieren will. Aber für 98% des Blog-Contents spielt das keine Rolle.

Liebe Journalisten: Blogging ist keine Fussnote zu den Mainstream-Medien, sondern schon lange ein eigenes, sehr reichhaltiges Medium.

Net Neutrality:
Die Debatte geht weiter…

Andreas Göldi, 9. Juli 2006 um 18.30 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Auch wenn es vor kurzem noch so aussah, als ob in den USA die Debatte um die “Net Neutrality” schon entschieden wäre, geht die politische Diskussion ziemlich intensiv weiter. Beide Seiten — Telcos und Internet-Firmen — lobbyieren heftig auf allen Ebenen, um wenigstens einen Teil ihrer Anliegen durchzusetzen. Die Wichtigkeit der Frage ist auch wirklich nicht zu unterschätzen. Schliesslich liegen die USA laut der neusten UNO-Studie in Sachen Breitband-Verfügbarkeit weltweit gerade mal auf Platz 20 (hinter Ländern wie Estland z.B.), und da sollte man sich schon gut überlegen, wie man die digitale Zukunft gestalten will.

Etwas bedauerlich ist es da, dass die politische Diskussion nicht immer auf allerhöchstem Niveau geführt wird, um es mal sehr freundlich auszudrücken. Hier ein offenbar nicht untypischer Redebeitrag aus dem US-Senat (zitiert in der NYT):

“Just the other day,” he [Senator Ted Stevens] said, “an Internet [gemeint ist eine e-Mail] was sent by my staff at 10 o’clock in the morning on Friday and I got it yesterday. Why? Because it got tangled up with all these things going on the Internet commercially.”

Genau. Muss man dringend abstellen, diese kommerziellen Aktivitäten auf dem Internet, damit der arme Senator endlich mal seine e-Mail pünktlich kriegt. Kompliment an den Lobbyisten, der dem Senator das eingeredet hat — obwohl vermutlich einfach wieder mal der Mailserver des Senats down war.

Nun ja, irgendwie muss man fast schon Mitleid mit den armen Politikern haben, denn über ein Thema zu entscheiden, das zu verstehen schon den meisten Internet-Insidern nicht leicht fällt, ist wahrlich keine einfache Aufgabe.

Gute (wenn auch nicht komplett neutrale) Erklärungen und Hintergrundinformationen zu Net Neutrality gibt es übrigens zum Beispiel hier oder hier.

Microsoft mit iPod-Killer?

Andreas Göldi, 6. Juli 2006 um 23.46 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Die Berichte überschlagen sich beinahe: Microsoft soll inoffiziell angekündigt haben, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft einen eigenen tragbaren Medienplayer als direkte Konkurrenz zu Apples iPod herausbringen zu wollen. Damit verabschiedet sich MS von seinem bisher dominierenden Modell, die Hardwareproduktion anderen Firmen zu überlassen. Offenbar hat man mit dem Erfolg der Xbox mehr Appetit auf direkte Kontrolle auch über die Hardware gekriegt.

Natürlich ist auch Microsoft klar, dass ein einfaches Imiationsprodukt keine Chance gegen den iPod hätte. Darum geht das neue Produkt » weiterlesen

Google:
Infrastruktur von der Pike auf

Andreas Göldi, 3. Juli 2006 um 16.09 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Apropos Google: Falls sich jemand fragt, was all die vielen brillianten Ingenieure da den ganzen Tag lang machen, wenn sie schon so selten marktführende Produkte hinkriegen:

Die New York Times hat einen interessanten Artikel (Registierung erforderlich) über Googles extrem skalierbare und ausfallsichere Infrastruktur. Bekanntlich sind Googles Online-Dienste praktisch nie down und fast immer extrem schnell. Einzige erwähnenswerte Ausnahmen waren bisher ein paar Ausfälle bei Gmail.

Diese Betriebssicherheit kommt nicht von ungefähr, sondern hat mit Googles massiv paralleler Rechnerinfrastruktur zu tun. Das Grundprinzip ist, dass man relativ billige Komponenten einsetzt, die ruhig gelegentlich ausfallen dürfen, weil andere Maschinen redundant Daten halten und Funktionen übernehmen können. Google hat eine so niedrige Erwartung an die Zuverlässigkeit einzelner Maschinen, dass die Server nicht mit Schrauben, sondern mit Klettverschlüssen im Rack befestigt werden. Und Google kauft Komponenten nicht einfach von der Stange, sondern baut vieles selbst. Man überlegt sich gar, eigene Chips zu entwickeln, die auf die besonderen Anforderungen der Google-Anwendungen optimiert sind. Ausserdem gehört auch Basissoftware dazu, die beispielsweise das Schreiben von massiv parallelen Anwendungen erheblich erleichtert.

Das alles ist mehr als “L’art pour l’art”, sondern bringt einen grossen Kostenvorteil gegenüber der Konkurrenz, nach Schätzungen einiger Analysten bis zu 30%. Ganz offensichtlich ist es Googles wichtigstes Ziel, eine Infrastruktur hinzustellen, die weit mehr kann als Suchanfragen zu beantworten und Pay-per-Click-Werbung zu verwalten.

Bleibt nur die Frage, welche wirklich spektakulären Anwendungen daraus irgendwann mal folgen werden…

PressDisplay:
E-Paper on Steroids

Andreas Göldi, 2. Juli 2006 um 15.17 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Regelmässigen Lesern dieses Blogs wird nicht entgangen sein, dass ich vorsichtig formuliert nicht gerade zu den grössten Anhängern von e-Paper-Lösungen gehöre. Meistens sind diese digitalen 1:1-Kopien von Zeitungen in jeder Hinsicht unpraktisch und unbrauchbar, von mediengerechter Umsetzung keine Spur.

Was aber nun der Anbieter PressDisplay in seiner gerade veröffentlichten neuen Produktversion 3.0 anbietet, könnte sogar mich umstimmen. Wie bisher bietet PressDisplay eine Auswahl von über 300 Zeitungen aus 60 Ländern an. Aus dem deutschen Sprachraum sind zum Beispiel das Handelsblatt, die Süddeutsche Zeitung, der Tagesanzeiger oder der Standard mit dabei. Für relativ wenig Geld ($9.

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Tablet PC:
Auch in Vista nicht besser

Andreas Göldi, 2. Juli 2006 um 13.38 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Interessante Ergänzung zu meinem Beitrag von neulich über die Sackgasse, in der sich Microsoft Tablet-PC-Konzept befindet: Rob Bushway von Gottabemobile.com schreibt einen ziemlich vernichtenden Artikel über die Tablet-Unterstützung im neuen Windows Vista. Er ist extrem enttäuscht darüber, dass zwar an ein paar Details gearbeitet wurde, dass aber die Integration der Ink-Funktionen noch immer nicht konsequent durchgezogen wurde. Seine Folgerung: Microsoft hat das Thema Tablet-PC für die nächsten 5 Jahre versemmelt. Und dieses Urteil stammt wohlgemerkt von einem Autor, der sonst auch noch die bescheidensten Versuche von Microsoft (à la UMPC) toll findet.

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