Yahoo-Manager stellt fest:
Internet ist nicht Fernsehen

Andreas Göldi, 2. März 2006 15:59 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Vor einigen Monaten habe ich mich hier schon mal gefragt, ob Yahoos Strategie, immer mehr erfahrene Manager aus “klassischen” Medien anzustellen, wirklich so erfolgreich sein würde. Der Star in dieser Manager-Riege war Lloyd Braun, ehemals Unterhaltungschef beim Fernsehsender ABC und für Hits wie “Desperate Housewives” zuständig.

Heute stellt Braun in einem NYT-Artikel etwas zerknirscht fest, dass das Internet wohl doch etwas anders funktioniert als Fernsehen:

“I didn’t fully appreciate what success in this medium is really going to look like,” he said. “This is not about creating one-off hits like in my old business. That is not going to create a sustainable competitive advantage over the long term.”

Als Reaktion auf diesen Lernprozess fährt Yahoo seine Pläne, eigenen TV-artigen Video-Content zu produzieren, weitgehend zurück. Stattdessen setzt man mehr auf user-generated Content, also Blogs, Photo-Sharing und dergleichen. Immerhin hat Yahoo in diesen Bereichen mit seinen Akquisitionen der letzten Zeit (Flickr, del.icio.us u.a.) natürlich eine sehr starke Aufstellung.

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